Zielke, Leopold, Maler und Architekt zu Berlin , machte seine
Studien an der Akademie daselbst, und widmete sich mit Vorliebe dem Lehrfache. Im Jahre 1820 zum Lehrer an der k. Kunst- und Gewerkschule ernannt, bearbeitete er einen Cursus der Architek- tur in 16 Tafeln nach Professor Hummel's Vortrag, und zugleich auch einen Entwurf der Perspektive für angehende Architektur- Zeichner, ebenfalls nach Hummel's Principien. Im Jahre 1826 ar- beitete er eine Folge von 25 Zeichnungen aus, welche einen Cur- sus der griechischen Architektur bilden, und eine weitere Abthei- lung von 22 Blättern kam 1832 hinzu. Zielke erwarb sich um den Unterricht an der Kunstschule grosses Verdienst, und er wurde da- her mit dem Titel eines akademischen Professors beehrt. Man ver- dankt ihm aber auch eine grosse Anzahl von architecturischen
Zeichnungen in Tusch und Aquarell , so wie Gemälde in Oel. Sie stellen Schlösser, interessante Gebäude, Strassentheile u. s. w. in meisterhafter perspektivischer Anordnung dar. Die Städte Ber- lin, Charlottenburg, Potsdam etc. boten ihm reiche Gelegenheit zu Zeichnungen und Gemälden. Man sah deren auf den Kunstaus- stellungen in Berlin bis , und mehrere dieser Werke kamen in den Besitz des Königs und anderer hohen Herrschaften. Ein in Düsseldorf lebender Landschaftsmaler Zielke könnte der Sohn un- sers Künstlers seyn.
Schnell stach nach seinem Gemälde das Arbeits-Cabinet des Kö- nigs Friedrich Wilhelm III. von Preussen im Palais zu Berlin, qu. fol.
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