Wulffaert, Adrianus, Maler, geboren zu Goes in Zeeland 1824, kam als Knabe von zwölf Jahren mit seinen Eltern nach Brügge, und erhielt daselbst am Athenäum seine Schulbildung. Im Zeich- nen ertheilte ihm Ducq Unterricht, und zwar mit solchem Erfolge, dass er nebenbei auch den ersten Preis der Akademie in Brügge erwang. Im Jahre 1829 begab sich Wulffaert zur weiteren Aus- bildung nach Paris , wo er ernste historische Studien machte. Wäh- rend seines Aufenthaltes in Frankreichs Hauptstadt malte er das Bild mit Venus und Mars am Grabe des Adonis, welches in Gent den ersten Preis erhielt, und jetzt im Museum daselbst zu sehen ist. Wulffaert wählte 1831 Gent zu seinem bleibenden Wohnorte, wurde Mitglied der Akademie, und schuf da eine bedeutende An- zahl von Werken, theils historische Darstellungen, theils Genre- bilder, welche zu den vorzüglichsten Erzeugnissen der belgi- schen Schule gehören. Seine kleineren Scenen sind öfters in der Weise des F. Mieris behandelt, so wie er überhaupt in Genrebil- dern den früheren holländischen Meistern nachzueifern suchte. Im Jahre 1830 erwarb der König der Niederlande ein großes Ge- mälde, welches den Tod des Admirals de Ruiter vorstellt. In der Kirche von Menen ist ein Altarbild von ihm, welches eine Scene aus dem Leben des heil. Vaast schildert. In Westkerke bei Brügge sieht man eine Darstellung aus dem Leben des heil. Omer, und in der Kirche zu Goes finden sich zwei andere Bilder von diesem Künstler, den Heiland in Gethsemane, und die heil. Jungfrau als
In letzter Zeit wurde sein Bild der Georgine und Flora als Prämienblatt für die Subscribenten des Werkes »der Kunstverein« aus der englischen Kunstanstalt von A. H. Payne in Leipzig in Stahl gestochen, gr. fol.
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