Zais, GIUSEPPE

Zais, GIUSEPPE, Landschaftsmaler von Venedig , war Schüler von F. Zuccarelli, und hatte ein bedeutendes Talent. An Großartigkeit der Composition und Mannigfaltigkeit der Darstellung übertraf er seinen Meister, im Colorite steht er aber unter ihm. Er malte eine bedeutende Anzahl von Landschaften mit historischer

und mythologischer Staffage; Auch dem 'eigentlichen Genre ge- hören einige seiner Bilder an. Darunter sind militärische Scenen. In der letzten Zeit versank dieser Künstler in Liederlichkeit, und starb 1784 zu Treviglio als Bettler im Spitale, wie Lanzi behauptet. Berardi, E. Monaco, P. Scataglia, G. Volpato, J. Wagner, J. Zocchi u. A. haben nach ihm gestochen, es ist aber zu bemerken, dass mehrere Blätter auch dem Gio. Battista Zais oder Zais beigelegt werden. Die meisten dürften nach Bildern unsers Künst- lers ausgeführt seyn, da in Venedig ausser M. Ricci und Zucca- relli kein anderer Landschafter solchen Beifall erregte, als Zais. Einige nennen ihn Gio. Batt. Zais, verwechseln ihn aber wahr- scheinlich mit dem Cremoner G. B. Zais. Auf den Stichen steht gewöhnlich nur »Zais pinx.« Dann finden sich auch eigenhändige Radirungen von Zais, welche mit J. Z. bezeichnet sind. Sie bestehen in Landschaften nach eigener Zeichnung, und in Copien nach Landschaften von St. Della Bella, D. A.

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