Zechetmair, Thomas, Maler von München , war Schüler von Hans Mielich, und legte der Zunft sein Probestück vor. Dieses bestand nach damaliger Weise in einem Madonnenbilde, und wurde von den Vierern für vollkommen befunden. Zechetmair malte auch Bildnisse und historische Darstellungen, welche aber un- kannt zu seyn scheinen, da der Künstler seine Werke nur selten bezeichnete. Im Jahre 1607 zeichnete er für den Churfürsten Ma- ximilian I. den inneren Hof der Residenz perspektivisch, und malte das Blatt in Aquarell aus. Er ist der Monogrammist T Z. bei Brul- liot I. 316. Auch Schüler bildete dieser Künstler. Im Jahre 1576 nahm er den Jobst Degler in die Lehre, 1589 den Augustin Gru- ber von Salzburg , den Augustin Hinsperger, und sofort meh- rere andere. Im Jahre 1603 zählte er den Hans Vischer vor dem Handwerke los, und von 1606 — 1612 war Caspar Mair sein Lehr- ling. Joh. Bapt. Urtz trat 1606 unter seine Leitung. Im Jahre 1613 starb der Künstler; In den Zunftakten heisst er Stadt- und Hofmaler.
Sein gleichnamiger Sohn und Schüler erlangte 1610 das Mei- sterrecht. Er malte in der Weise des Vaters, und bildete eben- falls Schüler. Im Jahre 1612 wird in den Zunftakten Hans Wa- scher, Waldhauser Maralt. etc. als solcher genannt. Starb 1634.
Auch ein Wilhelm Zechetmair kommt um vor.
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