Solis, Virgil

Solis, Virgil , Zeichner, Maler, Kupferstecher und Formschneider , einer der fruchtbarsten Künstler des 16. Jahrhunderts, wurde 1514 zu Nürnberg geboren. Dieses wissen wir durch das von B. Jeni- schen in Holz geschnittene Bildniss dieses Meisters, welches in der vierzehnzeiligen Inschrift zugleich auch über die Verdienste dieses Meisters Nachricht gibt. Sandrart rühmt ihn vornehmlich als Uminierer von Kupferstichen und Holzschnitten, worin er fast alle Künstler seiner Zeit übertroffen habe. Exemplare dieser Art kommen indessen selten vor. Dass aber der Künstler hierin Aus- gezeichnetes geleistet habe, beweist eine Bibel D. M. Luther's, Frankf. a. M. 1561, welche in der Verschauschen Sammlung sich befand. Die Holzschnitte sind von Solis mit lebendigen Far- ben und mit aufgehöhtem Gold und Silber prächtig ausgemalt. Das genannte Bildniss sagt aber noch mehr von ihm in folgenden Versen: Mit Meißel, Stechen, Illuminiren, Mit Reissen, Echn und Vielliren Es theet mirs keiner gleich mit Arbeit rein. Drum hiss ich billig Solis Allein.

Am seltensten finden sich Bilder in Öhl von ihm, dass er aber solche gemalt habe, beweiset der Umstand, dass er Maler und Illuminirer genannt wird. Von Kupferstichen erwähnt die Aufschrift des Bildnisses nichts; von seiner Gewandtheit in diesem Fache zeugt aber neben andern das Blatt, welches eine Badestube vorstellt, die er nach einer unanständigen Zeichnung von Aldegrever gestochen hat. Man nennt aber diese Darstellung von Alters her eine Ver- sammlung von Wiedertäufern, vielleicht aus Hass gegen jene Secte, da im Bilde nichts darauf hindeutet. In großer Anzahl sind seine Radirungen vorhanden, und nicht minder beträchtlich ist jene von Holzschnitten mit dem Monogramme des Meisters. Allein es rüh- ren sicher nicht alle Aetzungen von seiner eigenen Hand her, und den geringsten Theil machen die Original - Holzschnitte aus. Solis hatte viele Schüler, die mit mehr oder weniger Geschicklichkeit

Mit meiner Hand ich erfuhrbracht,

Dass mancher Künstler war gemacht,

Die Künstler mich Vater heißen.

In zu dienen war ich geschlissen.

Diese Künstler bedienten sich der Risse und Visirungen des Meisters, deren er unmittelbar auf die Holzstücke machte. Dass er sich zur Vervielfältigung seiner Zeichnungen verschiedener HMände bedient habe, beweiset auch die Ungleichheit der Ausführung. In einigen der Stiche zeigt sich eine veraltete Manier, in anderen ein reiner Styl in den Formen, worin vielleicht die Hand des Meisters zu erkennen ist. Dann finden sich auch solche, welche den Beginn der Ausartung der Kunst anzeigen, welche bald nach- her eintrat. Blätter dieser Art könnten erst nach dem Tode des Meisters herausgekommen seyn, denn die Zahl der Arbeiten des V. Solis ist zu gross, als dass sie alle während seiner Lebenszeit ent- standen sind. Der Meister wurde ja nur 48 Jahre alt, indem die genannte Inschrift sagt:

Da ich war in meinem 48 Jahr, Und 62 die Jahrzahl Christi war, Fordert mich Got ab dieser Welt, Bin nun unter die Seligen gesetzt.

So schreibt Balthasar Jenichen, und diejenigen sind daher sicher im Irrthum, welche den Künstler 1576 oder 1577 sterben lassen.

Bartsch, P. gr. IX. 246 ff. beschreibt von Solis 558 Kupfer- stiche, und unter 66 Nummern fasst er die Holzschnitte dieses Mei- sters zusammen. Allein dieses Verzeichnis ist bei aller Ausdeh- nung nicht complet, und es sind daher Nachträge und Zusätze notwendig geworden. Die Stiche sind in guten Abdrücken sehr selten, und man findet daher selbst in ansehnlichen Sammlun- gen nur schwache und schlechte Abdrücke. Sie sind meistens in kleinem Formate, ohne grosse Wichtigkeit der Composition, und vielleicht auch desswegen weniger beachtet worden und zu Grunde gegangen. Holzschnitte finden sich noch viele, da sie meistens durch Bücher erhalten wurden.

Arbeiten auf Kupfer. Darstellungen aus dem alten Testamente. *)

1 — 3) Gott der Vater, und Adam und Eva, jede Figur einzeln in einer Einfassung stehend. Unten stehen die Buchstaben V. 3 S. H. 3 Z. 1 L., Br. 2 Z.

  1. Adam und Eva, Ersterer rechts sitzend streckt die Hand nach dem Apfel aus, welchen ihm Eva reicht. Links oben am Baumstamme das Zeichen. H. 2 Z. 8 L., Br. 4 Z. 2 L.

5 — 6) Adam und Eva, Gegenstücke. Adam reicht der Eva von der verbotenen Frucht, welche sie am Baume bereits zum Munde führt. Links unten das Zeichen. H. 4 Z., Br. 3 Z. 3 L.

  1. Die Geschichte der ersten Menschen, als Fries behandelt. Links ist die Schöpfung des Weibes, in der Mitte essen beide von der Frucht, rechts ist die Vertreibung aus dem Paradiese. In der Mitte unten das Zeichen. H. 1 Z. 5 L., Br. 7 Z. 6 L.

  2. Die Geschichte der ersten Eltern von ihrer Schöpfung bis zu ihrer Vertreibung aus dem Paradiese, in einem Friese. Rechts unten das Zeichen, H. 2 Z., Br. 9 Z.

  3. Im Nachtrage S. 27 sind andere Darstellungen dieser Art, die Bartsch nicht kannte.

  4. Die Sündfluth. In der Mitte die Arche auf den Wellen, Links in halber Höhe das Zeichen. Radirtes Blatt. H. 1 Z. 10 L., Br. 8 Z. 1 L.

  5. Dieselbe Darstellung. Links vorn ein Löwe und ein Bär, und

rechts unten das Zeichen. Radirtes Blatt, in gleicher Grösse,

  1. Dalila beraubt den Simson seiner Haare. In der Mitte un- ten ist das Zeichen des V. Solis mit den Buchstaben T. und C., deren Bedeutung man nicht kennt. Copie nach Pencz. H. 1 Z. 8 L., Br. 2 Z. 8 L.

  2. David erblickt die Bethsabe im Bade. In der Mitte unten das Zeichen, und T. C. Copie nach Pencz, in gleicher Grösse.

  3. Salomon betet die Götzen an. Rechts unten das Zeichen, und der Buchstabe T., in der Mitte oben C. Copie nach Pencz. In gleicher Grösse mit Nro. 11.

  4. Judith, ganz nackt, stehend mit dem Haupte des Holofernes in der einen und dem Schwerte in der anderen Hand. Rechts am Schilde das Zeichen. H. 3 Z. 2 L., Br. 1 Z. 11 L.

  5. Die Geschichte der Judith. Rechts vorn sitzt sie mit Holo- fernes, der Tafel nach dem Grunde zu enthauptet sie ihn, und links sieht man Bethulien. Das Zeichen nach rechts hin. H. 2 Z. 2 L., Br. 8 Z. 7 L.

  6. Athalia, Königin der Juden, in einer Einfassung. In der Mitte unten die Buchstaben V. S. H. 3 Z. 1 L. Br. 1 Z.

Darstellungen aus dem neuen Testamente,*)

  1. Die Verheißung. Das Zeichen links unten. H. 2 Z., Br. 3 Z. 4 L. 3 L.

  2. Die Anbetung der Hirten. Links unten das Zeichen. H. 2 Z., Bl. o 3 Z. 2 L.

  3. Der Kindermord. Links unten am Schilde der Name des Herodes und rechts das Zeichen. H. 2 Z. 2 L., Br. 8 Z. 7 L.

  4. Das Abendmahl. rechts unten an der Säule das Zeichen. H. 2 Z. 3 L., Br. 3 Z. 2 L.

Auf der gegenseitigen Copie stehen links unten zu den Seiten der Säule die Buchstaben V. S. In gleicher Grösse.

  1. Die Transfiguration auf dem Tabor, Copie nach Pencz, links unten das Zeichen. H. 1 Z. 8 L., Br. 2 Z. 8 L.

  2. Die Erscheinung des hl. Geistes. Links an der Säule über dem Apostel ist das Zeichen. Copie nach Pencz und Gegen- stück zur Transfiguration.

Es gibt eine Copie, auf welcher die rechte untere Ecke weiss erscheint, während sie im Original beschattet ist.

  1. Das jüngste Gericht. Rechts unten im Rande das Zeichen. H. 3 Z., Br. 2 Z. 1 L.

  2. Ein nackter Mann an einem halb dürren und halb grünerden Baume sitzend, zu einer Seite ein Patriarch, zur an- deren ein Apostel. Links von ihnen sind Darstellungen aus dem alten, rechts Bilder aus dem neuen Testamente. Unten rechts ist das Zeichen. H. 2 Z., Br. 9 Z.

  3. Büste des Heilandes, im Profil nach links stehend. In effi- giem domini nostri etc. In der Mitte unten das Zeichen und die Jahrzahl 1554. H. 6 Z. 10 L., Br. 5 Z.

  4. Die Enthauptung des hl. Johannes. Das Zeichen links unten

H. 2 Z., Br. 8 Z. 9 L. 27 — 53) Verschiedene Darstellungen aus den Evangelien, auf

*) Supplemente, s. S. 27.

Darstellungen aus der profanen Geschichte,

54 — 62) Die berühmtesten geschichtlichen Helden, Folge von 9 Blättern mit stehenden und bewaffneten Figuren in Ein- fassungen, und mit dem Namen darunter in einem Cartouche, Rechts unten ist das Zeichen, mit Ausnahme des Königs David, wo es links steht. 1) Josuah, 2) David, 3) Judas Machab., 4) Hektor, 5) Alexander, 6) Julius Cäsar, 7) Kaiser Karl, 8) König Artus, 9) Herzog Gottfried. H. 3 Z. 1 L., Br. 2 Z. 1 L.

63— 71) Die berühmtesten Heldinnen der Geschichte, stehend mit einem Schilde, in Einfassungen mit ihren Namen in Cartouchen. 1) Veturia, 2) Lucretia, 3) Virginia, 4) Jael, 5) Esther, 6) Judith, 7) St. Helena, 8) St. Elisabeth, 9) St. Brigitta. H.3 Z. 1 L., Br. 2 Z. 1 L.

72 — 83) Die 12 römischen Kaiser, stehend in Einfassung, oben der Name mit Angabe der Regierungszeit und des Alters, unten die Buchstaben V. S. 1) Cäsar, 2) Octavian, 3) Ti- berius, 4) Caius (Cajus), 5) Claudius, 6) Nero, VII, 7) Galba, 8) Vespasian, 9) Titus, 10) Domitian, 11) Nero XI, 12) Trajan. fi 3 Z. 1 L., Br. 2 Z. 2 L.

  1. Ein junger Prinz auf den Knieen vor einem Tyrannen zu Pferd, welcher seinen Vater zum Tod verurtheilt. Links oben das Zeichen. H.1 Z., 9 L., Br. 3 Z. 4 L.

Mythologische Darstellungen *).

  1. Apollo den Drachen Python tödtend; links verwandelt er die Daphne in einen Lorbeerbaum. Sternunt Pythonem etc., und das Zeichen. H.2 Z. mit 3 L. Rand. Br. 3 Z. 4 L.

  2. Drei Frauen, wovon eine auf dem Boden schläft, während ein Mann der zweiten sich nähert, die rechts liegt. Nun-

quam Amor tutus etc. und das Zeichen. In gleicher Grösse,

  1. Hippona mit den goldenen Äpfeln der Venus, welche Atalante im Lauf sammelt. Quum Cupidi nequiere etc. und das Zeichen. In der Grösse von Nr. 85.

  2. Jupiter als Satyr bei der Antiope. Jupiter in Satyrum etc., Das Zeichen rechts. H. 2 Z. 10 L., Br. 2 Z. 1 L.

  3. Jupiter und Semele, Semele fulmine viso expirat, Rechts unten das Zeichen, In gleicher Grösse.

  4. Mars stehend in Einfassung. Oben: EX AQUO, unten die Buchstaben V. S. H.3 Z. 1 L., Br. 2 Z.

  5. Herkules und Antheus. Rechts oben das Zeichen, H.3 Z., Br. 1 Z. 10 L.

92 — 103) Verschiedene mythologische Frauengestalten, stehend in Einfassung mit dem Namen (ausgenommen Nr. 1.) Diese Blätter sind von 1 — 12 numerirt, und tragen das Zeichen,

  1. Ein Weib mit Schild und Palme. 2) Circe. 3) Daphne.

  2. Discordia. 5) Atalante. 6) Juno. 7) Procris. 8) Scilla.

  3. Coronis. 10) Ceres, 11) Febr. (?). 12) Deucalion, hier als Weib. Oder Pyrrha? H.3 Z. 1 L., Br. 2 Z.

  4. Leda mit dem Schwane, Copie nach Aeneas Vico, links oben das Zeichen. H. 1 Z. 10 L., Br. 3 Z. 5 L.

  5. Ein stehendes Weib mit der Vase, im Grunde Architektur,

*) Supplemente, s. Nachtrag S. 27.

in lateinischer Sprache, und auch das Zeichen. H.2 Z. 11 L., Br. 1 Z. 11 L. 1090 — 106) Die sieben freien Künste, in nielloartiger Behand- lung. Die stehenden weiblichen Figuren sind von Wolken umgeben, und ihre Namen erscheinen in dem Täfelchen oben weiss auf schwarzem Grunde. Links unten ist das Zeichen., H. 3 Z., Br. 2 Z. 2 L

  1. Die Tugenden, durch stehende weibliche Figuren vorge- stellt. Oben steht der (lat.) Name einer jeden, und die Auf- schrift: Virtutes, Links unten ist das Zeichen, H.1 Z. 7 L. Br. 6 Z. 4 L.

  2. Die Tugenden, stehende weibliche Figuren, mit ihren Namen in lateinischer Sprache, und der allgemeinen Aufschrift Die VIRTÜTEN Tugent. In der Mitte unten Täfelchen und Zeichen, H. 1 Z. 6 L., Br. 6 Z. 6 L.

109 — 206) Die Tugenden, Folge von 7 Blättern mit stehenden weiblichen Figuren in Wolken. Ueber jeder derselben steht der Name in lat. Sprache, und in dem unten von zwei En- geln gehaltenen Täfelchen ist ein lat. Distichon. Jedes Blatt trägt das Zeichen. H.2 Z. 11 L., Br. 2 Z. 2 L.

207 — 214) Die Tugenden, Folge von 8 Blättern mit stehenden weiblichen Figuren auf landschaftlichem Grunde, von links her beleuchtet. Oben steht der Name einer jeden, und auch das Zeichen des Stechers findet man darauf. H.2 Z. 6 L.,

Die gegenseitigen Copien sind von rechts her beleuchtet, und auf dem Blatte der Stärke steht Magnanimitas statt Vortitudo. In gleicher Grösse.°

  1. Die Fortuna in einer Einfassung: Fortune. Nach unten die Buchstaben V. S. H.3 Z. 1 L., Br.1 Z. 2 L.

  2. Stehende nackte Frau mit einem flammenden Herzen in Or- namenten. Oben steht: Ahaliba Ist Jerusalem. Ez. 23.: In der Mitte unten das Zeichen. H.3 Z. 1 L, Br. 2 Z. 1 L

  3. Die Fama, laufende Frau mit einer Trompete in jeder Hand. Links unten das Zeiche. H.4 Z. 6 L.? Br. 3 Z. 5 L.

218 — 221) Vier allegorische weibliche Gestalten, mit dem Zei- chen, H. 1 Z. 10 — 141 L., Br. 3 Z. 1—2 2 L

  1. Astrologie: Ila ego mutatas quae duco ad Sydera ınentes.

  2. Der Friede: Pax olea illustris etc,

  3. Selbsterkenntniss: Cognitione sui etc,

  4. Ein Weib mit Ketten: Liberes indignas facne etc.

  5. Die Zeit entführt die Wahrheit: Abstrusam tenebris tempus me ducit in auras. Links unten das Zeichen, H. 1 Z. 10 L. Br. 3 Z. 1 L.

  6. Der Triumph der Musik. Pythagoras auf dem Wagen hin- ter Göttern: Triumph. Pythag. Pater. De Musica. Fun. Vorn am Wagen das Zeichen. H.2 Z. 1 L, Br. 8 Z. 7 L.

Genrebilder.°) 224 — 233) Verschiedene Figuren zu einer Folge von 10 oder mehr Blättern vereiniget. Mit dem Zeichen. H.2 Z. 2 L., Br. 1 Z. 8 L. 1 — 6) Edelmann und Dame tanzend. 7) Zwei Musikanten, der eine stehend, der andere sitzend, 8) Ein Mann am Tische die Dame umarmend, welcher ein Diener Wein einschenkt.

U

*) Supplemente, s. Nachtrag S. 28.

234 — 245 ) Verschiedene Militärs: Capitain zu Pferd, Offiziere, Fähnrich, Artillerist, Hellebardier, Hackenschütz, Tambour, Pfeifer. Folge von 12 Blättern mit deutschen Sprüchen im Rande. H. 3 Z., Br. 1 Z. 10 L, ;

246 — 255) Verschiedene Soldaten, mit dem Capitain zu Pferd und zu Fuss, Fähndrich, Pfeiter, Trommler, Hellebardier, einigen Soldaten, und dem Soldaten mit seinem Weibe. Je-

des Blatt trägt das Zeichen. H. 4 Z., Br. 2 Z. 11" L. — 3 Z

  1. Vier Soldaten am Tische im Streit. Das Zeichen am Tisch-

fusse. H. 1 Z. 10 L., Br. 3 Z. 1— 2 L .

  1. Verschiedene Taschenspieler. Im Grunde der Affe mit dem Glas auf dem Tische. Das Zeichen links oben. In glei- cher Grösse.

258 ) Betrunkene am Tische mit drei Schweinen beschäftigt. Das Zeichen am Tische. In gleicher Grösse.

  1. Drei Männer am Tische mit musikalischen Instrumenten., Ein vierter macht sich mit einer Courtisane zu schaffen, und im Grunde rechts ist ein Hirsch, Rechts unten das Zeichen. In gleicher Grösse,

diese vier Blätter bilden eine Folge. Es gibt gegensei tige Copien mit dem Zeichen.

  1. Eine Gruppe von Soldaten: Tambour, Pfeifer, Landsknecht, Fähnrich und Hackenschütz. Das Zeichen rechts oben. H. 2 Z. 8 L., Br. 4 Z. 8 L,

  2. Dreizehn deutsche Soldaten in verschiedenen Übungen. In der Mitte oben das Zeichen. H. 2 Z. 1 L., Br. 8 2, 7 L.

  3. Ähnliche Darstellung mit sieben Fechtern, in der Mitte ein Greif, nach links unten das Zeichen. H. 1 Z. 3 L., Br. 5 Z. 11 L.

  4. Eine Gruppe von elf Schlägern, in der Luft eine Gans mit der Lorbeerkrone, in welcher das Zeichen des V. Solis zu sehen ist. In der Mitte oben 1541. H. 1 Z. 8 L, Br. 6

  5. Eine Truppe von Soldaten, welche nach links hin ziehen. Fries in 2 Blättern. Links oben Zeichen und Jahrzahl 1542. H.

  6. Eine Badstube mit Männern, Weibern und Kindern in ver- schiedenen Stellungen, die Versammlung von Wiedertäufern betitelt. Oben in halber Höhe das Zeichen des A. Alde- grever, in der Mitte unten jenes von V. Solis. H. 12 Z. 3 L., Br. 10 Z. 4 L.

Dies ist das beträchtlichste Werk des Meisters, welches man öfters für Copie Aldegrever's hielt. ..

  1. Das auf ihrem Manne reitende Weib, der auf allen Vieren nach rechts hin geht, Unten ist der Buchstabe T. und Solis Zeichen, in halber Höhe der Buchstabe C. Copie nach Penz. H. 1.Z. 10 L, Br. 2 Z. 7 L.

  2. Ein Weib, mit dem Hunde zu den Füssen, schlägt den Possenreisser. Auf dem Baume links ist eine Katze. Mit der Schrift: Hund Hund und Katzen, Raffo, Peile und Kra- tzen. Rechts oben das Zeichen, H. 3 Z. 1 ı L., Br. 2 Z. 4 L.

  3. Der Possenreisser im Handgemenge mit einem Weibe, Links unten das Zeichen, H. 3 Z. 2 L., Br. 2 Z. .

  4. Ein Narr von einem Hunde gepackt nach rechts gerichtet,

Nagler's Künstler - Lex. Bd. XVII. 2

wo eine Hand aus dem Gebüsch herausreicht. Links oben das Zeichen. H. 3 Z. 10 L., Br. 3 Z. 3 L.

  1. Kinder feyern das Wurstfest. Sie fahren eine Sau im Tri- umphe auf dem Wagen: Wurst heiligs Fleisch etc. In der Mitte das Zeichen des V. Solis, links im Rande der Buch- stabe F. B. 11 Z. 5 L. mit dem Rande; Br. 7 Z. 6 L.

  2. Hasen braten den Jäger und den Hund am Spieß: Uns Hasen ist ein Schantz gerathen etc. Rechts unten das Zei- chen, links C. H. 1 Z. 5 L. mit dem Rande, Br. 7 Z. 6 L.

  3. Ein Herr und eine Dame auf der Promenade. Unten die Buchstaben V, S, H. 3 Z., Br. 2 Z.

  4. Das Dorftanz. In der Mitte tanzende Paare, links die Musi- kanten, rechts ein Mann mit dem Weibe am Tische, wo unten das Zeichen ist, H. 2 Z., Br. 8 Z. 9 L.

274 — 283) Die europäischen Hauptstaaten, unter zehn weibli- chen Gestalten, welche zugleich die klugen und thörichten Jungfrauen vorstellen. Im Rande das Zeichen und die Na- men: Germania, Frankreich, Italia, Flandern, England, Grecia, Hispania, Portugal, Preußen, La Ferrara, etc. H. 3 Z. mit dem Rande, Br. 1 Z. 11 L.

284 — 287) Die Schweizer-Cantone, 14 Blättern mit Soldaten, auf deren Fahnen die Wappen erscheinen, Oben stehen die Namen 14 Cantone und das Zeichen, H. 3 Z. 7 L Br.

  1. Ein General zu Pferde. Vor ihm gehen drei Ritter und drei Soldaten, hinter ihm zwei Reiter und ein Mann zu Fuss. Am Steine links ist das Zeichen und 1542. H. 2 Z. 2 L Br. 7 Z. 10 L.

  2. Der Abzug einer Truppe aus der Stadt, deren Thor man rechts sieht. In der Mitte ist ein Kreuz in der Nähe des Baumes, das Zeichen links unten. H. 2 Z. 2 L., Br. 7 Z. 11 L.

  3. Ein König und eine Königin zu Pferde über eine Brücke reitend, wo sich mehrere Menschen durch Schwimmen reiten, Ehebrecher Bruck. Das Zeichen links vorn am Zelte, H. 301 — 352) Eine Spielkarte in 52 Blättern mit dem Zeichen.

  4. Schellen: Löwen.

  5. Rot: Papageien.

  6. Achen: Affen,

  7. Grün: Pfauen,

  8. Könige und Damen zu Pferd,

  9. Buben als Soldaten. 353 — 364) Verschiedene Gebäude in halben Ruinen, Folge von 12 radirten Blättern, H. 5 Z. 6 L., Br. 3 Z. 8 — 9 L.

  10. Ein Bergwerk. Links lassen zwei Männer einen Eimer hinab, und unten ist das Zeichen, H. 1 Z. 2 L Br. 6 Z. 2 L.

  11. Eine ähnliche Darstellung. Rechts vorn ist ein Schubkar- ren, unten am Brett das Zeichen. In gleicher Grösse. Jagden und Thierstücke. *)

  12. Die Bärenjagd. Drei Hunde greifen einen Bären an, und der Jäger durchbohrt einen zweiten. Rechts oben das Zei- chen. H. 12 Z. 3 L., Br. 5 Z. 6 L.

  13. Eine Schweins- und Bärenjagd. Rechts greifen Hunde den Eber, links solche den Bären an. Rechts oben das Zeichen, H. 10 L., Br. 6 Z.

  14. Ein Bär vertheidiget sich gegen zwei Jäger und fünf Hunde.

*) Supplemente s. unten S. 29.

In der täuschenden Copie hat der vom Rücken gesehene Jäger keine Federn auf dem Hut, wie im Original,

  1. Ein Bär stellt sich gegen den Jäger mit fünf Hunden. Ein anderer Jäger kommt mit zwei Hunden herbei. Rechts oben ist das Zeichen. H. 1 Z. 3 L., Br. 6 Z.

  2. Ein Jäger mit drei Hunden verfolgt einen Bären nach dem Walde zu. Links unten das Zeichen. H. 1 Z. 2 L., Br. 6 Z. 5 L.

  3. Zwei Eber von Hunden verfolgt. Links hat das Thier den Jäger gestürzt, welchem ein anderer mit dem Spiesse zu Hülfe eilt. In der Mitte unten das Zeichen. H. 1 Z. 2 L., Br.

  4. Ein Eber von sechs Hunden angegriffen. Der Jäger im Vor- grunde eilt mit dem Spiesse herbei, rechts kommt ein zwei- ter mit zwei Hunden heran. H. 1 Z. 3 L., Br. 5 Z. 8 L.?

  5. Ein gereiztes Wildschwein, welches den Jäger überwältigt, wird von fünf Hunden angegriffen, und von einem zweiten Jäger mit dem Fangeisen gestochen. Rechts verteidigt sich ein Bär gegen eine Meute Hunde. Ueber dem Baumstamme steht das Zeichen. H. 1 Z. 2 L., Br. 5 Z. 9 L.

  6. Ein Eber vom Hunde gepackt, wie ihm ein Jäger den Fang gibt, während zwei andere mit den Hunden herbeieilen. Am Fusse des Baumes ist das Zeichen. H. 1 Z. 5 L., Br. 6 Z. 5 L.

Es giebt eine gegenseitige Copie, wo die Jäger von links her kommen,

  1. Hirsch und Hinde von Hunden gejagt. In der Mitte ist ein Falkner zu Pferde, und links oben das Zeichen. H. 10 L., Br. 5 Z. 3 L.

  2. Hirsch- und Hasenjagd, erstere links, letztere gegenüber. Nach links unten das Zeichen. H. 1 Z. 2 L., Br. 5 Z. 9 L.

  3. Ein Hirsch von einem Jäger zu Pferd und von sechs Hun- den gejagt. Rechts unten das Zeichen. H. 1 Z. 4 L., Br. 5 Z. 3 L.

  4. Zwei Jäger, der eine zu Pferd, verfolgen einen Hirsch, eine Hinde, ein Reh und einen Hasen. Links unten das Zei- chen. H. 1 Z. 4 L., Br. 6 Z. 2 L.

  5. Ein Hase von Hunden verfolgt, auf welchen der Jäger links hinter dem Baume passt. Links unten ist das Zeichen. H. 1 Z. 4 L., Br. 5 Z. 9 L.

  6. Ein Hase von einem Jäger zu Pferd und einem anderen zu Fuss verfolgt. Links unten das Zeichen. H. 1 Z. 5 L., Br. 6 Z. 2 L.

  7. Ein Hase von einem Windhund und einem Falken verfolgt. Rechts eine Hirschjagd, und in der Mitte oben das Zeichen. H. 3 L., Br. 6 Z. 9 L.

  8. Ein Jäger greift mit dem Spiesse einen Bären an, der sich gegen zwei Hunde vertheidigt. Rechts ist die Darstellung Nro. 373. Dieses Blatt, das Gegenstück zum obigen, ist ohne Zeichen, aber von derselben Hand wie das obige. Bartsch hält beide nicht für Arbeit des V. Solis.

  9. Ein Fuchs von Hunden verfolgt. Im Bassin ist ein Schwan, und in der Mitte oben das Zeichen. H. 1 Z., Br. 5 Z. 9 L.

  10. Die Entenjagd. Links vorn der Jäger, nach rechts vorn am Baumstamme das Zeichen. H. 11 L., Br. 5 Z. 10 L.

  11. Die Entenjagd. In der Mitte der Jäger mit dem Garn und hinter ihm ein Mann mit der Laterne. In der Mitte unten das Zeichen. H. 11 L., Br. 5 Z. 7 L.

  12. Der Vogelfang. Nach rechts trinkt einer der Vogelsteller aus dem Kruge. In der Mitte oben das Zeichen. H. 14 L., Br. 5 Z. 8 L. ;

  13. Die Beizjagd. Links ist der Falkonier mit dem Falken, rechts ein Mann zu Pferd mit vier Hunden. Das Zeichen links unter dem Falken. H. 1 Z. 3 L., Br. 0 Z. 3 L.

  14. Verschiedene wilde Thiere. Links ein Löwe und ein Dra- che, rechts zwei Affen. In der Mitte oben das Zeichen. H.

  15. Zwei Stiere im Rampfe. Nach rechts oben das Zeichen. H.

  16. Verschiedene vierfüßige Thiere, in der Mitte ein Elephant im Rampfe mit dem Drachen, links zerreißt der Löwe einen Bären. Rechts oben das Zeichen, H. 1 Z. 10 L., Br. 3 Z. 7 L.

  17. Verschiedene Vögel, rechts drei Papageyen und eine Eule auf dem Ast. Am Baume ist das Zeichen. In der Größe des obigen Blattes.

  18. Gruppe von sechs Hunden, dieselbe, welche in Dürer's Blatt mit St. Eustach (Nro. 57) vorkommt. Links unten, das Zei-

395 — 401) Verschiedene Vögel, Amphibien und Insekten, 10 — 432 auf einem Blatte. Bartsch. kennt sieben solcher Blätter, glaubt aber, dass die Folge aus mehreren bestehe. H. 2 Z., 5 L., Br. 2 Z. 11 L.

402 — 408) Eine Folge von ähnlichen Thieren, H. 2 Z. 1 L.,

  1. Drei Schmetterlinge, eine Schnecke, ein Frosch, eine Ei- decke und eine Heuschrecke. Rechts oben das Zeichen. H. 1 Z. 11 L., Br. 3 Z. 7 L.

Diese von Nro. 365 an genannten Blätter gehören zu einer Folge, unter einem eigenen Titel. Im Anhange zu den Kupferstichen geben wir denselben an, und fügen einige Blätter bei;

Portraits und Büsten. *)

410 — 429) Die Bildnisse der Könige von Frankreich von Pha- ramond bis Heinrich III., Medaillons, unten im Cartouche irgend eine merkwürdige Begebenheit aus dem Leben jedes der Könige. Die ganze Folge besteht aus 62 Blättern, wovon 20 von Solis, die anderen von J. Amman sind. H. 4 Z., 5 L., Br. 2 Z. 11 L.

Erste Ausgabe, unter dem Titel: Effigies regum Fran- corum omnium etc. Caelatoribus Virgilio Solis Norimberg. et Justo Amman Tigurino Norimbergae 1576. In officina Catha- rinae Theodorici Gerlachii relictae Viduae. Bartsch kannte nur diese Ausgabe.

Zweite Ausgabe: Iconographia Regum Francorum,

*) Supplemente s. unten S. 26.

Dritte Ausgabe: Icongraphia Regum Francorum etc., Nänt 624 Blättern. Cölln 1508, vom Formschuneider M. Quad edirrt, 4.

  1. Kaiser Carl V., Büste im Profil nach rechts. Ueber der Ein- fassung steht im Cartouche: Carolus V. Romanorum impera- tor An. aet. s. XLIX. Unten ist die Jahrzahl 15490, links der Buchstabe V., rechts S. H.2 Z.6 L. Br.2 Z.1L.

  2. Sigismund August König von Polen, Büste im Profil nach rechts. Oben im Cartouche: Sigismundus Augustus D. G. Rex. Polon, Magnus Dux L. 1554. Links unten das Zei-

chen. H.6 Z.9L., Br. 6 Z.?

  1. August Herzog und Churfürst von Sachsen. Oval, oben die Religion und die Gerechtigkeit, unten zwei Genien. Auf dem Täfelchen in der Mitte unten steht: MDLWVII. franc. Ric., ganz unten ist das Zeichen., Dieses Blatt ist vor der deutschen Bibel von M. Luther, Wittemberg 1560. H. 11 Z. 3 L., Br. 7 Z. 9 L.

  2. Joachim Heller, halbe Figur in 3 Ansicht nach links. In der Mitte unten die Jahrzahl 1540, links in halber Höhe das Zeichen. H.4 Z, 5 L., Br. 3 Z. 7 L

  3. Johannes Gemel, L. L. Doctor aetatis snoae LI. MDLIUI, In der Mitte unten das Zeichen. H.4 Z, 9 L. mit dem Rand, Br. 3 Z. 8 L. .

  4. Büste eines Greises (Hektor) mit grossem Barte, en face in einem verzierten Rund, HEK. TRO, und das Zeichen. Durch- messer 2 Z. 6 L. /

  5. Büste eines bärtigen Mannes mit Helm im Profil nach rechts, in einer runden Einfassung von Laubwerk. Rechts das Zei- chen und der Buchstabe Q. In gleicher Grösse.

  6. Büste einer jungen Frau im Profil nach links, wo das Wort » Pallas » ( Pallas) steht. Rund mit Ornamenten, rechts das Zeichen. Durchmesser wie Nro. 435.

  7. Drei Büsten von Königen mit ihren Gemahlinnen, in Me- daillons: Caes. Carol. Isabe. Hisp. Rex Ferdinand. An. a, Fe. K. Rex Fran. Regin. Fr. Oben zwischen den Medaillons die Buchstaben V. S. H.1 Z.3L., Br, 6 Z. 3 L.

  8. Drei ähnliche Medaillons mit Büsten: Imp. Carl. Isabela

, Caroli. Ferdinaus. Anna Ferdina. Henricus Rex Angl. K. in Angl. Ohne Zeichen. H. ı Z. 1ı L., Br. 6 Z. 4 L.

  1. Drei Büsten in Medaillons: Romum et Romolus, de Reha

  2. Drei Büsten in durch Ornamente getrennten Medaillons, links eine Dame in altdeutscher Tracht, rechts eine Königin mit der Krone, in der Mitte ein König mit Bart. H. 1 Z. 4 L., Br. 6 Z. 4 L. ; Im ersten Drucke steht das Zeichen des V. Solis über dem mittleren Medaillon, im zweiten stehen unten rechts und links überdiess die Buchstaben H. W.

  3. Drei ähnliche Büsten , links eine junge Frau, in der Mitte

  4. Ein Fries mit vier männlichen Busten in Medaillons von Ornamenten. Der erste trägt eine Krone, der zweite und dritte einen Helm und der vierte ist mit Lorbeer bekränzt. Links unten das Zeichen. H. 9 L., Br. 5 Z. 10 L.

  5. Ein anderer Fries mit vier Büsten in ähnlichen Medaillons: Otho Qu. Mauri. Apollina. In der Mitte oben V. S. H. 1 Z. 2 L., Br. 0 Z. 2 L.

  6. Vier Büsten von Männern und Frauen in Runden: Augus.

Aur. Vetus. Julius M. In der Mitte oben die Buchsta- ben V. S.

  1. Vier anonyme Büsten in Runden: ein junger Held, dessen Scepter über der linken Achsel sichtbar wird, eine junge Frau, ein bärtiger Held mit dem Schilde und eine unge- naute Frau. Über der ersten Büste steht das V., über der vierten das S. H. 11 Z. 3 L., Br. 60 Z. 3 L.

  2. Vier Büsten in Medaillons von Ornamenten: eine Frau, ein bewaffneter Held, eine Frau, ein ähnlicher Mann in Rüstung.

Zwischen der ersten und zweiten Büste V. S. H. 1 Z. 4 L.,

Br. 6 Z. 2 L. In der gegenseitigen Copie stehen die Initialen rechts.

  1. Fries mit sechs Büsten, je zwei übereinander: Maecrinus Opilius, Antonius Commodus etc. Links nach oben das Mo- nogramm C E 1540, unten V S. H. 1 Z. 11 L., Br. 2 Z. 1 L.

  2. Sechs andere Büsten auf ähnliche Weise geordnet: Aurelia,

  1. Gordianus etc. 1540. Ohne Zeichen des V. Volis, H. 1 L., Br. 2 Z. 10 L.
  1. Sechs Büsten von Männern und Frauen: Judea, Sofia, Egib. V. V., In der Mitte unten das Zeichen, H. 1 Z. 2 L., Br. 6 Z. 2 L.

  2. Sechs Büsten von Männern und Weibern in Medaillons: C. Clau. Isabella. Cicero etc. In der Mitte unten das Zeichen. H. 1 Z. 2 L., Br. 6 Z. 3 L.

  3. Sechs Büsten in Medaillons: Ma. zu Brindisi. J. — M. G. zu Bragano. Bra. — Curf. zu Sachsen etc. In Mitte unten das Zeichen, H. 1 Z. 1 L., Br. 6 Z. 4 L.

453.) Sechs andere Büsten: Rex Poloni. — C. in Pol. — Durco Cesr. etc. Ohne Zeichen. H. 1 Z. 2 L., Br. 6 Z. 3 L.

  1. Sechs ähnliche Büsten: Rex Polon. — R. Polonia, Rex Den., etc. In der Mitte unten die Buchstaben V S. H. 1 Z. 3 L., Br. 6 Z. 3 L.

  2. Sechs Büsten von Helden und Heldinnen: Josef, Ester, Hec- tor, Jahel, Hannibal, Judith. In der Mitte das Zeichen. H. 1 Z. 2 L., Br. 6 Z. 3 L.

  3. Sechs ähnliche Büsten: Datria C. — Susa. — Jenis H. — Cundrano, Was, Surg. In Mitte unten das Zeichen. H. 1 Z. 1 L., Br. 6 Z. 2

  4. Sechs Büsten von Männern und Frauen: Falerio, Rodano, Filius Troja, Helena, Julio, Drusila. Die Zeichen unten ge- gen die Mitte. H. 11 Z. 11 L., Br. 6 Z.

  5. Sechs Büsten von Männern und Frauen: Trotaner. Pius, Josua etc. In der Mitte Zeichen und 1541. H. 11 Z. 3 L. Br. 6 Z. 0 L.

Verschiedene Goldschmids-Verzierungen, Vorbilder zu Vasen, Schalen, Bechern etc. *)

  1. Ein aufrechtstehender Löwe nach links, im Medaillon aus Ornamenten. Linkszwischen den Pfoten das Zeichen. Durch- messer 2 Z. 0 L.

  2. Gruppe von drei Hirschen im Medaillon, oben und unten zwei Hunde, und in der Mitte unten das Zeichen. In glei- cher Grösse,

  3. Ein ähnliches Medaillon mit einer Gemse, und in der Bor- dure drei kleine Büsten. Rechts in halber Höhe das Zei- chen. In gleicher Grösse,

  4. Ein Fries mit verschiedenen Vögeln; in der Mitte ein Strauss zwischen zwei Hähnen. Links oben ist der Buchstabe P., und nach der Mitte hin das Zeichen des V. Solis. H. 1 Z., 2 L., Br. 6 Z. 2 L.

  5. Ein Fries von Laubwerk mit Thieren, links eine Eule und Eichhörnchen, rechts ein Hase und ein chimärischer Vogel. An der Vase in Mitte des Blattes das Zeichen. H. 1 Z. 2 L., Br. 6 Z. 2 L.

  6. Ein Fries mit verschiedenen Vögeln, in der Mitte ein Adler, links ein Pfau mit dem Rade, rechts ein anderer Pfau, ne- ben welchem das Zeichen ist. H. 1 Z. 1 L., Br. 6 Z. 3 L.

  7. Ein Fries von Laubwerk mit mehreren Vögeln; in der Mitte zwei Papageyen, rechts ein Pfau, links ein Adler. Oben unter einer Maske das Zeichen. Eines der schönsten Blätter.

H. 10 L., Br. 6 Z.

  1. Ein Fries mit einer Vase in der Mitte, aus welcher sich nach rechts und links Blätter verbreiten, wo Thiere sich anschlies- sen. An der Vase ist das Zeichen. In gleicher Grösse.

  2. Ein Fries mit Laubwerk, in welchem 22 Vögel erscheinen. Neben der Eule in Mitte des Blattes ist das Zeichen. H. 10 L., Br. 7 Z. 5 L.

  3. Ein ähnlicher Fries mit 16 Vögeln, wovon die Eule in der Mitte erscheint. Rechts unten das Zeichen. H. 1 Z. 1 L., Br. 6 Z. 3 L.

*) An die Blätter dieser Abtheilung fügen wir unten im An- fange S. 30 noch andere.

H. 9 Z. 6 L.? Br. 5 Z.

352?) Eine Vase mit Henkel. Am Körper ist eine Schildkröte zwischen zwei Eidechsen. H. 9 Z. 7 L.? Br. 6 Z. 2 L.?

533 — 541) Eine Folge von Vasen, wenigstens 9 Blätter, die Bartsch nicht näher beschreibt. H. 3 Z. 4 L., Br. 1 Z. 11 L.

532 — 541?) Eine Folge von Vasen, wenigstens 6 Blätter. H 3 . Br. 2 Z. x

  1. Zeichnung zu einem Dolche, dessen Griff ein Weib mit drei Köpfen bildet. Links unten das Zeichen, H. 9 Z. 10 L., Br. 2 Z. 3 L.

  2. Eine Zeichnung zu einem Dolche, dessen Knopf eine Maske

. bildet. Nach links unten das Zeichen. H. 10 Z.? Br. 2 Z. 2 L.?

Wappen.

  1. Ein getheilter Schild, mit Adler, Pelican, Storch und Strauss. Links unten das Zeichen. H. 2 Z. 9 L., Br. 2 Z.

  2. Ein ähnlicher Schild mit einem Hasen, einem Bären, einem Hirschen und einem Fuchse. Links unten das Zeichen. H. 2 Z. 9 L., Br. 2 Z.

  3. Ein solcher Schild mit Wildschwein, Fuchs, Gemse und Eich- horn, dessen Kopf auch als Helmschmuck erscheint. Links unten das Zeichen. H. 2 Z. 9 L., Br. 2 Z.

  4. Ein ähnlicher Schild, mit Panther, Affe, Eichhörnchen und Hase, und als Helmschmuck der Adler. Links unten das Zeichen. H. 2 Z. 9 L., Br. 2 Z.

554.) Ein getheilter Schild mit Eichhorn und Hund, als Helm- schmuck der Pelican. Links unten das Zeichen. H. 2 Z. 9 L., Br. 2 Z.

  1. Ein durchschnittener Schild, mit Greif und Storch, darüber ein Löwe. Links unten das Zeichen. H. 2 Z. 9 L., Br. 2 Z.

  2. Acht Schilde in zwei Reihen, mit Tiergestalten. Links in halber Höhe das Zeichen. H. 3 Z. 1 L., Br. 2 Z., 5 L.

  3. Das Wappen des Andreas Imhof, mit dessen Namen und der Jahrzahl 1555. In der Mitte unten das Zeichen. H. 3 Z

9 L. Br. 2 Z. 2 L.

  1. Ein Wappen am Baume, mit Mann und Weib als Schild- halter: Sola fides justificat. Nach links unten das Zeichen. H. 3 Z. 2 L., Br. 2 Z. 2 L.

559.) Das Wappenbüchlein. Libellus scutorum etc. Wappenbüch- lein zu Ehren des Römischen k. u. k. Mit. u. s. w. in

drei Theilen, jeder mit eigenem Titel. Zu Nürnberg truckts Virgilius Solis (1555), Vollständig in 55 Blättern, nicht in 53 Blättern, wie Bartsch sagt. Eigentlichen Kunstwerth hat dieses Büchlein nicht, nur als erstes Werk dieser Art ist es zu schätzen. R. Weigel werthet es auf 3 Thl. H. 4 Z. 10 L., Br. 3 Z. 11 L.

  1. Titel zu einer Bibel, eine Art Portal von zwei Säulen mit Fronton, und mit den Wappen der sächsischen Provinzen. In der Mitte beschäftigen erst zwei Genien mit einer Guirlande um einen Cartouche, in welchem der Titel steht: Biblia. Das ist, die gantze heilige Schrifft, verdeutscht durch D. Martin Luther. Gedruckt zu Wittenberg anno MDLVIIM. Links unten sind die Buchstaben FR. RI., rechts das Zeichen. H

  2. Jakob Baumann, im halben Leibe von vorn, mit dem Barett auf dem Kopfe und die Arme auf den Tisch legend, wie er mit den Fingerspitzen eine Nelke hält. Oben steht:

Seines alters — Im XXXVI Jar, Jacob Baumann — — Wundarzt. Im unteren Rande sind deutsche Reime:

Der artzt dem krannken geordnet ist,

Der darff ete.

Rechts unten ist das Zeichen. Dieses schöne und seltene Blatt erwähnt Heller (Zusätze zu Bartsch S. 116), H. 4 Z. 9 L., mit dem Rande 5 Z. 7 L., Br. 4 Z. 5 L.

  1. Veit Dietrich, halbe Figur in Ansicht nach rechts, mit dem Buche in der Hand. Rechts ist ein Gefäss mit Blumen und ein halb offenes Buch. Oben auf der Tafel steht: Expri- mitur Vitae Theodorvs Imagine Tali etc., und unten liest man in zwei Reihen:

Magiste Veit ei. Predikant ,

Zv Nvrmberg etc., und dann folgt das Zeichen. Dieses Blatt erwähnt Heller c. H. 4 Z. 9 L., Br. 3 Z. 9 L.

Auf dem Titel von V. Dietrich's Summaria über die ganze Biblia, deren wir unter den Holzschnitten erwähnen, ist das Bildniss dieses Predigers im Holzschnitt.

  1. Johann Gemel, im halben Leibe von vorn, in geblümtem Kleide mit dem Barett auf dem Kopfe und in der Linken ein Gefäss haltend. Oben steht:

— Johannes Ge—melivs L. L. Doctor Aetatis Sue LI. MDLIIIN.

Unten im Rande liest man :

Tranqvillitas Me Privat Qvis Jvvat Et Pax Optima Re- rum Consilia Ambigvvs Pvblica Casvs Agit.

Dieses sehr seltene Blatt ist ganz verschieden von dem oben Nro. 434 von Bartsch erwähnten Bildnisse. Es ist ohne Zeichen, aber nach Heller 1. c. sicher von Solis. H. 5 Z. 1 L., mit dem Rand 5 Z. 6 L., Br. 4 Z. 4 L.

  1. Anna von Culmbach, Mahlerin in Nürnberg. Mit dem Zei-

chen! s.

Dieses Blatt wird im Winckler'schen Cataloge dem V. Solis beigelegt.

  1. Bartholome Beham. Dieses Bildniss finden wir im Hoch- wiesnerschen Cataloge angezeigt, ohne genauere Beschreibung.

  2. Sechs Brustbilder, ein Mann und eine Frau gegenüber, mit Helm und Harnisch. Links zwischen dem ersten Paare das Zeichen. H. 1 Z. 3 L., Br. 6 Z. 1 L. Höchst seltener Fries.

  3. Sechs Büsten in Form eines Frieses: Imperator Carl eto. H.

  4. Acht Büsten von Frauen, mit den Namen über den Köpfen: Flandern, Sacken, Frankreich, Hispania, Preussen, Niddant, Durlang, Meisen. Dann liest man noch auf dem Blatte: Manier oder Tracht. Unter dem Worte »oder» ist das Zeichen,

Eine solche Darstellung war in der Sammlung des Gra- fen M. v. Fries,

  1. Sechs Büsten der Churfürsten, in Friesform auf einem Blatte. S. -

10 — 24) Die biblischen Darstellungen in dem sehr seltenen Gebetbuche: Ein New Künstlichs Betbüchlein: Darinnen verfasst ist die Lehr unsers seligmachenden Christlichen Glaubens. Mit schönen Figuren und Gebetlein zugericht etc. Durch den weitberühmten Vergilium Solis Maler und Kunststecher seligen zu Nürnberg kurtz vor seinem ende verfertigt. Und durch Verlegung und Unkosten Hieronymi Petri Goldtschmieds Bürgern zu Nürnberg (Buchdrucker aus Basel) jetzt — — an tag geben 1568. ;

Die in diesem Büchlein enthaltenen Duodezblättchen sind fein und sehen wie Silberstiche aus. Sie sind mit Einfas- sungen (passe - partout) und meist mit dem Zeichen S. versehen. R. Weigel gibt den Inhalt desselben wie folgt an, und werthet es auf 3 Thl. _

Ausser _ dem Wappen von Basel 1568 enthält das Buch folgende Darstellungen; '

  1. Die Schöpfung. a

  2. Die Schlange in der Wüste.

  3. Die Verkündigung Mariä.

  4. Christus am Kreuze.

  5. Die Auferstehung.

  6. Die Himmelfahrt.

  7. Das jüngste Gericht,

  8. Das Pfingstfest, ] ;

  9. Die auswandernden Jünger.

  10. Die Taufe Christi,

  11. Die Auferstehung der Todten,

  12. Die hl. Dreieinigkeit.

  13. Die Apostel, in H. B. Beham's Manier, eine nume- rirte Folge von 12 Blättern, 14.) 24 verzierte Täfelchen mit gestochenen lat. und deutschen Inschriften. ;

  14. Das Glaubensbekenntniss etc., in zwei numerirten Folgen.

  15. Die Flucht in Aegypten. Rechts sitzt Maria mit dem Kinde auf dem Esel und daneben geht Joseph. Links sind die Ruinen eines grossen Gebäudes, und überhöht eine Stadt, Oben rechts in der Luft steht: Paluti Maior, .und links unten das Zeichen, Unter dem Esel liest man: Mat. II. H. 2 Z. 3 L. Br.3 Z. 2 L. ;

Dieses Blatt, welches Heller 1. c. erwähnt, gehört zu Nro, 25 indem es ebenso gearbeitet ist.

  1. Loth mit seinen Töchtern unter einem Baume. Medaillon, ohne Namen, aber im Technischen an diesen Meister er-

kannt, Durchmesser 1 Z. 7 L.

  1. Die Geschichte der Herodias. Links sind die Speisenden, zu welchen Salome das Haupt des Täufers bringt, rechts tanzen fünf Paare. Nach links unten das Zeichen, Ein schö- ner Fries. H. 2 Z., Br. 7 Z. ;

  2. Der hl. Augustin, Mit dem Monogramm und dem Buch- staben f. 4,

Mythologische Darstellungen.

  1. Apollo, nach rechts gewendet unter einer reich verzierten Arkade, wie er mit der Rechten den Bogen, mit der Linken den Mantel hält, Hinter ihm liegt der Drache, Oben links

Dieses radirte Blatt erwähnt Heller,

  1. Leda stehend, wie sie mit der Linken den Kopf des Schwa- nes, und mit der Rechten ein Tuch hält. Hinter ihr bemerkt man ein Weib. Diese Darstellung erscheint in einer Ein- fassung von Arabesken. Oben in der Mitte steht: OFI DIVS,

unter auf der Tafel: HELIADES, und links und rechts der- selben V. S. H. 5 Z. 7 Br. 3 Z. 3 L. Dieses Blatt wird ebenfalls von Heller erwähnt.

  1. Ceres, ein gehendes nacktes Weib. Eine solche, Bartsch unbekannte Darstellung, war in Bögenhold's Sammlung, ist

_ _ aber im Cataloge nicht genau beschrieben, 12. _

32—34) Die Thaten des Herkules. Bartsch erwähnt Nro. 01 nur ein Blatt: Herkules und Antheus, Solis hat aber viel- leicht die ganze Folge geliefert. Folgende drei Blätter ge- hören dazu:

  1. Herkules tddtet die Lernäische Schlange.

  2. Herkules mit den Säulen.

  3. Herkules erwiirget den Löwen.

  4. Orpheus in der Unterwelt, mit dem Zeichen, 12.

  5. Mars mit dem erhobenen Schwerte zwischen zwei Säulen. Er trägt in der Rechten eine Fackel. Im Hintergrunde: Mars 30. Oval, H. 2 Z.

  6. Das Urtheil des Paris. Letzterer, im Cuirasse, liegt auf dem

° Boden, und deutet auf die Venus, welcher Merkur, eben* falls geharnischt und mit dem Helme auf dem Kopfe, den Apfel reicht. Hinter ihm ist der Pegasus. Rechts von der Venus sieht man Juno und Pallas mit Palmen, die eine mit Flügeln, die andere mit Federn auf dem Haupte. Links oben zielt Cupido mit dem Pfeile auf Paris, Unten ist das Zeichen,

Eine solche Darstellung war in der Sammlung des Gro- fen von Fries,

  1. Die Fama mit der Trompette nach links schreitend, im Hintergrunde Landschaft. Im unteren Rande: Die ganze Welt mich gar erkendt etc. Links sind die Zeichen des V. Solis und des B. Jenichen. H. 1 Z. 8 L., Br. 3 Z. 1 L.

Dieses Blatt erwähnt Brulliot im Cataloge der Sammlung des B. v. Aretin. Geschichtliche Darstellung.

  1. Hannibal zu Pferd nach links hin aus dem Meere reitend. Im Hintergrunde sind drei Kriegsschiffe, Oben steht: Hannibal R. Nach links unten das Zeichen. Eine solche Darstellung war in der Sammlung des Gra- fen von Fries. Genrebilder,

  2. Ein Soldat mit der Lanze von der Rechten zur Linken lau- fend. Zu seinen Füßen sind zwei Säbel. Rechts am Baume ist das Zeichen. Eine solche Darstellung war in der Sammlung des Gra- fen Fries.

  3. Ein Soldat, rechts gerichtet, mit der Flinte auf der Schulter, Links unten das Zeichen. Dieses Blatt gehört zur Folge Nro. 246—255,

  4. Soldaten, darunter einer zu Pferd; nach links ziehend. Mit dem Zeichen. H.2 Z. 8 L., Br. 4 Z. 9 L.. -

  5. Zwei phantastisch costümirte Bauern. Mit dem Zeichen. 12.

  6. Eine Folge von Gruppen mit Musikern, drei auch mehrere Figuren, unten deutsche Verse, 12. Fünf solcher Blätter waren in der Sammlung 'des Grafen Sternberg. Bartsch beschreibt Nro. 250 eine Darstellung von Musikanten., '

Jagden und Thiere.

  1. Eine Hasenjagd. Zwei Hasen von acht Hunden verfolgt, wie einer den Hasen festhält. Links ist ein Jäger zu Pferd, und rechts sind zwei Jäger hinter Bäumen verborgen. Ohne Zei- chen. H. 1 Z.3L., Br.6 Z. 11 L. a

  2. Ein Wildschwein von sechs Hunden und einem Jäger an- gegriffen. Links kommen zwei Jäger, wovon der eine auf dem Hufhorn bläst, der andere zwei Hunde führt. Das Monogramm oben in der Mitte. In gleicher Grösse,

  3. Ein Bär rechts von fünf Hunden und von zwei Jägern an- gegriffen. Links wird ein anderer Bär von vier Hunden an- gefallen und ein Jäger stösst ihm das Eisen in den Rachen, Links oben das Monogramm. In gleicher Grösse.

  4. Ein Hirsch von fünf Hunden und einem Jäger zu Pferd ein- geholt. Links hält der Junge einen Hund am Stricke. Rechts am Baumstamm das Monogramm. In gleicher Grösse,

  5. Ein Dammhirsch, ein Hirsch und eine Hirschkuh jagen drei Jäger und acht Hunde in die Flucht. Unten im Rande steht: Alle Ding verkehrt sich. Ohne Zeichen: H. mit dem Rande 1 Z. 1 L., Br. 5 Z. 8 L. /

Die oben genannten Blätter waren in der Sammlung des Baron von Stengel.

  1. Ein Bär von einem Jäger und zwei Hunden angegriffen, während rechts ein Jäger mit drei Hunden herankommt. Das Zeichen ist rechts oben. ;

Es gibt eine Copie von der Gegenseite. '

52 — 56) Eine Folge von Thieren: Vögel, Papillons, Reptilien etc., unter dem Titel: Mancherlei Conterfectisches von Thier- lein etc. Nürnberg 1557, qu. 8. .

Zu dieser Sammlung gehören die oben nach Bartsch ge- nannten Blätter von Nr. 305 — 408. Diesen fügen wir noch folgende bei:

  1. Verschiedene Vögel, in der Mitte ein Geyer, dem ein an- derer die Brust zerfleischt. Rechts oben das Zeichen.

  2. Verschiedene Vögel, darunter drei Pfauen zur Linken. In der Mitte oben das Zeichen.

  3. Verschiedene Vögel; links ein Geyer. In der Mitte oben das Zeichen. .

  4. Verschiedene Schmetterlinge Unten gegen die Mitte das Zeichen. |

  5. Verschiedene Reptilien. In der Mitte oben das Zeichen.

Alle diese Blätter gehören zu der oben genannten' Folge, deren Bestandtheile nicht in ganz gleichem Formate sind.

Die Blätter dieser Art scheinen fünf Folgen zu bilden, und Bartsch hat Nr. 514 — 547 mehrere verzeichnet. Dem Formate nach theilen sie sich in eine grosse, in zwei mitt- lere und in zwei kleine, gr. fol., kl.-fol., 4., 8. und 12., theils in die Höhe, theils in die Breite. Die genaue Son- derung ist uns nicht möglich. Aus der Folge mittlerer Grösse beschreibt Bartsch 1, c. mehrere Blätter,

A. Folge grosser Blätter, die Bartsch unbekannt sind. Wir nen- nen unten solche Darstellungen.

B. Folge von Blättern in kl. fol. oder gr. 4. Diese Folge ent-

hält wenigstens 24 Blätter. Eine solche war in der Samm- lung des Grafen Sternberg - Manderscheid. Sie enthält von Nr. 1 — 24 verschiedene Vasen, Becher und andere Ge- schirre, einen Kelch, Dolche und Degen, zart gearbeitete und schöne Muster bietend. . .

C. Folge von Blättern in 4. oder gr. 8., meistens in die Höhe. Solche beschreibt Bartsch mehrere, und auch wir geben nach diesem die Blätter an. Sie sind nicht numerirt.

D. Folge von Blättern in 8. oder qu. 8. Sie enthält Muster zu verschiedenen kleinen Bechern, Vasen und Schalen, zu Ver- zierungsschilden etc. Bartsch beschreibt einige solcher Blätter,

E. Folge von kleinen Blättern mit Friesen und Schildchen mit Laubwerk. Darunter sind auch verzierte Bretspielspitzen, die Bartsch nicht kannte. In der Sternbergschen Sammlung waren 10 solche Blätter, die Bartsch übergeht; sie sind aber im Cataloge nicht einzeln beschrieben, 12. und qu. 12.

Folgende Blätter kannte Bartsch nicht.

  1. Ein hoher Pokal, mit einer Schweinsjagd geziert, gr. fol.

  2. Drei Blätter mit schönen Vasen und Gefässen, gr. fol. Solche Blätter waren in der Sammlung des Grafen Stern- berg - Manderscheid, sind aber im Cataloge nicht genau be- schrieben. . .

  3. Eine Vase mit zwei Widderköpfen, fast oben, links unten das Zeichen.

  4. Zeichnung zu zwei Scheiden auf einem Blatte. In der Mitte derjenigen zur Linken bemerkt man einen Cuirassier mit Helm. In der Mitte unten das Zeichen.

  5. Ein solches Blatt war in der Sammlung des Grafen von Fries.

  6. Ein Laubwerk mit einem Satyr in der Mitte, der einen En- gelskopf hat. Oben rechts und links die Buchstaben V. S.

  7. Ein Laubwerk, links ein Satyr mit der Lanze, rechts ein Geyer. In der Mitte unten das Zeichen.

  8. Ein Laubwerk mit dem Kopfe des Jupiter Ammon oben in der Mitte. Links unten das Zeichen.

  9. Ein Laubwerk mit einem Satyr rechts und links oben. In der Mitte rechts und links die Buchstaben V. S.

  10. Ein Laubwerk, unten in der Mitte: Virgilli Solis.

Die genannten Blätter mit Ornamenten waren in der Samm- lung des Grafen von Fries.

  1. Eine Folge von kleinen Landschaftstafeln mit Ruinen, einige mit biblischen Scenen, mit dem Titel: Aedificiorum antiquo- rum prospectus, 12. Diese Blätter sollen nach der Zeichnung

Holzschnitte.

Bartsch, 1. c. 316 ff. fasst die Holzschnitte dieses Meisters und seiner Gehülfen in 10 Numern zusammen; allein dieses Verzeich- niss ist nicht genügend, und daher liefern wir hier ein neues, wel- ches ebenfalls noch mehrerer Zusätze bedürfen könnte.

Bildnisse.

  1. Der Durchlauchtigst Hochgeborne Fürst vnd Herr, Herr Friderich Pfaltzgrave bey Rheyn etc., Churfürst, Her- zog im Bairn. Halb Figur im Oval, mit reicher Titelein- fassung, unten im Cartouche: Herr nach deinem wihen. Rechts und links unten V. u. S. fol.

Dieses Blatt kommt in der unten erwähnten Bibel M. Luthers von 1561 vor.

  1. Der Durchlauchtigst Hochgeborne Fürst vnd Herr, Herr Ott Heinrich Pfaltzgraiff bey Rhein — Churfürst, Herzog inn Niedern vnnd Öbern Bairn etc. Oval in ähnlicher Titel- Einfassung. Unten im Cartouche: Mit der Zeyt, Mein Hoff- nung steht zu Gott MDLXI. Unten rechts und links V. und S. fol. .

Dieses Blatt gehört zu der oben genannten Bibel von Luther.

  1. Brustbild eines bärtigen Mannes mit einer Mütze, nach rechts sehend, mit der Ordenskette. In einer Einfassung, unten in der Mitte das Zeichen. H. 4 Z. 9 L., Br. 4 Z.

  2. Brustbild eines Mannes mit einer schwarzen Mütze und mit Halskragen, nach rechts gewendet, in einer ähnlichen Einfassung. Ohne Zeichen. H. 4 Z. 9 L., Br. 4 Z.

  3. Biblische Figuren des alten und neuen Testaments, gantz künstlich gerissen durch den weit berühmten Vergilium So- lis zu Nürnberg. Franckfurt am Mayn. MDLX. Durch Da- vid Zephelium, Johann Raschen und Sigmund Feyerabend. 4.

Diese Folge beläuft sich nach Bartsch auf 147. Blätter, wovon die meisten mit dem Monogramme des Virgil So- lis bezeichnet sind. Einer seiner Formschneider bezeichnete sich einmal F. O. Die unter diesem Titel vereinigten Blätter scheinen die ersten Abdrücke zu seyn, da auf dem Titel die Jahrzahl 1560 steht, und die Darstellungen ohne Einfassung sind. Bald darauf wurden sie aber zu der Bibel von M. Luther benutzt, so wie zu jener von Dittenberger, die beide 1501 zu Frankfurt erschienen. Die Darstellungen haben aber jetzt Einfassungen. Diese letzteren wurden auch bei der zweiten Ausgabe der biblischen Figuren benutzt. Sie er- schienen unter folgendem Titel: 'Biblische Figuren des alten Testaments, gantz künstlich gerissen durch den weit berühmten Vergilium Solis, Maler und Kunststechern zu Nürnberg 1565. Gedruckt zu Frank- furt am Mayn durch Johannem Wolfium,

  1. Biblia, d. i. die gantze Heylige Schrifft, Teutsch. D. Mart., Luther. Sampt einem Register vnd schönen Figuren, M D.LXI. Diess steht in Mitte des reich verzierten Titels. Unten in Mitte der Einfassungs Sigmund Feyrabent, links etwas tie- fer: David Zephelius, rechts: Johannes Rasch. Die Prophe- ten haben ebenfalls einen eigenen Titel: Die Propheten all Deutsch etc. 1561.

Auf dem mit biblischen Darstellungen verzierten Titel des neuen Testamentes steht: Das newe Testament Teutsch. D. Mart. Luth. Gedr. zu Franckfurt am Mayn M.D.XLI. fol. Zu dieser Ausgabe gehören die beiden Nr. 1. und 2. ge- nannten Bildnisse. Mit diesen und mit dem verzierten Titel belaufen sich die Blatter auf 154. Die biblischen Darstel- lungen erscheinen in mannigfaltigen Einfassungen und sind dieselben, die in dem oben genannten Werke vorkommen. Der Text auf der Rückseite gibt sie als Bestandtheile der Bibel kund, während sie in der ersten und zweiten Ausgabe des unter voriger Numer genannten Werkes ohne Text erscheinen.

  1. Die Bibel Catholisch. Durch D. J. Dietenberger. Cölp, J. Quentel, 1504, 1571, fol.

— Diese Ausgabe hat dieselben Holzschnitte, wie die Bibel Dr. Luthers, Auch mit Einfassungen sind sie geziert. Sein Monogramm tragen 44 Darstellungen des alten Testamentes, und sieben aus dem neuen, Bartsch spricht sub. Nr. 2. u. 3. von biblischen Darstellungen, einmal von einer Folge von 33 Blättern mit dem Zeichen, und dann von 67 Blät- tern in einem Werke: die Propheten all Teutsch. D; Mart. Luth. Frankfurt 1570. Alle diese Darstellungen kommen in der oben genannten Bibel vor. Auch in der Ausgabe: Cöln durch Jakob Calenius und Erben des Joh. Quentel 1575, und in jener: Cölln durch Arnoldum Vuentel im Jahr 1621 kommen diese Holzschnitte vor, in letzterer mit solchen von J. Amman. Die Titelverzierung ist die von 1504.

  1. Das Newe Testament Teutsch. Dr. Mart. Lvth. Frankfurt am Mayn 1560. Die vielen Holzschnitte enthalten vereinfachte Composi- tionen der Bilder der grossen Luther'schen Bibel, mit Ein- fassungen. Ohne diese H. ı Z. 7 L., Br. 2 Z. 1 L.

  2. Newe Figuren des newen Testaments. Frankfurt 1565. 12.

  3. Icones Novi Testamenti arte Industria Singulari Exprimen- tes tam Evangeliorum Dominicalium argumenta etc. Fran- cofurti ad Maoenum 1574.

  4. Summaria Uber die Gantze Biblia des alten und neuen Testaments etc. Durch Vitum Dietrich, Mit Fleiss von neuen übeschen vnd mit schönen Figuren geziert, Gedruckt zu Frankfurt am Main durch D. Zephelin, J. Raschen und S. Feyerabend 1592, fol. Eine neuere Auflage. Frankfurt durch H. Raben, S. Feyerabend und Weygand Hanen Erben, In diesem Werke sind Holzschnitte von J. Amman, V. Solis, S. F. und D., S. H. F. (Simon Huber), Von dem

Letztern rühren die meisten her. Sein Monogramm kommt auch zugleich mit jenem von Solis vor, wie auf dem Blatte der Verkündigung Mariä. Die Darstellungen des alten Te- staments sind 4 Z. hoch, und 5 Z. 8 L. breit. In den Sum- marien über das neue Testament sind nur die Evangelisten in dieser Grösse, die andern Darstellungen sind kleiner, 2 Z. 0 L. — 3 Z. hoch, und 4 Z. 4 — 5 L. breit.

  1. Ad. Reisnerii Jerusalem, Vetustissima illa et celeberrima to- tius mundi civitas — Historiae Lib. VII. per J. Heydenum in latina perscripta, Francofurti apud Feyerabend 1563. Das- selbe Werk deutsch:

Jerusalem, das jüdisch Paradies. Historiae und Geschich- ten, was Gott der Herr, vom Anfang bis zum End, an dem Ort da Jerusalem — gestanden, gehandelt und gemeinet hat. Durch Adam Reissner. Frankfurt am Main 1593, fol. — Die Abbildungen, deren die meisten das Zeichen des V. Solis tragen, beginnen mit der Abbildung der Stadt und einigen Häusern, in welchen Christus Zutritt hatte. Im Ge- richtshaus beginnt sein Leiden. Auch sein Leben und seine Thaten sind dargestellt, bis zum Gerichte in Josaphat's Thal, und zu seinem Triumph im Himmel. An Darstellungen aus der jüdischen und heidnischen Geschichte fehlt es ebenfalls nicht. Die Blätter sind gewöhnlich 3 Z. 1 — 2 L. hoch, und 4 Z. 6 L. breit.

  1. Die 12 Apostel, stehende Figuren in Landschaften, in wef- chen die Marter eines jeden vorgestellt ist. H. 4 Z. 4 L., Br. 3 2.

_ Diese Folge von 42 Blättern kommt in der Bibel nicht vor. Das Maass stimmt aber bis auf eine Linie der geringeren Breite mit den biblischen Darstellungen, von welchen Bartsch summarisch spricht. Er nennt eine Folge von 33 Blättern

mit alt- und neutestamentlichen Darstellungen, mit dem Zei- chen des Meisters,

  1. Die Leidensgeschichte des Heilandes in gegenseitigen Co- pien nach der grossen Passion von A. Dürer, mit V. S. be- zeichnet. H. 3 Z. 3 L., Br. 2 Z. 4 L. Manchmal differirt
  • das Maass um eine Linie.

Die von Solis Hand herrührenden Copien sind alle von der Gegenseite, es gibt aber auch Copien von der Seite des Originals oder vielmehr Nachbildungen der Blätter von So- lis. Sowohl die einen als die andern wurden ursprünglich zu Andachtsbüchern verwendet, daher haben die Abdrücke auf der Rückseite Text.

  1. Christus am Oelberge, Diese Darstellung kommt von der Gegenseite und von der Originalseite vor. Die letztere Copie ist gering, ohne Dürer's Zeichen und Jahrzahl. Unten rechts ist V. S.
  2. Die Gefangennehmung.
  3. Christus vor Caiphas.
  4. Christus vor Pilatus,
  5. Die Geisslung Christi,
  6. Die Dornenkrönung, mit Gebäuden im Grunde, wie sie im Original vorkommen, Diese Darstellung findet man doppelt. Auf der gegenseiti- gen Copie steht das Zeichen unten rechts. Auf dem zweiten Blatte, welches nach der Copie von Solis gefertigt

Nagler's Künstler-Lex. Bd. XVII. 3 Digitized by G. O.

Die zu dieser Folge gehörige Copie ist von der Gegen- seite, Es gibt aber auch eine Copie von der Seite des Ori- ginals, mit Gebäuden im Hintergrunde, und mit weniger

Figuren. Ohne Zeichen Dürer's und ohne Jahrzahl 1512, 8) Pilatus wäscht die Hände.

Die hieher gehörige Copie ist von der Gegenseite, eine zweite von der Seite des Originals. Da fehlt die Stadt Je- rusalem im Grunde, so wie Dürer's Zeichen und Jahrzahl.

  1. Die Kreuztragung.

  2. Christus am Kreuze.

  3. Christus in der Vorhölle,

  4. Die Kreuzabnehmung.

Diese Darstellung findet man doppelt. Einmal von der Gegenseite des Originals, 3 Z. 3 L. hoch, und von der Seite des Originals, 3 Z. hoch. Da fehlt unten links der Stein mit A. D. und der Jahrzahl 1507. Die Gebäude im Grunde und der Mann zwischen Magdalena und Joseph fehlen.

  1. Die Grablegung.

Auch diese Darstellung ist doppelt vorhanden. Einmal von der Gegenseite, mit Johannes zur Linken. Dann von der Seite des Originals, doch mit Weglassung des grossen Felsens im Grunde, und mehrerer Figuren. Diese letztere

Copie ist 3 Z. 1 L. hoch, und 2 Z. 3 L. breit. 14) Die Auferstehung.

Die Copie von der Seite des Originals, mit dem Zei- chen des Solis unten links, hat im Grunde einen Felsen, Dann bemerkt man drei Kriegsknechte. Zu unserer Folge gehört die gegenseitige Copie.

Bartsch nennt 18 Blätter dieser Copie, zu den obigen noch den Einzug in Jerusalem, den hohen Priester, der die Kleider zerreisst, Christus den Jüngern erscheinend, das Pfingstfest und das jüngste Gericht,

  1. Die Leidensgeschichte des Heilandes, nach Dürer's kleiner Passion in 37 Blättern, etliche mit geringen Veränderungen von der Seite des Originals, ohne Zeichen und Jahrzahl des Urbildes. H. 4 Z. 3—4 L., Br. 5 3/4 L.

Diese Copien enthalten das Zeichen des V. Solis, öfters an der Stelle, wo jenes des A. Dürer steht, und zuweilen in einem Täfelchen.

Es gibt aber noch andere Copien dieses Werkes, deren wir in den folgenden Nummern erwähnen.

Heller (A. Dürer, S. 606) glaubt, die originalseitigen Copien von Solis segen ursprünglich zu einem Betrachtungs- buche benutzt worden, etwa zu einem Hortulus animae. Dieses könnte wohl seyn, wenn nicht folgendes, weder von Bartsch, noch von Heller, aber von R. Weigel genannte Buch die ersten Abdrücke enthält:

»Passional. In welchem mit sonderm Fleiss in schöne «Figuren zusammengebracht sind die fürnembste historie «und Geschichte des Lebens, Leidens — unsers Herrn Jesu «Christi etc.« Gedruckt zu München durch Adam Berg. Anno 1572, 4;

Digitized by Google

Dann kommen sie auch in einem zweiten Werke aus der Druckerei des Adam Berg vor, welches auch Heller erwähnt, Dieses Buch ist dem Bischof Heinrich von Augsburg und dem Max Fugger dedicirt, und enthält die sämmtlichen Co- pien nach Dürer, und acht andere biblische Darstellungen, welche nicht von Dürer componirt sind. Den Text lieferte A. Schädlin, und kleidete denselben in deutsche Verse ein. Dieses seltene Buch hat den Titel:

»Rosengärtlein der andächtigen Brüderschafft des aller- »heiligisten Fronleichnams Jesu Christi in Augsburg etc. »Alles mit schönen Figuren gezieret, so nach des Hoch- »und weit berümbten Albrecht Dürer's Art und eigener »Hand mit schweren Kosten zuwege gebracht worden wurde, Durch Abraham Schädlin, Catholischen Teutschen »Schulmeistern und Burger in Augsburg Anno MDCVII, »Zu München bei Adam Berg.«;

Copien von Solis in den genannten Büchern, ohne den leidenden Heiland, welcher auf dem Titel der Dürer'schen Blätter ist;

  1. Adam und Eva im Paradiese (rechts *). Unten auf der Tafel das Zeichen.

  2. Die Vertreibung derselben aus dem Paradiese (rechts). Oben rechts im Täfelchen das Monogramm.

  3. Die Verkündigung des Engels an Maria (rechts). Oben rechts das Zeichen,

  4. Die Geburt Christi im Stalle, links Maria knieend, unten am steinernen Bogen das Zeichen.

  5. Der Einzug in Jerusalem, Jesus nach rechts reitend. Oben rechts das Zeichen,

  6. Die Vertreibung der Käufer und Verkäufer aus dem Tem- pel. Der Heiland in der Mitte nach rechts gewendet, Un- ten links das Zeichen,

  7. Der Abschied des Heilandes von der Mutter, ersterer rechts. Unten auf dem Täfelchen das Zeichen.

  8. Das Abendmahl. Rechts vom Erlöser sechs Apostel. In der Mitte unten V. S,

  9. Die Fusswaschung, links der Heiland knieend. Rechts am Sitze V. S,

  10. Christus am Oelberge, nach rechts gewendet. Unten rechts das Zeichen;

  11. Die Gefangennehmung, Jesus nach links gewendet, Unten auf dem Boden das Zeichen. Die Copie von Nicolaus Solis ist ebenfalls von der Ge-

genseite,

  1. Der Heiland vor Annas geschleppt, der rechts auf dem Throne sitzt. Unten rechts V. S,

  2. Caiphas, rechts auf dem Throne, zerreisst sein Kleid, Unten links V. S.

  3. Die Verspottung Christi. Links fasst ihn ein Kriegsknecht am Haupte. Unten links V. S,

*) Um die Seite des Originals zu bestimmen, und um diese Co- pien von den gegenseitigen Nachbildungen zu unterscheiden, geben wir die Stellung rechts oder links an.

  1. Christus vor Herodes, letzterer rechts auf dem Throne, Unten in der Mitte V. S, - ;
  2. Die Geißlung Christi, letzterer rechts vor der Säule. Ne- ben dem Säulenfuss das Zeichen. .

Eine zweite Copie von Solis (H, 4 Z. 5 L., Br. 3 Z.) hat mehrere Veränderungen. Vorn sind nur zwei Juden, im Grunde links fehlt das Gebäude. In Mitte des Vor- grundes nach links V. S,

  1. Die Dornenkrönung , der Heiland rechts sitzend. Unten links V. S, .

  2. Christus mit der Dornenkrone rechts des Blattes dem Volke vorgestellt. In der Mitte unten das Zeichen.

  3. Pilatus, links unter dem Throne, wäscht die Hände. Un- ten links das Zeichen.

  4. Die Kreuztragung, der Zug nach rechts. Unten rechts im Täfelchen V. S. e

  5. Veronika mit dem Schweisstuche, rechts Petrus, links Pau- lus. Unten in der Mitte V, S. ;

  6. Der Heiland ans Kreuz genagelt, welches auf dem Boden nach links liegt. Rechts unten das Zeichen.

  7. Christus am Kreuze, rechts mehrere Kriegsknechte, Un- ten am Steine V. S, ; .

  8. Christus in der Vorhölle, wie er rechts einen Greis em- porzieht. Unten V. S.

  9. Die Kreuzabnehmung, links der Mann auf der Leiter, Unten links das Zeichen.

  10. Der Leichnam Christi am Fusse des Kreuzes, sitzend auf einem Tuche, nach links gewendet. In der Mitte unten das Zeichen,

  11. Die Grablegung, der Leichnam Christi nach rechts ge- wendet. Unten auf dem Zettel V. S. ' ;

  12. Die Auferstehung Christi, im Grunde links die Weiber

herankommend. Auf dem Zettelchen V. S,

  1. Christus erscheint der links am Betstuhl knieenden Mutter,

Unten am Schemel V. S.

  1. Christus, links des Blattes, als Gärtner, erscheint der Mag- dalena. Unten links auf dem Zettelchen das Zeichen,

  2. Christus mit den beiden Jüngern in Emaus, wovon der zur Rechten einen grossen Hut trägt. Unten auf dem Zet-

telchen V. S, i

  1. Der ungläubige Thomas, links des Blattes, wie ihm Chri- stus seine Hand an die verwundete Seite legt. Oben rechts das Zeichen.

  2. Die Himmelfahrt Christi. Links unten auf dem halb sicht- baren Täfelchen das Zeichen. .

  3. Die Erscheinung des heil. Geistes, vorn rechts Petrus im Buche lesend. Unten in der Mitte V, S. ;

  4. Das jüngste Gericht, unten links der Himmel und rechts der Höllenrachen., Unten in der Mitte das Täfelchen mit dem Zeichen.,

  5. Die Passion, in Copien von der Gegenseite, H, 4Z.2—3L., Bl". 3 Z. 5 Lu

  6. Adam und Eva im Paradiese,

  7. Die Vertreibung aus dem Paradiese.

1910, S. 73

  1. Die Geburt Christi, mit Veränderungen, Hinter dem Kinde sieht man den Ochsen und den Esel, auf dem Berge zwei Schäfer statt einen.

  2. Der Einzug in Jerusalem.

  3. Der Abschied von der Mutter,

  4. Das Abendmahl des Herrn.

  5. Die Fusswaschung.

  6. Die Gefangennehmung Christi.

  7. Der Heiland vor Annas geschleppt.

  8. Der Heiland vor Caiphas, der das Kleid zerreisst. Links unten V. S.

  9. Die Verspottung Christi,

  10. Christus vor Pilatus, mit Veränderungen; im Grunde kein Gebäude, der Jude, welcher neben dem hohen Priester sitzt, fehlt. Links unten das Zeichen.

  11. Christus vor Herodes, nur Christus nach Dürer, die übrig- gen Figuren und der Hintergrund anders,

  12. Die Geißlung, mit mehreren Veränderungen. Im Grunde links ist kein Gebäude, und vorn sieht man nur zwei Juden,

  13. Die Dornenkrönung, mit verändertem Hintergrund. In der Mitte der freie Himmel und Wolken.

  14. Die Ausstellung Christi, sehr verändert. Nur die zwei Fi- guren, welche Christus verhöhnen, sind nach Dürer, Un- ten in der Mitte V. S.

  15. Die Händewaschung, mit verändertem Hintergrund. Nur zwei Kriegsknechte führen den Heiland weg. Unten in der Mitte V. S.

  16. Die Kreuztragung. Unten links V. S.

  17. Das Schweisstuch.

  18. Der Heiland am Kreuz geheftet. Mit verändertem Hin- tergrunde. Vorn hinter dem Korbe liegt ein Hammer.

  19. Die Kreuzigung Christi. Auf einem Steine das Zeichen,

  20. Christus in der Vorhölle.

  21. Die Kreuzabnehmung.

  22. Der Leichnam Christi am Fusse des Kreuzes. Das Zeichen unten rechts.

  23. Die Grablegung. Unten links das Zeichen.

  24. Die Auferstehung. Unten links das Zeichen. H. 42 Z. 4 L. D. 5 Z.

  25. Christus erscheint der Mutter.

  26. Christus als Gärtner vor der Magdalena.

  27. Die Erscheinung des heil. Geistes, mit Veränderungen. Der rücklings zusehende Mann hat den Hut auf dem Rü- cken. Unten in der Mitte das Zeichen.

  28. Das jüngste Gericht. Ohne Zeichen.

Die oben genannten Blätter finden sich, es sind aber wahrscheinlich auch die fehlenden vorhanden.

Bartsch erwähnt diese Folge unter Nr. 5, und gibt 37 Blätter an.

  1. Die Passion, in kleineren Copien als die oben genannten. H. 3 Z., Br. 2 Z. 3 L. Diese Folge ist der obigen vorzuziehen, da sie die Com- positionen Dürer's gibt, während jene in manchen Dingen abweicht.

  2. Adam und Eva im Paradiese.

  3. Die Vertreibung aus dem Paradiese.

Digitalisiert von Google.

  1. Die Geburt Christi.

  2. Der Einzug in Jerusalem.

  3. Die Vertreibung aus dem Tempel, —

  4. Der Abschied von der Mutter.

  5. Das Abendmahl Christi,

  6. Die Fusswaschung,

  7. Christus am Ölberg.

  8. Die Gefangennehmung Christi.

  9. Der Heiland vor Annas geschleppt.

  10. Caiphas zerreisst das Kleid.

  11. Die Verspottung Christi,

  12. Christus vor Pilatus,

  13. Christus vor Herodes,

  14. Die Geißlung Christi.

  15. Die Dornenkrönung.

  16. Die Anstellung Christi.

  17. Die Handwaschung.

  18. Die Kreuztragung.

  19. Das Schweisstuch.

  20. Der Heiland ans Kreuz gehängt.

  21. Die Kreuzigung Christi,

  22. Christus in der Vorhölle.

  23. Die Kreuzabnehmung.

  24. Der Leichnam Christi am Fusse des Kreuzes, ohne den Heiland nur fünf Personen,

  25. Die Grablegung Christi.

  26. Die Auferstehung Christi.

  27. Christus erscheint der Mutter.

  28. Christus als Gärtner.

  29. Christus zu Emaus.

  30. Der ungläubige Thomas. Die Zahl der Figuren ist geringer.

  31. Die Erscheinung des heil. Geistes.

  32. Das jüngste Gericht. Die oben genannten Blätter finden sich, es sind aber wahrscheinlich auch die beiden fehlenden vorhanden. Es ist diess die von Bartsch Nr. 6 erwähnte Folge, welche nach seiner Angabe 24 Blätter haben soll.

  33. Die Leidensgeschichte, ebenfalls in Copien nach Alb. Dürer, die grössten von den genannten Blättern aus der Passion, deren einige Heller in seinem Werke über Dürer aufzählt, und als originale Copien angibt. Diese Blätter sind 4 2.5—6 L. hoch, und 3 Z. breit, Sie kommen in fol- gendem, sehr seltenen Werke vor:

»Passio unsers Herrn Jesu Christi, aus den vier Evan- gelisten gezogen, mit schönen Figuren gezieret. Mit »schönen christlichen andächtigen Gebeten, einem jedem »Christen sehr nützlich zu lesen. Gedruckt zu Nürnberg, durch Valentin Geßner, 1553. Das Ganze enthält 51 Blätter incl. der Titelseite. 39) König Salomon, fol. Die späteren Drücke stammen aus v. Derschau's Sammlung. 40) Die Israeliten beten die eiserne Schlange an, Links unten das Zeichen. H. 2 Z. 3 L., Br. 11 Z. 0 L.

  1. Die Anbetung der Hirten, fol. Die späteren Abdrücke kom- men aus Derschau's Sammlung.

heilige Historien von den grossen Helden und Riesen, wie sie so Ritterlich um eines Königs Tochter gestritten ha- ben, und wie jenen zu Wormbs im grossen und kleinen Rosengarten ergangen ist. Jetzt und durchaus mit neuen Fi- guren geziert etc. Frankfurt am Mayn, S. Feyerabend. 1590. 4.

In diesem sehr seltenen Buche sind viele Holzschnitte in qu. 8. und Oval in breiten Arabesken-Einfassungen von V. Solis. Bartsch kennt nur einzelne Holzschnitte. R. Wei- gel führt aber das Buch an, für welches die meisten Bilder neu gezeichnet und geschnitten worden sind.

Genealogische Darstellungen und historische Scenen aus der älteren Geschichte Böhmens, nebst einigen Bildnissen, wel- che alle in ein Geschichtswerk gehören, da auf der Rück- seite böhmischer Text ist. In der Sammlung des Grafen Sternberg-Manderscheid waren 75 solche Blätter mit dem Monogramme des Virgil Solis, die sehr kräftig geschnit- ten sind, 4.

Liber Emblematum D. Andreae Alciati. — Kunstbuch An- dreä Alciati von Mailand — allen Liebhabern der freyen Kunst, auch Malern, Goldschmieden, Seidenstickern und Bildhauern, jetzt zu sonderm Nutz und Gebrauch verteutscht — durch Jer. Held von Nürdlingen, mit schönen, lieblichen, neuen, kunstreichen Figuren geziert und verbessert. Gedruckt zu Frankfurt am Mayn, durch Nicolaum Bassen, 1580. 8.

Die vielen Holzschnitte sind von V. Solis, und von Bartsch nicht bekannt. In Padua erschien 1612 eine Ausgabe dieser Embleme mit 211 kleinen Holzschnitten im Geschmacke des V. Solis.

Nicolai Reusneri Leorini Silesii Emblemata, Francofurti ad Moenum 1581. Per Joan. Feyerabend, 4.

Dieses Werk enthält eine grosse Anzahl von kleinen Holz- schnitten, wovon mehrere das Zeichen des V. Solis haben. Einige kommen auch in den Ovidischen Verwandlungen vor, Andere Ausgaben sind von T. Stimmer illustrirt.

Emblemata et aliquot nummi antiqui Operis J. Sambuci Tir- naviensis Pannonit. II. Editio Antverpiae 1566, 8. Mit mehr als 400 Holzschnitten von V. Solis, J. Amman und J. Croissant,

Metamorphoses Ovidii, Argumentis quidem soluta oratione — illustratae per M. Johann. Sprengium Augustan. Una cum vivis singulorum transformationum iconibus a Virgilio Solis, eximio pictore delineatis. Francofurti apud Georgium Corvi- num, Sigism. Feyerabend et haeredes Wygandi Galli, 1563. 8.

Die 178 Blätter dieses Werkes sind sehr gut gezeichnet, Vierzehn derselben haben das Zeichen von Solis, neun jenes eines anonymen (gothisch), die andern sind unbezeichnet.

Im Jahre 1564 erschien zu Frankfurt a. M. auch eine deutsche Ausgabe in demselben Verlage. Eine dritte hat den Titel: Joh. Posthii Germersheimii Tetrasticha in Ovidii Metam,

etc. Schöne Figuren aus fürtrefflichen Poeten Ovidio, al- len Malern, Goldschmieden und Bildhauern, zu Nutz und

Solis, Virgil.

gulem, mit Fleiss gerissen durch Vergilium Solis etc. Im- pressum Francofurti apud eosdem, 1509, qu. 4.

Andere Ausgaben:

P. Ovidii Nasonis Ders, sinnreichen u, hochverständigen: Poeten Metamorphoses, oder Verwandlung, mit schönen künst- lichen Figuren gezieret, auch kurtzen — Argumenten — in Teutsche Reymen gebracht durch M. Joh. Spreng. Frank- furt, S. Feyerabend und Weigand -Hanen Erben 1571, 8.

P. Ovidii Metamorphosis, oder: Wunderbarliche unnd seltzame Beschreibung, von den Menschen, Thieren, und an- derer Creaturen Veränderung etc. Jetzt wiederum auf ein neues dem gemeinen Vaterlandt Teutscher Sprache zu gros- sem nutz und Dienst aus sonderlichem Fleiss mit schönen Figuren, auch dess hochgelehrten Herrn Gerardi Lorichti der Fabeln Ausslegung, renovirt, corrigirt und an Tag ge- ben, durch Sig. Feyerabendt etc. Frankfurt, 1532 , fol.

Die Ausgabe: Frankfurt a. M. 1609 ist in 4,

Metamorphosis dat is, die Herscheppinge oft veranderixiga . bescreven int Latijn vanden vermaerden ende gheleerden 30) ö1 — Poet Ovidius: Ende nu eerst in onsen duytsche mit veel schoone Figuren verciert etc. T’ Hantwerpeu, ten huyse van Peeter Beelaert etc. 1505. Seltene Ausgabe, 8.

Bartsch kennt nur die beiden ersten Ausgaben der Meta- morphosen;

Picta Poesis Ovidiana, Thesaurus propemodum omnium fa- bularum poeticarum, Fausti Sabaei Brixiani aliorumque. — Opus sane lepidum et argutum etc. Ex rec. N. Reusneri, Francofurti per J. Spies impensis Feyerabendii, 8.

Aesopi Phrygis Fabulae, elegantissimis eiconibus veras ani- malium species ad vivum adumbrantes. His accesserunt Joan- nis Posthii Germersheimii in singulas fabulas Epigrammata, Francofurti ad Moenum 1566, apud G. Corvinum, S. Feuer- abend et haeredes Wigandi Galli, 8.

Diese schön gezeichneten und gut geschnittenen Blätter tragen fast alle das Monogramm des V. Solis, |

Von demselben Jahre, und aus dem nämlichen Verlage ist auch folgende Ausgabe:

Aesopi Phrigis Fabulae etc. Schöne und kunstreiche Fi- guren über alle Fabeln Esopi, allen Studenten, Malern etc. zu Nutz und Gutem mit Fleiss gerissen durch Virgilium So- lis, so sein letzter Riss gewesen, und mit teutschen Reimen erklärt — Durch Hartmann Schopper von Neuwmark 1560, 3.

Diese beiden Ausgaben kennt Bartsch, die folgende blieb ihm unbekannt.

Fabulae variorum auctorum nempe Aesopi Fabulae gr. lat. Aphthonii Soph. fabulae gr. lat. Gabriae fabulae gri lat. etc, Opera et studio J. N. Neveleti, Francof. 1660, 8.

  1. Vergilii Maronis dreyzehn Bücher von dem tewren Helden

Enea etc. Jetzund von newen widerumb übersehen, mit Fleiss corrigirt, und schönen Figuren gezieret. Mit 13 Holz- schnitten von S. Feyerabend, wie es scheint nach V. Solis. Frankfurt a. M. durch David Zöpfeln, zum Eysern Huth, 1502, 8

  1. Jag- und Forstrecht, d. i. Unterricht Chur- und Fürstlicher

Landt, auch Graf und Herrschafften etc. Gebiet von Ver-

  1. Caii Plinii Secundi des weitberübmten hochgelehrten Philo- sophi und Naturkundiger's Bücher etc. (von J. Heyden von Dhaun). Frankfurt 1651, 4.

Die meisten Holzschnitte sind von J. Amman und aus dessen Jagdbüchern. Einige gehören dem V. Solis an.

  1. Das bayerische Wappen, von zwei behelmten Löwen ge- halten. Die Helme sind wieder mit sitzenden Löwen geziert, der eine zwischen Elephanten Rüsseln, der andere zwischen Adlerfügeln. Unten nach links das Zeichen, in der Mitte oben MDLIX. H.8 Z.1L., Br.5 Z.2.3L.;