Zimmermann, Christoph, Maler von München , kam um in Dienste des Herzogs Maximilian, und erhielt vier Gulden Wo- chenlohn. Im Jahre 1611 erhielt er eine Zulage von 40 Gulden, da der Künstler zur Anfertigung der Cartons für die von Maximi- lian I. errichtete Hausmalerei-Manufaktur verwendet wurde. Seiner Hilfe bediente sich auch Peter Candid (de Würzburg) bei der Ausfüh-
rung der Cartons für die Ottonische Geschichte, welche in Teppi- chen dargestellt wurde. Baron von Haller in Nürnberg besass bis 1841 einen ausgetauschten Federumriss mit dem Sturze des Saulus , und der Beischrift: Christoffel Zimmermann mach diss zu guetter gedechtnus in München Anno 1508, kl. 4. Es finden sich auch noch andere historische Zeichnungen von ihm, wobei er öfter Com- positionen von Dürer benutzte. Sie tragen ein Monogramm, Die- ser Künstler war noch 1620 in München thätig. Er scheint auch einen Kunsthandel getrieben zu haben, denn auf Radirungen von Barth. Reiter steht: C. Zimmermann exc, 1615
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