Zink, Christian Friedrich, Schmelzmaler, wurde zu Dres- den geboren, und von seinem Vater, einem Goldschmiede, heran- gebildet. Er sollte ebenfalls Goldschmied werden, und konnte sich daher nur in Nebenstunden der Malerei widmen, worin ihm C. Fehling Anweisung gab. Seine Neigung zog ihn zur Emailmalerei , welche in England seinen Ruhm gründete. Zink begab sich 1700 nach London , wo er bei Boit, einen weiteren Lehrer fand, bald aber galt er selbst als ausgezeichneter Meister . Er malte Bildnisse, welche auf goldene Tafeln geschmolzt sind, und mit 20 — 30 Gui- neen bezahlt wurden. Mit Bestellungen überhäuft musste er schnell arbeiten, so dass diese Bilder nicht jene ausserordentliche Voll- endung haben, wie wir sie in den Werken Petitot's u. A. bewun- dern. Doch sind seine Portraits von ungemeinem Schmelz der Farbe. Für sein Meisterstück wurde das Bildniß Cowley's erklärt, welches Walpole besass. Die Prinzessin Amalia besaß von ihm mehrere Portraits der königlichen Familie von bedeutender Grösse, welche sie 1783 dem Prinzen von Wales schenkte. Den König Georg und die Königin malte er zu wiederholten Malen. Auch der Herzog von Cumberland besass einige der schönsten Werke von Zink, da- runter die Copie eines Bildnisses der Königin Maria Stuart nach Isaak Oliver's Gemälde in Dr. Mead's Sammlung. In den letzteren Jahren konnte Zink wenig mehr arbeiten, da seine Augen ge- schwächt waren. Dennoch bewog ihn die Marquise Pampadour, das Bildniß des Königs von Frankreich zu malen. Er starb zu South Lambeth 1767 (nach anderen 1758).
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