Wyck, Jan

Wyck, Jan, auch Wycke genannt, Maler, der Sohn des Thomas, wurde um 1640 zu Harlem geboren, und von seinem Vater unter- richtet, welchen er nach London begleitete. Er malte Schlachten und verschiedene Jagden, in welchen die Jäger gewöhnlich zu

Pferd erscheinen. Hunde, Pferde, Hirsche und Wildschweine malte

er mit grosser Meisterschaft, und daher wurden Bilder dieser Art vor allen bewundert. Man setzte solche Bilder jenen eines Wou- verman gleich, Kneller liess durch ihn das Pferd malen, welches seinen Herzog von Schomberg trägt. Der Kopf eines Bullenbeis- sers in der Houghton-Gallery (jetzt in Petersburg) kann nicht aus- drucksvoller dargestellt werden. Es sind aber auch seine Land- schaften schön, besonders die Ansichten auf der Insel Jersey in Schottland . Die kleinen Bilder sind indessen den grossen vorzu- ziehen. Zu den Hauptwerken der letzteren Art gehört die Schlacht an der Boyne, die Belagerung von Narden, unter dem Prinzen von Oranien, und die Belagerung von Namur . Beide Gemälde sind in England , wo überhaupt seine Werke zu suchen sind.

J. Wyck starb zu Mortlake in Surrey 1702. G. Kneller malte sein Bildniss, und J. Faber hat es 1730 gestochen, fol. Ban- nermann stach sein Bildniss mit jenem des Th. Wyck; Auch La- yater wählte das Portrait dieses Künstlers für seine Physiognomik .

J. Wyck gab auch ein Werk über Jagd und Falknerei heraus.

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