WÜL, Johann Nepomuk

WÜL, Johann Nepomuk, auch Wirth und Wirth geschrieben, Medailleur , wurde 1753 zu Wien geboren, und schon als Jüng-

eines k. k. Bergrathes. Kaiser Franz I. übertrug ihm auch die

Leitung der Kunstschulen seiner Section, und die k. Akademie

zählt ihn zu ihren Räten. Starb 1810. | ! Die Geprägen dieses Künstlers sind schön und zahlreiche. Be-

sonders zu erwähnen sind die Denkmünzen auf den Tod der Kai-

serin Maria Theresia, auf den Teschner Frieden, auf die Einfüh-

rung der Stände von Galizien und Lodomerien, auf die Errich- tung der Josephinischen Akademie der Medicin, auf die Erneue- rung der Universität in Ofen, auf die Versetzung der Universität von Tyrnau nach Ofen, die k. k. Ehrenmedaille für militärisches Verdienst mit dem Bildnisse Franz II., die Medaille der Ungari- schen Stände zu Ehren der Anwesenheit des Königs in Pressburg, die Preismedaille der k. k. Akademie in Wien etc. |

Dann gab er folgendes Werk heraus: | Cabinet consistant en une collection de 44 Portraits, réprésen- tant les plus fameux hommes de l'Antiquité. Vienne (um 1785), 4°.

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