Wolf, Jakob de

Wolf, Jakob de, Maler von Groningen , wird zu den guten Ge- schichtsmalern seiner Zeit gezählt, welcher aber nicht nach Ver- dienst bekannt wurde. Er liebte die Einsamkeit, und gab sich den Tod. Der Dichter L. Smids fertigte Beischriften zu seinen Gemälden.

Wolf (Wolff) Jeremias, Kupferstecher und Kunsthändler zu Augsburg , hatte einen grossen Verlag, und auf vielen Blättern steht nur seine Adresse, ohne Angabe des Stechers. Es ist aber schwer zu bestimmen, welche von ihm selbst herrühren. Starb zu Augs- burg 1724 im 51. Jahre. Nach anderen lebte er noch 1730.

  1. Die Marin mit der Nelke, nach Rafael. Jer. Wolff exc., fol.

  2. Das Abendmahl des Herrn, nach Rubens. Jer. Wolff exc., fol. Wahrscheinlich Copie nach Sarraque, fol.

  3. Das Rathhaus in Augsburg, 10 Blätter. Jer. Wolff, exc., fol.

  4. Prospekte von Schlössern, Kirchen und Klöstern von Augs- burg bis Wien an der Donau : 62 Blätter, J. Wolff exc.,

  5. Das Rhinoceros, Copie nach Dürer. J. L. R. f. J. Wolff exc. Aug. Vind., qu. fol.; 1

VWV, Johann (WOLF), Maler von Königsberg, machte seine Studien an der Akademie in Berlin, und begab sich 1808 nach Paris , wo er unter David und Gros seine weitere Ausbildung er- langte. Nach zehn Jahren ließ er sich in Berlin nieder, und grün- dete da den Ruf eines geschickten Künstlers. Zu seinen früheren Gemälden gehört der Einzug des Königs von Preußen durch das Braunauerthor. Dann malte er auch an den Deckenbildern des neuen k. Schauspielhauses, wo das Gemälde mit Apollo, und die Quadriga von ihm ausgeführt ist. Im Jahre 1828 löste er eine Preis- Aufgabe des Kunstvereins in Berlin. Die Darstellung war der Legende von Hero und Leander entlehnt, und letzterer musste als Leiche dargestellt werden, wie sie die Mönchsymphen finden und Beweinen. Wolf malte auch treffliche Porträts, welche den grös- seren Theil seiner Werke ausmachen. Jenes des Astronomen Bessel in Königsberg erwarb 1841 der König von Preußen. Ein großes Gemälde von 1837 stellt Homer mit seinem Führer dar. Den clas- sischen Dichtern des Alterthums entnahm er zuweilen Stoff zu Ge- mälden. Wir nennen darunter noch das schöne Bild aus Anak- reon's Lied des Trinkers von 1840. Dann finden sich auch an- dere Genrebilder von seiner Hand.

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