Zali, Giovanni Battista

Zali, Giovanni Battista, Maler von Varallo, war um 1830 in Mailand thätig. Es finden sich Bildnisse und historische Darstel- lungen von ihm. Diese Bilder sind noch im älteren akademischen Style behandelt. Zaller, Caspar, Medailleur zu München , stand um 1736 in Dien- sten des Churfürsten Carl Albert. Er war Hof-Siegelschneider und Medailleur desselben. Zaltieri, Bolognino, Maler, Kupferstecher und Kunstdrucker, war um 1500 — 80 in Venedig thätig. Er zeichnete und radirte

die Blätter mit antiken Götterbildern, welche in V. Cartari's 'Imagini de i Dei degli Antichi.' Venezia 1571, 4., vorkommen. Der Verfasser sagt in der Vorrede selbst, dass er die Kupfer von Bo- lognino Zaltieri, einem geschickten Künstler, habe fertigen lassen. Diese Ausgabe erschien bei V. Valgrisi, 1580 veranstaltete aber F. Zuletti eine neue Ausgabe. Die späteren Ausgaben aus Pignoria's Verlag haben Holzschnitte nach Zeichnungen des Filippo Ferro- verde, welche in der lateinischen Ausgabe, Lugduni per Steph. Michaelem 1558 copirt sind. Die Holzschnitte wurden dem Zal- tieri mit Unrecht zugeschrieben. Ein anderes Werk aus Zaltieri's Druckerei hat den Titel: Imagi- nes quorundam principum et illustrium virorum. Bolognini Zal- terii formis. Venetis LXVI. 4. Die Bildnisse sind von Dom. Zenoi radirt. Zambelli, Giuseppe, Kupferstecher von Bologna , war Schüler von E. Lelli. Es finden sich Vignetten von ihm. Zambellin, s. G. Bellini. Zamberlano, Francesco, Architekt und Bildhauer von Bassano, wurde erst in neuerer Zeit bekannt, durch eine Abhandlung von A. Magrini: Degli architetti e scultori Bassanesi. Bassano 1847. — Im Jahre 1529 geboren, ward er von der Republik Venedig na- mentlich mit grossen mechanischen Arbeiten betraut. Er gehörte zu den Architekten, welche nach dem großen Brande des Doge- palastes 1577 zu Rathe gezogen wurden, dem Antonio da Ponte gegenüber, welchem aber der Neubau übertragen wurde. Im Jahre 1587 reichte er einen Plan zum Bau der Rialta-Brücke ein, welcher nicht mehr vorhanden ist. Es wurde indessen 1588 dem Antonio da Ponte der Vorzug eingeräumt. Er hatte aber die hydraulischen Arbeiten zur Sicherung des Wasserstandes der Lagunen, und erfand er einen Mauerbewurf aus Kies und Kalk (Calcistruccio), welcher zuerst beim Bau der Veste Palmanova in Friaul angewandt wurde. Nach 1603 findet sich keine Erwähnung mehr von Zam- berlano. Mehreres s. Magrini l. c. Zamber, Antonio, Maler von Venedig, wurde um 1800 geboren, und an der Akademie daselbst herangebildet. Er malte historische Darstellungen, in welchen er dem Tizian nachzuahmen suchte. Auch Copien nach Tizian finden sich von ihm, wie von dem Bilde der Magdalena 1833. Zamboni, Alessandro, hatte in Bologna als Bildnismaler Ruf. Blühte um 1600. Zamboni, Matteo, Maler von Bologna, war Schüler von C. Cav- api, und arbeitete in der Weise desselben. Man findet in Pa- lesten und Kirchen Werke von ihm. F. M.-Francia stach den heil. Philippus Neri nach einem seiner Gemälde. Zambogno, Michele, Mosaikarbeiter zu Venedig, war Schüler eines der Vivarini. In der Capelle de' Marcolini. in S. Marco sind Ar- beiten von ihm, ganz im Geschmacke der Vivarini gezeichnet. Blühte um 1505. Zambrano, Juan Luis, Maler von Cordova, war Schüler von P. Cespedes, und liess sich nach dem Tode des Meisters (1608) in

Sevilla, nieder, wo er mit seinen Werken großen Ruhm erndtete. Er hielt sich im Ganzen an Cespedes, blieb aber vom Einflusse des Michel Angelo nicht frei. Seine Compositionen sind geistreich, und korrekt in der Zeichnung. Auch die Färbung ist brillant, so dass er überhaupt alle Eigenschaften hatte, welche zu seiner Zeit einen Künstler gross machten. Seine Hauptwerke sind die drei Gemälde aus dem Leben des heil. Basilius in der Kirche des Heiligen zu Sevilla. Auch in anderen Kirchen daselbst und in Cordova sind Gemälde von ihm. Staffeleibilder findet man in den andalusischen Palästen. Starb 1659.

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