Zink, Matthes

Zink, Matthes, s. M. Zündt, Zink, Paul Christiern, Maler und Kupferstecher , der Bruder des Christian Friedrich, sollte wie dieser Goldschmied werden, genoss aber bei Ch. Fehling auch Unterricht in der Malerei. Später hielt er sich einige Zeit in London auf, wo Ch. F. Zink als Emailmaler seinen Ruf gegründet hatte. Auch die Akademie in Wien besuchte der Künstler, um zum Lehrfache sich vorzubereiten. In die Hei- math zurückgekehrt gründete er in Leipzig eine Zeichenschule, in welcher nach akademischer Weise gelehrt wurde. Ueberdiess malte er Genrebilder und Portraits. Sein eigenes, meisterhaft ges maltes Bildniss ist auf der Rathsbibliothek zu Leipzig. Auch geist- reiche Zeichnungen in schwarzer Kreide auf farbiges Papier fin- den sich von diesem wenig bekannten Künstler; Er starb 1770 im 83. Jahr;

Stiche von diesem Meister.

  1. Eine am Fusse der Pyramide sitzende akademische Figur. P. C Zinck fec. Lipsiae. C. A. Grosstnahn ex. A. V. qu. fol.

  2. Eine stehende akademische Figur, daneben eine Vase auf dem Piedestal. Eben so bezeichnet, gr. fol.

  3. Ein Zauberer , welcher in seinem Laboratorium Beschwö- rungen macht, grob geätzt. Ohne Namen, fol.

  4. Ansicht des Apel'schen Gartens zu Leipzig. D. Schatz inv. et exc. P. C. Zincke sc., qu. fol.

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