Wolfgang, Meister, Maler zu Bamberg , stammt aus der Familie der Katzheimer, kommt aber in Urkunden des k. Archivs zu Bam- berg nur einmal mit seinem Geschlechtsnamen vor. Zuerst macht Hagen (Archiv für Geschichte des Obermainkreises 1831, S. 95) auf ihn aufmerksam, und dann führte Heller (Kunstblatt 1847, S. 58) den längstvergessenen Meister mit ehrendem Lobe in die Kunst- geschichte ein. Meister Wolfgang hat den gegründetsten Anspruch auf das schöne Bambergische Fenster in der St. Sebalduskirche zu Nürnberg , welches seit jeher dem Veit Hirschvogel zuge- schrieben wird, welcher aber erst nach Wolfgang's Tod in den Zeichnungen vorkommt. Das Bamberger Fenster stellt die Figuren des Heiligen Heinrich des Heiligen, der Kaiserin Kunigunde u. s. w. dar, und wurde 1403 von dem Fürstbischof Georg Gross von Tro- ckau gewidmet. Die darauf sich beziehenden Documente gibt Heller, Es geht daraus hervor, dass Meister Wolfgang der Katzheimer die zwölf Abtheilungen des Fensters gemalt, und selbes in der Kir- che selbst eingesetzt habe. Im Jahre 1501 bestellte der Fürstbischof Veit Truchsess von Pommersfelden bei Meister Wolfgang einen Hochaltar für die Wallfahrtskapelle Gügel, welcher aber erst 1505
Stelle. Wolfgang, Andreas sen. Georg Andreas Wolfgang.
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