Zimmermann, Richard, Maler, geboren zu Zittau 1820, war An-
fangs Schüler von L. Richter in Dresden , und kam dann nach München , wo er unter Leitung seines berühmten Bruders Albert trat. Er machte da rasende Fortschritte, aber in einer anderen Richtung als der genannte Künstler. Die Landschaft dient ihm oft nur, um seine theils reiche Staffage von Figuren und Thieren in derselben zu ordnen; obgleich auch die landschaftliche Um- gebung nicht selten ein ganzes Ganze bildet, Anfangs malte er nur kleine Bilder, welche in verschiedenen Besitz übergingen, theils durch die Verlosungen des Kunstvereins in München, etc. Die Mehrzahl seiner Werke bestehen aber in größeren Staffeleibildern in der Weise der niederländischen Meister. Darunter sind mehrere Winterlandschaften, Marinen, Strandpartien mit Fischern, Felde - ansichten mit arbeitenden oder ruhenden Landleuten zur Erndte- zeit u. s. w. Zu seinen neuesten Werken gehört ein großes Bild, welches eine Weinernde bei Riedesheim vorstellt, und auch im äußeren Formate vorhanden ist, König Ludwig kaufte ein klei- nes Bildes mit einer Erndtescene, und ein größeres Bild, welches Landleute auf dem Kartoffelfelde vorstellt. Auf einigen seiner Bil- der steht nur der Name Richard mit der Jahrzahl, auf ande- ren auch der Familienname,
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