Würfel, Meister mit dem, s. N. Beatricet. Würsch, Joh. Melchior, Maler, geboren zu Buochs im Canton Unter- walden 1732, gehört zu den ausgezeichnetsten Praktikern seiner Zeit. Seine Bildnisse sind von vollkommener Aehnlichkeit, und in seinem Werke über Portraitmalerei sagt er, dass sein Bild fertig sei, bevor ein anderer es untermale. In Zürich und zu Solothurn findet man viele Portraits von ihm. Auch in Besancon malte er eine grosse Anzahl von Portraits, da der Künstler zum Professor der Akade- mie daselbst ernannt wurde. In dieser Eigenschaft befasste er sich auch mit der Historienmalerei . In der Schweiz findet man Altar- bilder von seiner Hand, welche in Meistersehaft der Technik den Portraitmalereien nicht nachstehen. Würsch verlebte zwanzig Jahre in Besancon, bis er endlich einem Rufe nach Luzern folgte, wo eine öffentliche Zeichnungsschule errichtet wurde. Auf dem Stadthause daselbst ist ein historisches Gemälde, welches Moses als Gesetzgeber vorstellt. Auf dem Rathhause zu Sarnen sieht man ein lebensgrosses Bildniss des Bruders Klausen in historischer Auffassung.
Würsch erblindete in der letzten Zeit seines Lebens, und in diesem Zustande kam er zu Buochs in den Flammen seines Hauses um. Näheres s. Füssly's Gesch. der Schweizer Künstl. Bd 1.,
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