The happy peasant, Landschaft mit ländlichem Tanz

The happy peasant, Landschaft mit ländlichem Tanz, gest. von J. Mason, gr. qu. fol.

Vier grosse Landschaften, gest. von J. Foucquieres,

Italienische Landschaft mit Figuren, Imitation einer Tusch- zeichnung, von C. Brouwer, in Ploos van Amstel's Werk, qu. fol.

Eigenhändige Radirungen,

Wir verdanken diesem Meister eine bedeutende Anzahl von radirten Blättern, die hinsichtlich der Wahl der Gegenden, der Grossartigkeit der Baumformen und ihrer Beblätterung, der Ab- wechslung der Linien, der Vertheilung des Hell und Dunkels, Mei- sterstücke sind, und in ihrer Art als wahre Gemälde betrachtet werden können. Swanevelt's Manier ist eigenthümlich, so dass sich seine Blätter leicht von jenen des C. Goyrand unterschei- den lassen, der bekanntlich die Zeichnungen dieses Meisters sehr gut nachgeahmt hat. Swanevelt drückte das Blätterwerk durch kleine horizontale, etwas gebogene Züge aus, womit er ihre natürliche Lage auf dem Aste sehr geschickt nachzuahmen wusste. Bestimm- tere Umrisse gab er nur dann, wenn eine deutliche Auseinander- setzung der Theile es erforderte. Der kalten Nadel und noch mehr des Grabstichels bediente er sich, um Harmonie über das Ganze zu verbreiten. Er arbeitete aber alles mit Strichelchen und Punk - ten, nicht mit eigentlichen Schraffirungen. Sein Vortrag kann da- her etwas einförmig genannt werden. Bartsch, P. gr. II. 251 ff., beschreibt 116 Blätter von diesem Meister, und im Anhange zwei andere, welche dem Cl. Goyrand angehören. R. Weigel gab einen Supplementband zu Bartsch heraus (Suppl. au Peintre graveur I, Lpz. 1843), dessen Zusätze p. 85 ff. beginnen. Wir bedienten uns hier des Verzeichnisses von Bartsch, und fügten die Nachträge von Weigel hinzu, welcher besonders über die Verschiedenheit der Ab- drücke wichtige Aufschlüsse gibt. Die römischen Zahlen beziehen sich auf Weigel, und wo nöthig, ist auch auf Bartsch hinge- wiesen. Die Angaben der Preise sind grösstentheils aus Weigel's Kunstkatalog genommen, aber noch immer nicht massgebend, da frische und scharfe alte Abdrücke, besonders mit breiterem Rande als gewöhnlich, noch höher zu stehen kommen. Die Güte der Abdrücke nimmt mit den Adressen von Bonnart, Mondhare und Vanheck immer mehr ab, und zuletzt wurden die Platten ganz ab- genutzt. Die Abdrücke mit ausgeschliffener Adresse sind gar keiner Be- achtung werth.

1 — 24) Variae campestrum Fantasiae, die kleinen

ovalen Landschaften, in einer Folge von 24 Blättern, H. 1 Z. R. Weigel werthet diese Folge auf 22 Thl.

  1. Der Titel. Links stehen zwei vom Rücken gesehene Män- ner vor dem viereckigen Steine, auf welchem steht: Variae campestrum fantasiae a Hermano van Swanevelt inventae et in lucem editae. Cum privileg. Regis,

  2. Zwei Männer unter dem grossen Baume links am Hügel, In der Ferne sieht man eine Gruppe anderer grossen Bäume.

  3. Zwei Männer auf dem kahlen Hügel. Links im Mittelgrunde sind Bäume und Gesträuche, und in der Ferne erhebt sich ein anderer Hügel, auf welchem man eine kleine Figur un- terscheidet.

  4. Der runde Thurm mit einer Arkade von zwei Bögen rechts auf dem Hügel. Am Fusse des Hügels geht ein Mann und hinter ihm ein Weib mit dem Kinde nach rechts hin.

  5. Die steinerne Brücke. Links auf dem Hügel ist ein Haus mit vier Figuren, und eine fünfte steht rechts vorn auf der Brücke.

  6. Die Grotte, rechts des Blattes. Gegenüber ist ein Mann im Gespräche mit einem sitzenden Weibe.

  7. Der Felsen links des Blattes, und fünf Bäume im Mittel- runde. Rechts sind ebenfalls Steine, und in Mitte des Hundes geht ein Mann nach rechts.

  8. Der Felsen zur Linken mit einer Durchsicht auf zwei Fi- guren, welche im Grunde am Steine sitzen. In der Mitte vorn geht ein Mann mit dem Stocke auf der Achsel.

  9. Die zwei Figuren am Fusse des grossen dichtbelaubten Bau- mes, der sich rechts erhebt. Links ist eine Gruppe von drei anderen Bäumen.

  10. Der grosse Baum in der Mitte des Vorgrundes, in dessen Nähe ein Mann vor einem sitzenden Manne steht. Im Mit- telgrunde zieht sich eine Strasse nach rechts hin, und ge- gen den Hintergrund zu erhebt sich ein Berg, der oben mit Bäumen und Gesträuchen besetzt ist.

  11. Der Hirt mit vier Kühen auf dem Hügel links. Vom Grunde her kommt ein Fluss nach rechts bis an den Vorgrund.

  12. Der Mann mit dem Stocke auf der Achsel unter einem dich- ten Baume auf der Erhöhung links des Blattes. Gegenüber auf gleicher Erhöhung liegt ein Baumstamm. Den Hinter- grund bildet ein Berg, der unten mit Bäumen besetzt ist.

— 14) Die kleine Brücke von Stein, welche die Felsen des Vor- grundes mit einander verbindet. Auf dem letzteren stehen zwei Bäume, unter welchen man eine Figur bemerkt, und rechts am Wege geht ein Mann und ein Kind.

  1. Das Haus auf dem Felsen, der sich dem Wasser gegenüber erhebt. Links vorn sind zwei Bäume am Wege, auf wel- chem zwei Figuren erscheinen.

  2. Der grosse zweistämmige Baum, der sich im Mittelrunde erhebt. Links ist ein oben mit Gesträuchen bewachsener Felsen, und zwischen diesem und dem Baume bemerkt man einen Mann. Im Mittelgrunde gehen zwei kleine Figuren, und in der Ferne bemerkt man ein Dorf am Flusse.

  3. Die zwei Bäume mit sich kreuzenden Gipfeln in Mitte des Blattes. Auf dem Wege, der an diesen vorbei rechts den Bergen zu führt, gehen zwei Figuren. In der Ferne links sind dichte Bäume.

  4. Der mit Bäumen und Gesträuchen besetzte Felsen rechts des Blattes. In der Mitte bemerkt man eine Figur, links ist Gebüsch und in der Ferne eine Bergkette.

  5. Der über den Felsen zur Rechten herabführende Weg. Oben bemerkt man einen Mann mit dem Stock auf der Achsel, und weiter unten geht ein zweiter mit dem Stocke in der Hand. Am Fusse des Felsens sind einige grosse Bäume und in der Ferne breitet sich am Berge ein Dorf aus.

  6. Der Fluss, welcher links vom Grunde her nach vorne sich hin schlängelt. Rechts am Ufer stehen zwei Männer mit langen Stöcken, und auf der Landzunge, welche der Fluss

  7. Die rechts in der Nähe zweier Bäume sitzenden Männer. Sie sind beide vom Rücken gesehen, und der eine deutet nach den Gebäuden, welche am Berge im Hintergrunde stehen.

  8. Die zwei Männer mit Stöcken am Ufer des Flusses in Mitte des Vorgrundes. Links des Flusses ist ein kleines Schloss auf dem Berge, an dessen Fuss Bäume stehen. In der Ferne rechts sind andere Bäume.

  9. Die zwei in Mitte des Vorgrundes vom Rücken gesehenen

Männer, wovon der eine den Stock auf der Achsel trägt. Sie gehen rechts am durchbrochenen Felsen, dessen Öffnung eine Fernsicht gewährt, wo ein anderer Mann mit dem Stocke auf der Achsel erscheint. Im Mittelgrunde erhebt sich eine Gruppe dichtbelaubter Bäume, und den Horizont begrenzen leicht gezeichnete Berge.

  1. Der rechts im Grunde nach dem linken Vorgrunde sich schlängelnde Fluss. Rechts vorn ist ein platter Felsen mit dicht belaubten Bäumen, und zwei Figuren richten ihre Schritte nach links dem Vorgrunde zu. In der Ferne bildet der Fluss eine Erdzunge, und er geht am Berge hin, der rechts in der Ferne sich erhebt.

  2. Die Gruppe von zwei Satyren und einem Kinde links unter Bäumen am Ufer des Flusses, welcher die rechte Seite ein- nimmt. Links erheben sich am Fusse des Hügels mehrere Bäume, und einige stehen auf demselben. Diese Darstellung erscheint in einem Oval, es finden sich aber selten alte Ab- drücke. H. 2 Z. 5 L., Br. 3 Z. 1 L.

Die Platte wurde lange in der römischen Druckerei auf- bewahrt, ging aber zur Zeit der französischen Invasion zu Grunde. Man hatte neue Abdrücke auf dickes Papier ver- anstaltet, die fast ebenso selten sind als die alten, da überhaupt nur eine geringe Anzahl von Abdrücken gemacht wurde. R. Weigel werthet einen neuen Druck auf 3 Thl.

20—32) Eine Folge von 7 Blättern mit verschiedenen Thieren H.2 Z. 10 L., Br. 4 Z.

J. Vor der Schrift. Solche Abdrücke beschreibt Bartsch, die zweiten Abdrücke bestimmt Weigel, wie unten. Die ersten werthet er auf 14 Thl.

II. Jedes Blatt hat unten links im Rande folgende Schrift: Herman Swanevelt fecit. Rechts steht: a Paris chez Audran, Weigel setzt eine solche Folge auf 10 Thl. Claude Goyrand hat diese Folge in grösserem Formate copirt.

    1. Das Kamel, im Profil nach links. Rechts von diesem bemerkt man den Kopf eines ähnlichen Thieres, im Mittel- grunde zur Linken leitet ein Orientale ein drittes nach dem Grunde zu. Voraus gehen zwei Figuren, und in der Ferne erscheinen an der Gebirgskette zwei Pyramiden und andere Gebäude.
    1. Die Ochsen. Rechts vorn sitzt der Hirt am Fusse des Baumes mit der Flöte. Gegenüber liegt ein Ochs, und ein zweiter steht, letzterer im Profil nach rechts.
    1. Die Schafe. Links vorn stehen vier solcher Thiere, und ein fünftes liegt vom Rücken gesehen. Im Grunde links sitzt die Hirtin ein Lamm, und vor ihr steht der Hirt mit einem Blumengewinde.
    1. Die Ziegen. Rechts liegt ein solches Thier im Profil nach links; und hinter ihm steht ein anderes en face. Von den zwei Ziegen zur Linken erhebt sich die eine, um älter abzufressen. Im Grunde sitzt der Hirt, und hinter ihm steht ein Weib,
    1. Die Angora-Ziegen. Zwei derselben stehen vorn im Pro- fil nach links gerichtet, eine dritte liegt vom Rücken ge- sehen, und im Grunde geht der Hirt mit seinem Weibe nach rechts hin.
    1. Die Schweine. Zwei solcher Thiere liegen links, das eine im Profil, das andere en face. Hinter ihnen erhebt sich das Mutterschwein, und ein zweites im Mittelgrunde steht im Profil nach links. Im Grunde ist eine Ruine, durch deren Thore ein Knabe Schweine treibt.

Im Cataloge der Sammlung des Grafen Sternberg-Manderscheid wird eine Copie dieses Blattes angegeben, qu. 12;

  1. Die Satyren. Rechts kniet einer vor der Vase mit Trauben, welche er mit beiden Händen hält. Ein junger Satyr neigt sich neben ihm über diese Vase. Links sitzt ein halb nacktes Weib mit der erhobenen Schale, und hinter ihr trägt ein anderes Weib ein Gefäss. Rechts im Grunde ist die Termc des Pan und ein grosses Fass. Das Ganze ist sehr leicht radirt. H. 3 Z. 1 L., Br. 4 Z.

J. Mit der Schrift: Swanevelt fec. chez Audran. Bartsch kennt nur diesen Abdruck, den andern nicht,

II. Als Titel zu irgend einer Folge. Am Fasse steht: Cayer d'animaux ete.

  1. St. Johannes in der Wüste. Er sitzt links auf einer kleinen Erhöhung, den Kopf nach dem Kreuze gewendet, welches links neben ihm auf dem Boden ist. Hinter ihm ist Wald, und links vorn wird der Stamm eines Baumes sichtbar. In der Ferne verliert sich in Windungen der Fluss. Rechts vorn am Steine ist das Monogramm HVS. H. 3 Z. 2 L. ohne Rand, Br. 4 Z. 2 L.

I. Vor der Adresse des G. B. Rossi,

II. Mit der Adresse: Appresso Gio. Batta. de Rossi in P. Navona. Bartsch kennt nur diesen Abdruck. Bei R. Wei-

bel 2 Thl. III. Mit der Adresse: In Roma presso Carlo Losi 1773. IV. Die Adresse Losi's ist ausgekratzt, die Abdrücke sind aber schlecht. Die Platte besitzt der Buchhändler Heubel zu Hamburg.

  1. Christus vom Teufel versucht. Letzterer, mit dem Steileus, steht rechts vorn vor dem Erlöser, welcher mit der Linken nach dem Himmel deutet. Im Grunde sind Bäume, und links unten das Monogramm HVS. Das Gegenstück zum obigen Blatte und von gleicher Grösse.

36 — 48) Verschiedene Ansichten aus Rom, Folge von 13 Blät- tern mit Titel. H.3 2Z2.2—3L., Br.52.2—3L. _ I. Vor der Adresse Bonnart's. Von Bartsch erwähnt.. Bei Weigel 14 Thl. ; II. Mit der Adresse H. Bonnart's auf jedem Blatte, III. Diese Adresse weggenommen.

    1. Der Titel mit zwei Pilastern von einer Arkade. Am Pfei- ler rechts steht die Malerei mit Pinsel und Palette, am lin- ken Pfeiler eine andere weibliche Figur mit einer Tafel. In der Mitte vorn liegen Bücher, Porte-feuilles, Rollen, Instru- mente etc. An dem herunterhängenden Tuche steht: Illu- strissimo viro Gedeoni. Tallemont Galliarum Regis a secretis consiliis etc. Im unteren Rande: Diverses veues desseign6es en la ville de Rome par Herman van Swanevelt et grav6es par iceluy avec privilege du Roy.
    1. Die Herberge in der Ruine. Vor dem Thore ist eine Weinlaube, unter welcher einige Personen am Tische sitzen. Rechts vorn geht ein Weib mit dem Korbe am Arme neben dem Manne, der das Packet am Stocke auf dem Rücken trägt, beide nach links gehend.
    1. Ein verfallenes Gebäude mit einer schief hinlaufenden Ar- kade zur Rechten. Am ersten Pfeiler derselben liegt ein Steinhaufen, und am Fusse dessen steht ein Mann im Mantel vor der auf dem Boden sitzenden Frau. Im Mittelgrunde gehen zwei andere Figuren nach links.
    1. Eine Ruine rechts des Blattes, und links vorn ein Mann und eine Frau sitzend vom Rücken gesehen. Auf dem Wege reitet ein Bauer auf dem Esel mit dem Sacke vor sich nach rechts hin.
    1. Das Haus mit der Gartenmauer am Hügel. Rechts vorn an der Ecke der Mauer gehen zwei Geistliche, und links vorn auf dem Hügel sitzen zwei Männer bei einem Weibe mit dem Kinde auf dem Schoosse.
    1. Das Haus links auf einer Erhöhung, unter dessen Schop- pen man eine sitzende und eine stehende Figur bemerkt, Links vor dem Hause sind einige Thiere, und rechts vorn auf dem Wege geht ein Weib mit dem Bündel auf dem Kopfe, neben einem Manne, welcher den seinigen auf dem Rücken trägt. Links vorn spiegelt sich das Haus im Wasser.
    1. Ein verfallenes Gebäude mit einer Art Thurm, theils mit einem Zaune umgeben. Unter einem Vordache steht ein Weib und betrachtet ein anderes, welches draussen auf einer Erhöhung ist, und die Haare kämmt. Rechts vorn geht eine Dame mit dem Fächer und einem Hündchen, und hinter ihr eine Alte mit dem Rosenkranz. Sie wenden sich nach links hin, wo man ein Haus sieht, auf welchem eine Vase an- gebracht ist.
    1. Landschaft mit einem Flusse, der vom Grunde rechts nach dem linken Vorgrunde kommt. Am Fusse eines mit Bäumen besetzten Berges steht ein Haus mit einem runden

Thurme und von einer Mauer umgeben. Auf der Terrasse, welche rechts vorn das Ufer des Flusses bildet, gehen zwei in Mäntel gehüllte Männer.

  1. b Das Haus auf dem Hügel mit einem viereckigen Thurme, letzterer zeigt vier Spitzen, und ragt aus Bäumen empor. In der Mitte vorn steht ein Mann vor einem anderen, der bei dem Weibe auf dem Boden sitzt. Links im Grunde, bemerkt man einen Reiter.

    1. Die beiden Bettler, welche zwei Männer von Stand um Almosen bitten. Letztere tragen kurze Mäntel und sind vom Rücken zu sehen. Rechts ist eine Schlossruine.
    1. Der Mann im Mantel, welcher vor dem Kloster mit einer alten Frau im langen Gewande spricht. Neben ihm sitzt eine Frau auf dem Boden. Links unter der Thüre des Klosters bemerkt man einen Mönch.
    1. Zwei Mönche vor einem Madonnenbilde links im Vor- grunde an der alten Mauer. Nach rechts gehen zwei Capu- ziner, und an dem mit Bäumen umgebenen Schlosse be- merkt man zwei kleine Figuren. Das Schloss nimmt die dritte Ebene ein.
    1. Der Mann, welcher rechts vorn an der Seite eines Weibes geht, das den Korb am Arme trägt. Beide sieht man vom Rücken auf dem Wege, der nach dem Mittel-

runde führt. Rechts auf dem Berge sieht man ein grosses Haus, an welchem zwei Männer im kurzen Mantel vorbei- gehen. Links erhebt sich ein isolirter Baum, und in der Ferne sieht man ein Haus und einen Berg.

49 — 52.) Die Landschaften mit den Satyren, Folge von 4 Blät- tern. H. 4 Z. 11 L., Br. 6 Z.

I. Vor der Adresse, oder wie unten, mit dem Namen Swane- velt's und dem Cum priv. Regis. Bei Weigel 10 Thl. 12 gr. Ein einzelnes Blatt 2 Thl.

II. Mit der Adresse: H. Bonnart ex. au cuivre. III. Diese Adresse ausgekratzt.

    1. Zwei Satyren die Ziegenheerde nach links hintreibend, wo ein mit Bäumen und Gesträuchen besetzter Felsen sich ausbreitet. Vorn sitzen drei Figuren auf dem Boden. Im untern Rande: Herman van Swanevelt Inventor et fecit. Cum Privilegio Regis,
    1. Der liegende Satyr mit der Flöte von einer Dryade über- rascht, welche ihn auf den Rücken schlagen will. Eine sit- zende Nymphe betrachtet den tanzenden Satyr im Mittel-

runde der Landschaft. Rechts im Grunde erhebt sich ein hoher Felsen, wo man bei Bäumen einen zweiten Satyr sieht, der am Teich hingeht. Auf dem Felsen weiden Zie- gen, und links in der Ferne zieht sich eine gebirgige Land- schaft hin. Die Schrift wie oben Nr. 48.

    1. Der Satyr, welcher sich an dem Baumast aufschwingt, und einer Nymphe Früchte reicht, welche diese im aufge- hobenen Kleide empfängt. Eine andere hat einen kleinen Satyr auf dem Arme, und gegen die Mitte zu trägt ein alter Satyr einen Sack auf dem Rücken. Der Grund zeigt Landschaft mit Bäumen und Felsen. Die Schrift wie Nr. 48.
    1. Der Satyr bei einem Weibe in der Grotte, wie er Feuer anbläst. In der Mitte vorn sitzt ein Weib mit dem Kinde,

53)—65) Verschiedene Ansichten von Rom, Foulge von 13 Blät- tern. H. 4 Z., Br. 6 Z. 8 L. | I. Mit der Adresse des Meisters, wie Bartsch sie beschreibt. Bei Weigel 14 Thl. Ausgezeichnet schöne Abdrücke finden wir anderwärts auf 44 Gulden gewerthet.

  1. Mit der Adresse: H. Bonnart ex. au coq, auf jeden der Blätter links unten im Rande. Die Adresse Swanevelt's ist ausgekratzt. '

I, Die Adresse Bonnart's weggenommen.

    1. Der Titel, mit Ruinen links vorn, und der Ansicht von Rom in der Ferne. Am Piedestal, an welchem Minerva sitzt, liest man: Diverscs veues dedans et dehors de Rome, dessinde par Herman van Swanevelt. Dedice aux Vertueux. Auec Priuil. du Roy 1653- '
    1. Vinia Mamsrona for della J>)ort:1 pinciana. HS, fe. et ex. Cum pr. Re. Ein grosses Gebäude von Bäumen umgeben, und mit Figuren, links vorn ein Mann mit dem Stucke vom Rücken gesehen.
    1. Parte delle terme Antoniano. Herman van Swanevelt fecit et Excudit, Cum priuiligio Regis 1652. Die Bäder des Antonin, nach der ganzen Breite des Blattes dargestellt.
    1. Veduto daqua assutosa (acetosa) for di Roma, H. S, fe. et ex. cum pr. Re. Rechts des Blattes bemerkt man ein

Fahrzeug auf dem Flusse, und im Grunde erhebt sich ein Schloss aus dichten Bäumen, «

    1. Sepultura in Vieia apia. H. S. fe. et ex. Cum mpr. Re. Das antike Grabmal an der Apischen Strasse, an einem alten Gebäude mit rundem Thurm. Links im Grunde sieht man drei Figuren, die bei einem Wirthshause am Tische stehen. Von der Mitte des Vorgrundes aus geht ein Mann und ein Weib nach rechts hin. .
    1. Hosteria a priema porta. H. S, fe. et ex. Cum pr. Re. Das Wirthshaus erscheint in Mitte des*Blattes, bei einem viereckigen Thurme, auf welchen eine offene Treppe führt, An der Thüre der Osteria schöpft eine Frau Wasser, und der Wirth steht vor zwei Cavalieren. _
    1. S. Adriano in Via flaminia. H. S. fe, et ex, cum pr. Re., S. Adriano, an der von links herführenden Strasse, zeigt sich am Fusse eines Berges zwischen Baumgruppen.
    1. Casa Rustico for della porta del populo. H. S. fe, et ex. Cum pr. Re. Das Landhaus ist von mehreren Baum- ruppen umgeben, und nimmt den Mittelgrund ein. Links kommen zwei Männer von der Anhöhe herab, und auf dem Hügel weidet die Schafheerde;
    1. Vinnia Papa Julio in Via flaminia. H, S, fe. et ex. Cum pr. Re, Der Weinberg des Pabstes Julius 111. an der flami- nischen Strasse. Letztere nimmt den Vorgrund ein, und der Weingarten breitet sich in der Ferne am Berge aus. In der Mitte vorn stehen zwei Figuren mit Stöcken.
    1. Veduta dal Zugro. H. S. fe, et ex. cum pr. Re., Links geht ein Mann und ein Weib auf dem Wege, auf einem

Swanevelt, Herman van.

; _ der Hügel sieht man drei Kühe, und auf dem zweiten den Hirten mit einer Kuh. In Grunde breitet sich ein breiter Fluss aus, und diesseits desselben, rechts des Blattes, geht ein Mann mit dem Stocke auf der Achsel.

    1. Altro Veduto dal Zugro. HS. fe. et ex. Cum pr. Re. Rechts im Mittelgrunde sieht man einen grossen Baum auf dem Felsen, und am Fusse des letzteren bemerkt man zwei kleine Figuren. Links vorn ist ein Eseltreiber, und der Grund gibt die Aussicht auf ein Schloss zwischen Bäumen.
    1. Altro Veduto dal Zugro. HS, fe. et ex. Cum pr. Re. Links kommen zwei Männer vom Grunde her, und ein grosser Baum reicht bis zum oberen Rande der Platte. Rechts auf dem Wege nach dem Grunde hin, sieht man zwei Fi- guren am Hügel. Der Horizont wird von Bergen begrenzt.
    1. For dalla porta pìea. HS. fe. et ex. Cum pr. Re. Links im Mittelfrunde ist ein Haus mit einer vorragenden Mauer, An dieser gehen zwei Männer, und in der Ferne breitet sich eine Gebirgslandschaft mit Gebäuden aus.

66 — 69) Folge von 4 Landschaften mit Darstellungen aus dem alten Testamente. H. 4Z.6—7L., Br. 7 Z.4—5 L. Bartsch gibt keine genaue Anzeige der Abdrücke, er ver- mischt die ersten und zweiten.

I. Vor der Adresse, nur mit dem Namen des Radirers. II. Mit der Adresse: K. Audran extudit, nach dem Namen Swanevelt's. III. Mit der Adresse von P. Mariette und mit den Numern., Bei Weigel 3 _ Thl. IV. Die Adresse ausgeschliffen.

    1. Abraham und die drei Engel. Er kommt recht vorn vom Hause her den Engeln entgegen, Im Mittelgrunde erscheint ein Mann mit dem beladenen Esel, und links ist eine Ruine.
    1. Hagar und der Engel. Er macht sie auf das Wasser auf- merksam, welches rechts sich zeigt. Der Platz ist mit Bäu- men und Gesträuchen bewachsen, die Landschaft ist nur links offen und dehnt sich weit aus.
    1. Der junge Tobias, wie er in Gegenwart des Engels den Fisch ergreift, der ihn verschlingen will. Der Hund bellt ihn an. Links im Grunde sieht man die Stadt Rages,
  1. Elias in der Wüste. Er sitzt links vorn am Felsen und wendet sich gegen den Engel, der mit einem Brode vor ihm steht, Der Fluss bildet eine Cascade, an welcher sich meh- rere Bäume erheben. Gegenüber ist ein Hirsch mit der Hindinn.
  1. Pan und Syrinx. Letztere flicht mit erhobenen Armen nach dem Schilfe am linken Ufer des Flusses. Das rechte Ufer ist ebenfalls mit Bäumen und Schilf besetzt, und im Grunde erhebt sich ein Berg. Rechts vorn am Steine ist das Mono- gramm HS. H. 5 Z. 9 L. .mit 4 L. Rand, Br. 7 Z. 9 L.

I. Vor aller Schrift. Nach Weigel fast einzig, und somit als Probedruck zu betrachten. II. Mit der Adresse: Apresso. Gro. Batta de Rossi in P. Nauona. Diesen Abdruck kennt auch Bartsch. III. Mit der Adresse: In Roma presso Carlo Losi: 1773. IV. Diese Adresse ausgeschliffen. Schlechte Abdrücke dieser

  1. Salmacis' und Hermaphrodit, das Gegenstück zu obigem Blatte, Die Nymphe belauscht links unter einem Baume den Her- maphrodit im Bade. Die Ufer des Flusses sind mit Bäumen besetzt, rechts unten im Wasser bemerkt man das Mono- gramm: HS.

In Hinsicht auf die Priorität der Abdrücke verhält es sich

wie oben Nr. 70. Bartsch kennt nur jene mit der Adresse von Rossi und die schlechten mit ausgeschliffener Adresse, Einer der ersteren bei Weigel 2 Thl. 10 gr.

72 — 75) Ansichten aus Frankreich, Folge von 4 Blättern mit Israel Silvestre ausgeführt. Von letzterem sind die Gebäude.

I. Mit der Schrift: Israel Silvestre delin. et fec., oder de- lineavit et fecit. Israel exc. cum priuil. Regis, und wohl auch a Paris chez Israel Henriet.

II. Ohne Silvestre's Namen.

    1. Vue de l'Isle Louvier et d'une partie de l'Isle nostre Dame. Die Seine dehnt sich der Breite nach aus, und rechts in der Ferne sieht man die St. Michael's Brücke. H. 5 Z. 2 L. mit dem Rande, Br. 9 Z. 1 L.
    1. Vue du Palais d'Orleans du cote des Chartreux etc. Der Palast nimmt die ganze Breite ein. H. 5 Z. mit dem Rande, Br. 9 Z. 1 L. Bei Weigel 3 Thl.
    1. Vue de Gondy maison de plaisance de Messire Jean Fran- cois de Gondy Premier Archevesque du Paris. Im Grunde rechts erhebt sich das Schloss, und zur Allee führt eine Treppe. Uebrigens ist die Ansicht durch mehrere Figuren belebt. H. 5 Z. mit dem Rand, Br. 9 Z. 1 L. Bei Weigel 2 Thl. 16 gr.
    1. Les rivieres d'Oyse et de Marne etc. Die Nymphe der Seine, sitzend den linken Arm an die Urne gelehnt, wie sie nach dem Wappen Frankreich deutet. Auch drei andere Nym- phen erscheinen auf Felsenpartien. Der Grund bietet eine Aussicht auf die Seine und das Louvre. H. 5 Z. mit 7 L. Rand, Br. 9 Z. 2 L. Bei Weigel im ersten Drucke 3 Thl. 8 gr.
  1. Die Ansicht von Rom: Voicy un petit raccourcy de cette grande ville etc. Im Vorgrunde links sitzt der Tiber am Felsen, und rechts ist ein anderer Flussgott. Im Grunde breitet sich Rom aus, von J. Silvestre gezeichnet und gesto- chen, alles Uebrige von Swanevelt, rechts unten ist die Jahrzahl 1654. H. 5 Z. 8 L. mit dem Rande, Br. 9 Z. 1 L. Mit der Schrift: Israel Silvestre delin. et fecit, a Paris, chez Israel Henriet. II. Der Name Silvestre's ausgeschliffen,

77 — 80) Folge von 4 Landschaften. H. 6 Z. 4 L. mit dem Rande, Br. 10 Z. I. Vor aller Schrift mit unvollendetem Himmel. Nach Wei- gel fast einzig. II. Mit der Adresse: Herman van Swanevelt in. fe. et ex. Cum pri. Re., III. Mit der Adresse von H. Bonnart, IV. Bonnart's Adresse ausgeschliffen, die schlechten Abdrücke,

    1. Die Fischer, Der Fluss kommt links vom Grunde her, und bildet in der Mitte einen kleinen Wasserfall. Links
    1. Die Spinnerin und die vier Ochsen. In Mitte des Blat- tes sieht man ein Haus unter Bäumen, in deren Schatten zwei Figuren am Tische sitzen. Links auf einer Erhöhung sitzt die Spinnerin in der Nähe der vier sitzenden und eines stehenden Ochsens, der nach dem Wasser zu sich be- wegt. Rechts auf dem Felsen sieht man einen Mann mit dem Stocke, wie er eine Frau betrachtet, die mit dem Kinde unter Bäumen am Hause sitzt.
    1. Die zwei Reiter. Sie reiten an den Felsen hin, welche rechts sich ausbreiten, und zwei Fussgänger folgen ihnen nach. Von dem Mittelgrunde her kommt ein Fluss, und am Fusse des fernen Berges stehen Gebäude. Links vorn sitzen zwei Männer vom Rücken gesehen.
    1. Der kleine Wasserfall, welchen der Fluss bildet, der von der Mitte des Hintergrundes her kommt und an Felsen ab- fällt. Rechts nach dem Grunde zu ist ein Hügel, auf wel- chem ein von Bäumen umgebenes Haus steht. Im Vorgrunde erheben sich zwei Bäume, und rechts sitzt ein Zeichner auf dem Boden am Felsen. H. 6 Z. 5 L. ohne 5 L. Rand, Br. 10 Z.
  1. Der Abend, Landschaft mit untergehender Sonne. Rechts vorn gehen zwei Männer auf dem Wege, der zu einem Hügel führt, auf welchem eine Gruppe von fünf Bäumen steht. Links des Flusses weiden Schafe auf dem Berge, und auf dem Wege nach dem Hause gehen vier Personen. Die Ferne begrenzt Berge. H. S. fe. et ex. Cum pr. Re. H. 6 Z. 4 L., Br. 10 Z. 2

I. Vor aller Schrift, II. Mit obiger Schrift. III. Mit der Adresse von Mondhare. IV. Diese Adresse ausgeschliffen. Schlechte Abdrücke.

  1. Die kleine Brücke von Holz, auf welche zwei Männer zu kommen. Sie führt über einen Fluss, der den Felsen be- netzt, und sich links bis zum Vorgrunde ausbreitet. Neben der Brücke erhebt sich ein Berg mit Wald, und rechts vorn sitzt ein Mann und ein Weib. Links unten im Rande steht : H. S. fe. et ex. Cum pr. Re. H. 6 Z. 5 L. mit 3 L. Rand.

I. Vor aller Schrift, II. Mit obiger Schrift, III. Mit Mondhare's Adresse. IV. Diese ausgeschliffen. Schlechte Abdrücke.

  1. — 84) Eine Folge von 12 Landschaften mit Gebäuden und Figuren. H. 6 Z. 7—11 L. mit 4 L. Rand, Br. 10 Z. 1—3 L.

Von dieser Folge, welche zu den Hauptwerken des Mei- sters gehört, gibt es vier verschiedene Abdrücke.

I. Mit der Adresse des Meisters, auf jedem der Blätter wie unten Nr. 83. Bei Weigel 30 Thl. II. Mit der Adresse: H. Bonnart ex. au coq.

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    1. Der Cardinal. Dieser geht in Mitte des Blattes im Buche lesend an einer Ruine, und zwei Diener folgen. Rechts vorn sitzt ein halb nackter Bettler, und links ist eine Te- rasse mit zwei Bäumen. Links unten: Herman van Swane- velt Inventor fecit et excudit. Cum privilegio Regis.
    1. Das Amphitheater) oder vielmehr Ruinen antiker Gebäude, die sich wie ein Amphitheater den Berg hinanziehen. Links vorn sitzen zwei Männer unter dem Baume, wovon der eine auf zwei andere Figuren im Freien deutet. Ein Weib mit dem Bündel auf dem Kopfe geht dem Thore zu, wel- ches rechts durch die Mauer am Berge führt.
    1. Die Dame mit dem Sonnenschirm. Sie geht in Mitte des Blattes unter dem Schirme, welchen der Diener trägt; die Magd und eine alte Bettlerin folgen. Sie gehen an einer Ruine hin. Im Vorgrunde weidet der Hirt die Ziegen.
    1. Der die Damen grüssende Herr (le salut)! Diese Figuren erscheinen links an einer Ruine, und vorn links sitzt der Zeichner, neben einem Manne, der ihm zur Linken steht.
    1. Das Hospital, in der Ruine eines antiken Gebäudes rechts des Blattes. Zwei Männer tragen einen Kranken hinein, und vier arme Weiber folgen nach. Links vorn ist eine Gruppe von drei Figuren, welche die Scene betrachten, und zwei Männer sind stehend in Unterredung.
    1. Die Reisenden. Links vorn sitzt ein Weib auf dem Esel, und zwei Männer gehen ihr zur Seite. Ein Bauer mit einem beladenen Esel kommt ihnen entgegen. Ueber den Fluss führt eine steinerne Brücke, und auf dem Berge steht ein Schloss.

Dieses Blatt hat Conrad Horny copirt.

    1. Der Wald am Wasser, welches sich gegen den Vorgrund zu ausbreitet. Im Grunde links ist ein Berg, an dessen Fuss ein breiter Fluss, sowie Bäume und Gebäude sich zei- gen. Links vorn ist ein Alter mit dem Bündel auf dem Rücken und eine Bäuerin mit dem Korbe.
    1. Die Wäscherinnen. Im Grunde rechts steht ein kleines Haus am Berge, und in der Nähe gehen zwei Figuren über eine kleine steinerne Brücke. Ein Bauer tränkt das Pferd im Bache, an welchem zwei Weiber waschen, während eine dritte auf dem Boden Wäsche trocknet. Im Grunde drei grosse Berge.
    1. Die Grotte der Nymphe Egeria. In Mitte des Vorgrun- des sitzen drei Männer und drei Weiber beim Schmause, und in einiger Entfernung deutet ein Mann auf die Statue der Nymphe Egeria, welche in einer Ruine sitzt. Im Mittel- grunde: rechts sind sieben tanzende Figuren.
    1. Das Stadtthor. Dieses erscheint an einem grossen Ge- bäude, welches sich durch zwei viereckige Thürme bemerk- lich macht. Vom Thore an dehnt sich nach rechts vorn eine Mauer aus, an welcher zwei Männer das Spiel von vier Knaben betrachten. Der Mauer gegenüber gehen am Zaune zwei Männer in Mäntel gehüllt dem Thore zu.
    1. Die Brodvertheilung an die Armen. Sie erhalten ihre Gabe an dem Thore einer grossen Ruine von zwei Mönchen.

Im Vorgrunde nach rechts kommt ein Mann im Mantel her- an, links liegen Säulentrümmer,

    1. Das Schloss auf dem Felsen. Dieser erhebt sich links und gegenüber ein zweiter, auf welchem eine Gruppe von Bäumen steht. Auf dem Wege treibt ein Mann den bela- denen Esel, und im Mittelgrunde gehen zwei Männer nach links hin. In der Ferne rechts sind Hügel, Bäume und Gebäude.
  1. Merkur und Battus. Letzterer geht in der Mitte vorn nach rechts hinter dem Ochsen, und blickt nach Merkur, der ihm Schweigen auferlegt über den Raub der Sonnenpferde. Diese vier Pferde stehen links im Schatten des Waldes. Links unten im Rande: H. swanevelt fecit Rome, J. Valdor excu. cum priuil. Regis. H. 7 Z. 2. L., Br. 9 Z. 6 L.

I. Vor aller Schrift, und unvollendet. Als fast einziger Probedruck zu betrachten.

II. Mit J. Valdor's Adresse, wie oben von Bartsch erwähnt.

III. Mit Mariette's Adresse, aber ohne Numer. Bei Wei-

ter 1 al

IV. Mit derselben, und mit der Nr. 4. links unten. Ohne Namen des Meisters.

V. Mariette's Adresse ausgeschliffen, aber mit Nr. 4. Diese- Abdrücke gehören zu einer Folge mit holländischem Titel, deren wir unten erwähnen.

  1. Battus in einen Stein verwandelt. Er steht in der Mitte des Vorgrundes die Rechte auf den Ochsen gestützt, und deutet mit der linken Hand nach dem Walde, während in Merkur durch Berührung mit dem Caduceus verwandelt, H. swanevelt fecit Rome. J. Valdor excu. cum priuil, Regis, H. 7 Z. 2 L., Br. 9 Z. 66 L.

I. Ohne Schrift, und unvollendet, fast einzig.

  1. Mit der oben auch von Bartsch erwähnten Schrift und mit Valdor's Adresse. II. Mit Mariette's Adresse aber vor der Nr. 1. IV. Mit dieser Adresse, und mit der Nr. 1 links unten,. V. Mariette's Adresse ausgeschliffen, bis auf die Numer. Diese Abdrücke gehören zu der oben genannten Folge,

097—100) Die Flucht in Aegypten in verschiedenen Darstellun- gen. Folge von 4 Blättern. H. 7 Z. 9 L. mit 3 L. Rand,

Br. 10 Z.

  1. Vor aller Schrift, unvollendet, als einzelne Probedrü- cke zu betrachten.

II Mit der Adresse im Rande: Herman van Swanevelt In- ventor fecit et excudit. Cum privilegio Regis. Diese Schrift steht auf jedem der vier Blätter.

III. Mit der Adresse von H. Bonnart.

IV. Diese Adresse ausgeschliffen.

  1. Die heil. Jungfrau mit dem Kinde in ein Gewand ge- hüllt auf dem Esel sitzend. Joseph leitet letzteren an der mit grossen Bäumen besetzten Hügelreihe nach links hin. Auf einer leichten Wolke schweben drei Cherubim, welche die Richtung des Weges anzudeuten scheinen. Im Grunde rechts öffnet sich die Aussicht auf einen hohen Berg mit Bäumen.
    1. Maria im Begriffe vom Esel zu steigen. Der Engel hält den Esel am Kopfe, und Joseph nach links vorn vom Rü-
    1. Maria mit dem Kinde auf dem Boden sitzend und von zwei Engeln angebetet. Diese Gruppe erscheint links vorn am Fusse der mit Bäumen und Gesträuchen besetzten Fel- sen, und im Mittelgrunde führt Joseph den Esel zum Bache,
    1. Maria mit dem Kinde im Schoosse am Fusse eines gros- sen Baumes sitzend, während hinter ihr zwei Engel dasselbe anbeten. Im Mittelgrunde ruht Joseph mit dem Buche in der Hand, und neben ihm am Wege weidet der Esel,

Dieses Blatt hat Conrad Horny von der Gegenseite copirt.

101 — 106) Die Geschichte des Adonis, Folge von 6 numerirten Blättern. H. 9 Z. 3 L. mit 8 L. Rand, Br. 12 Z. 2—3 L. I. Mit der Schrift: Herman van Swanevelt fecit et Excudit Cum priuilegio Regis 1654 auf allen Blättern. Bartsch kennt nur solche Abdrücke. Sie sind in vorzüglichem Zustande nicht unter 30 Gulden zu erhalten. II. Mit der Adresse: chez H. Bonnart, rue St. Jacques au coq, auf jedem Blatte. III. Ohne diese Adresse, sehr schlechte Abdrücke.

    1. Diana nimmt den kleinen Adonis, welchen Myrrha, in eine Myrthe verwandelt, geboren hatte. Zwei Nymphen leisten ihr dabei Dienste, und drei eilen herbei. Die Hand- lung geht an einem Flusse vor, und links ist ein Wald, wo man eine Hirschkuh sieht. Im Rande steht: Adonis naist de Mira etc.
    1. Venus entführt den kleinen Adonis, während Diana und ihre Nymphen dem Schlafe sich ergeben. Venus erscheint links auf dem von Tauben gezugenen Wagen, und rechts sieht man die Schläfer in verschiedenen Stellungen. Im Rande: Venus trouuent Diane Endormye etc.
    1. Venus stellt der Diana den Amor und den Adonis vor, und lässt ihr die Wahl zwischen einem dieser beiden Knaben. Diana steht in Mitte des Blattes und ist mit einem Speere bewaffnet, so wie jede ihrer sechs Nymphen. Im Rande: Diane trouue Venus; Venus ne pouuant echapper,
    1. Venus, in Begleitung des Amor links im Vorgrunde, eifert den Adonis zur kleinen Jagd an. Ihre Hunde holen zu diesem Zwecke einige Hasen ein. Im Rande: Venus ex- erise Adanis & a chose de pecu etc.
    1. Der Tod des Adonis. Er liegt todt in Mitte des Vor- grundes am Baume, und zu seiner Seite sind zwei Hunde, die dem Eber die Zähne zeigen. Im Rande: Adonis Ren- contre le sanglier et fut tu6 etc.
    1. Venus beweint den Tod des Adonis. Sie erscheint links und eilt im Schmerz aus dem Wagen dem Leichname zu, bei welchem die beiden Hunde wachen. Amor in der Luft zerbricht den Bogen. Im Rande: Venus pleure son Ado- nis etc.

Es gibt eine seltene, alte Copie von der Gegenseite, wo die Figuren rechts erscheinen.

  1. — 110) Die Büßenden, Folge von 4 Blättern, H. 8 Z. 8 — 10 L., Br. 12 Z.

Nagler's Künstler - Lex. Bd. XVIII. 4

Swanevelt, Herman van. I. Mit der Adresse des Meisters: Herman van Swanevelt Inventor fecit et excudit cum privilegio Regis. R. Weigel werthet diese Capitalfolge auf 20 Thl. Einzelne Blät- ter auf 3 Thl. II. Mit H. Bonnart's Adresse, III. Mit der Adresse: a Paris chez Vanheck. IV. Die Adresse ausgeschliffen , schlechte Abdrücke.

    1. Die büßende Magdalena. Sie liegt am Eingange einer Höhle auf der Matte und liest im Buche. Über der Grotte erscheinen zwei Engel, wovon der eine die Harfe, der an- dere die Violine spielt. In der Ferne bemerkt man einen breiten Fluss.
    1. St. Anton der Eremit. Er steht im Mittelgrunde am Ufer des Flusses im Walde, und weist die Früchte zurück, welche ihm der Teufel (als Satyr) bringt. Hinter dem Hei- ligen ist das Schwein.
    1. St. Hieronymus in der Wüste. Er sitzt vor einem gros- sen Steine im Begriffe zu schreiben. Am Eingange der Höhle am Berge rechts merkt man ein Kreuz, und auf demsel- ben zwei Löwen.
    1. St. Paul der Eremit und St. Anton mit dem Schweine, Sie sitzen unter dem Vordache einer Grotte sich gegenüber. Zwischen ihnen dient ein grosser Stein zum Tische, auf welchem ein Todtenkopf und ein offenes Buch liegt. In der Luft bemerkt man den Vogel, welcher dem heiligen Paul Brod bringt.

Bei Weigel im ersten Drucke 3 Thl.

  1. Balaam. Links vorn auf dem Wege stellt sich der Eng- el des Herrn dem auf dem Esel sitzenden Balaam mit dem Schwerte entgegen. Rechts vorn liegt ein Stamm am Was- ser, und der Hintergrund derselben Seite ist nicht vollend- et. H. 8 Z. 6 L., Br. 11 Z. 6 L.

I. Vor der Einfassung, und dem Namen des Meisters Vielleicht einzig.

II. Mit der Einfassung, aber vor dem Namen des Meisters:

III. Mit dem Namen des Radirers und der Adresse unten rechts unter einander: H. Swanevelt fecit Rom. K. Av- dran excudit. Diesen Abdruck nimmt Bartsch als den ersten. Bei Weigel 1 Thl. 8 gr.

IV. Statt obiger Adresse im Rande: a Paris chez Pierre Ma- riette rue St. Jacques, a l'esperance. Avec Privil. du Roy Einen solchen Abdruck nimmt Bartsch als den zweiten.

V. Mit derselben Adresse, aber rechts im Rande Nr. 2.

VI. Mariette's Adresse ausgeschliffen, und über der Nr. 2 Poilly excudit.

VII. Ohne alle Adresse, Ganz schlecht.

  1. – 115) Die vier Landschaften in die Höhe, von Bartsch u. a. ohne Maass angegeben.

A. Vor aller Schrift und unvollendet, aber wohl nur als ein- zelne Probedrücke zu betrachten. Im Cataloge der Samm- lung des Baron de la Motte Fouquet, Cologne 1847, ist von Nr. 112 ein solcher Druck angegeben: vor meh- reren Überarbeitungen mit der kalten Nadel auf dem linken Felde, an den Gebäuden im Mittelgrunde, und vor den Punkten in der Nadelarbeit an Wolken recht im Grunde. R. Weigel kennt von Nr. 115 einen un-

    1. Der Eseltreiber. Er sitzt auf einem beladenen Esel und treibt einen zweiten vor sich her. Links vorn sitzt eine Gruppe von drei Figuren unter Bäumen, im Mittelgrunde sieht man am Fusse des Berges einige Häuser von Bäumen umgeben, und gegenüber, rechts des Blattes, ist der Hirt mit der Schafheerde.
    1. Der Berg. Er erhebt sich rechts bis gegen den oberen Rand der Platte, ist mit Bäumen und Gesträuchen besetzt, und in halber Höhe treibt ein Mann den Esel. Den Berg bespielt ein Fluss, der rechts vorn einen kleinen Fall bil- det. Links stehen zwei Männer mit Stöcken,
    1. Der grosse Wasserfall. Dieser fällt im Grunde von dem hohen Berge ab. Links vorn geht ein junger Bauer mit sei- nem Weibe, in einiger Entfernung ein Bauer mit dem Bündel den entgegengesetzten Weg, und rechts treibt ein Mann den Esel.
    1. Die Baumgruppe. Sie besteht in drei Bäumen, die auf dem Felsen am Berge sich erhebend die Mitte des Blattes einnehmen. Am Felsen sitzen zwei Männer, wovon der eine zu zeichnen scheint. Rechts vorn hat ein Reisender mit dem Hute Wasser aus dem Brunnen gehöpft, um zu trinken, Links stehen zwei Männer in Mänteln, und im Grunde treiben zwei andere einen beladenen Esel.
  1. Der Ziegenhirt am Ufer des Flusses. In Mitte des Vor- grundes weiden acht Ziegen am Ufer des Flusses, und links vorn sitzt der Hirt. Vor ihm steht ein Mann mit dem Sto- cke und rechts geht ein Weib nach der Stiege eines Hauses zu. An diesem steht ein dichtbelaubter Baum. Dieses sehr seltene Blatt ist leicht geätzt, und weder mit der Nadel noch mit dem Stichel vollendet. H. 3 Z. 3 L. mit 3 L. Rand,

Zweifelhafte Blätter, und solche, die mit Unrecht dem Swanevelt zugeschrieben werden,

Bartsch beschreibt nur zwei Blätter, welche dem Swane- velt mit Unrecht beigelegt werden. R. Weigel, Suppl. p. 88, fügt aber noch mehrere andere bei, die mehr oder weniger an Swanevelt erinnern,

  1. Folge von verschiedenen Landschaften mit Figuren und Gebäuden, bezeichnet mit den Buchstaben A — G, mit punk- tirten Linien und mit anderen Zeichen der Perspektive. H. 3 Z. 8 L., Br. 6 Z. 3 L.

Diese sieben Blätter findet man im Traktate über die Malerei von L. da Vinci mit Zeichnungen von N. Poussin und Ch. Errard; dann in der italienischen Ausgabe von R. Trichet du Fresne, und in der französischen Ausgabe von R.

Freart de Chambray, die beide 1651 zu Paris bei J. Lang- lois erschienen, fol. Die Blätter haben Einfassungen, von R. Lochon gestochen, der auch Himmel und Wolken an- brachte. —

  1. Eine alte Mauer, hinter welcher sich eine Kirche, ein Thurm und ein Obelisk erheben.

  2. Ein alter Thurm, vor welchem drei Figuren zu bemerken sind, Links im Grunde sicht man Gebüsche, Berge und zwei Figuren.

  3. Ein Thurm und ein Wirthshaus mit drei Figuren. Rechts ist Wasser.

  4. Eine alte Mauer mit Thürmen, hinter welcher sich die Stadt ausbreitet. Rechts ist das Thor mit fünf Figuren,

  5. Ein Gebäude mit einem' hohen Thurme; rechts zwei Pyra- miden, Gebüsche, Wasser und drei Figuren.

  6. Gebirgsgegend mit alten Gebäuden, vorn Wasser und zwei Figuren.

  7. Hohes Gebirgsland; links Wasser, nach rechts drei Figuren auf dem Wege.

R. Weigel glaubt in Nr. 2., 3., 4., (B. C. D.) die Feinheit und Weichheit Swanevelt's zu erkennen. In der Behandlung der Bäume und Figuren, in der Lichtwirkung u. s. w. möchte Weigel ebenfalls diesen Meister vermuthen.

  1. Die Landschaft mit dem antiken Sarkophage, der mit Fi- guren und Basreliefs geziert ist. Links erhebt sich ein Baum, an dessen Fusse ein Mann sitzt, und rechts betrachten drei Männer das Denkmal. Unter demselben kommen zwei Fi- guren aus einer Höhle hervor. Rechts vorn erhebt sich ein grosser Baum, links liegt ein Stamm. Rechts unten im Rande: H. Swanevelt inu, et sculp. se vendent a Paris chez Pierre Mariette etc. H. 5 Z. ohne 9 L. Rand, Br. 9 Z.

  2. Die zwei Fischer am Ufer des Flusses in Mitte des Vor- grundes. Jenseits desselben erhebt sich ein Berg, an wel- chem sich im Grunde Gebäude zeigen. Links vorn bei zwei grossen Bäumen geht ein Mann und ein Weib. Rechts un- ten im Rande: H. Swanevelt inu, et sculp. se vendent a Paris chez Pierre Mariette etc. Diess ist das Gegenstück zu obigem Blatte. Der muthmassliche Verfertiger beider Blät- ter ist C. Goyrand. Beide werden von Bartsch erwähnt,

I, Mit der Adresse von Mariette, wie oben, II, Die Adresse ausgeschliffen, aber links unten im Rande die Nr. 3. und 2. Beide Blätter bilden in diesem Zu- stande Bestandtheile einer Foulge mit Nr. 05. und 06. IV. V.

  1. Hagar in der Wüste vom Engel getröstet. Links ist der kleine Ismael. H. Swanevelt fcc. Mit 12 lateinischen Ver- sen und der Dedication an Magd. Fabry vom Stecher J. Valdor. P. Mariette exc. C. Goyrand soll die Aetzung nach Swanevelt's Zeichnung geliefert haben,

I, Vor der Schrift. II, Mit obiger Schrift.

  1. Die Flucht der heil. Familie in Aegypten. Herm., inv. Jo, Valdor exc. 1644. Mit 8 lateinischen Versen und mit der Dedication, qu. fol.

n Dieses Blatt soll von demselben Künstler herrühren, wie F. 10.

  1. Landschaft mit einem steilen Felsen zur Rechten, an wel-

chem Bäume stehen. Am Fusse derselben zieht sich ein Fluss bis zum Vorgrunde hin, und unter einem der drei Bäume des Vorgrundes säugt ein Weib das Kind. Daneben steht ein Mann mit dem Stocke, Links unten im Rande: Herman van Swanevelt Inventor. H. 6 Z. 2 L. mit 2 L. Bflnd, Br. 8 Z. 8 L.

I. Mit obiger Schrift. II. Mit der Schrift: Herman van Swanevelt Inventor Fecit et excudit. III. Mit der Adresse rechts unten: Le Roux ex.

  1. Landschaft mit einem Wasserfall rechts im Vorgrunde. Links

sieht man zwei Männer, ein Weib und einen Hund, und in der Mitte kommt ein Fischer zum Fluss heran. Mit der- selben Schrift, wie das obige Blatt. H. 6 Z. 6 L., Br. 8 Z. 7 L.

In Rupprecht's Catalog der Sammlung des Baron Stephan

von Stengel gilt das Blatt Nr. 12 als eine vollkommen im Geschmacke Swanevelt's behandelte Radirung, und anschein- lich nahm es Rupprecht für Original. Auch Nr. 13. wurde für Swanevelt's Arbeit genommen, und in Walker's Painters Etchings als solche copirt. Weigel kennt aber noch einige andere Blätter in Swanevelt's Manier, und nach Zeichnun- gen desselben. Im zweiten Drucke wurde dann noch Her- man van Swanevelt Inventor: fecit et exc., und im dritten Drucke die Adresse von Le Roux hinzugesetzt. Diese Blät- ter werden, manchmal einem C. Horny beigelegt, worunter einige den Conrad Horny verstehen wollen, welcher aber gegen Ende des 18. Jahrhunderts arbeitete, während die ge- nannnten Blätter einer früheren Periode angehören.

  1. Landschaft bei Sonnenbeleuchtung. Links am Wege sind

Figuren und Thiere, im Vorgrunde geht ein Weib mit dem Kinde an der Seite eines Bannes, der durch einen Son- nenstrahl beleuchtet ist. Rechts sind Gebäude, Berge und ein Wasserfall, qu. fol.

Dieses Blatt ist wahrscheinlich von C. Goyrand nach ei- ner Zeichnung oder nach einem Gemälde Swanevelt's. In Walker's Painters Etchings ist eine Copie.

Malerische Landschaft mit Wald. In der Mitte vorn sind zwei Bauern auf dem Wege nach einem Hügel zur Linken, wo ein Lastträger herabkommt. Rechts sind drei Enten im Wasser, Links unten im Rande: H. Swanevelt Inventor. Ein solches Blatt war in der Sammlung des Dr. B. Petzold. Bermann (Catalogue de cette collection, Vienne 1844) sagt, es sei vollkommen im Geschmacke unsers Meisters behan- delt. H. 5 Z. 6 L., Br. 7 Z. 2 L.

  1. Kleine Landschaft. Rechts am Gebüsche ist Wasser, wel-

ches sich nach links ausbreitet. Man bemerkt einen Satyr und vor ihm eine weibliche Figur. Nach Elzheimer. Ohne Namen. H. 2 Z. 3 L., Br. 3 Z. 8 L.

Kleine Landschaft. Im Vorgrunde, wo links ein bewachse- ner Baumstamm ist, sitzt ein Ziegenhirt. Rechts am Was- ser erhebt sich ein grösserer Baum, und in der Ferne rechts ein Gebäude. Ohne Namen, H. 2 Z. 3 L., Br. 3 Z. 8 L.

Diese beiden Blättchen, welche in Frenzel's Catalog der Sammlung des Baron von Rumohr, Lübeck 1846, erwähnt werden, sind ganz im Geiste Swanevelt's, aber im Aetzen

  • misslungen, woher die Seltenheit derselben kommt.