Witz, Emanuel, geboren zu Biel (Schweiz) 1717, war Anfangs Schreiber , und erhielt dann von R. Huber in Bern ungenügenden Unterricht im Zeichnen, bis er 1758 ohne Unterstützung die Reise nach Paris antrat. Hier setzte er unter Leitung des Malers Gal- liehis seine Studien in der k. Akademie fort, erwarb sich aber auch die Zuneigung von Buchardon, Boucher, Cazes, Natoire und Co., Vanloo, welche damals als Meister ersten Ranges galten. Er folgte ihrer Richtung, hatte aber nicht gleiches Glück, wie jene Maler, welche als Repräsentanten des gänzlichen Verfalls der Kunst in Frankreich betrachtet werden. Witz malte Porträts , historische Darstellungen und Genrebilder , und verweilte drei und zwanzig Jahre in Spanien und Portugal . In Spanien malte er eine Menge von Bildnissen hoher Personen, und selbst solche von Mitgliedern des Hofes, hatte aber bei seiner Rückkehr die Erinnerung an viele Widerwärtigkeiten. Durch falsche Anklage verfiel er sogar der Inquisition, und die schlechten Zahler waren froh, seiner los zu werden. Im Jahre betrat er wieder den heimathlichen Boden, und malte fortan in der Schweiz Bildnisse und historische Darstellungen. Füsslj erzählt in seiner Geschichte der vorzüglich- sten Künstler der Schweiz V. 60 — 95 viel aus dem Leben dieses, redlichen und genügsamen Mannes, welchen er kannte. Starb 1805. Lips hat sein Bildniss gestochen,
Vorsicht
Diese Seite wurde maschinell erstellt. Die Zuverlässigkeit der OCR ist durch die Qualität der Scans, der Software und des Workflows zwangsläufig beschränkt. Eine menschliche Korrektur und Redaktion fand nicht statt.
Das Ziel dieser Seite ist es, die gezeigten Resourcen einfach zugänglich zu machen. Für Zitate und eine direkte Nutzung sind sie nicht ausreichend. Hierfür ist notwendigerweise das originale Quellenmaterial hinzuzuziehen.
Der zugrundeliegende Scan ist hier zu finden https://archive.org/details/bub_gb_N8c-AAAAcAAJ/