Witthöft, Johann Wilhelm Friedrich

Witthöft, Johann Wilhelm Friedrich, Zeichner und Kupferste- cher, wurde 1810 zu Stralsund geboren, und war als der Sohn eines armen Soldaten auf fremde Hilfe angewiesen. Er machte seine Stu- dien in Dresden , und begab sich 1830 zur weiteren Ausbildung nach

München , wo er unter Meistern in kurzer Zeit glückliche Fort- schritte machte. Witthöft ist durch treffliche Radirungen bekannt, und leistet im Landschaftsfache Ausgezeichnetes. Bei Wigand in Leipzig erschienen mehrere schöne Blätter von ihm, welche Gemäl- de berühmter Künstler vervielfältigen. Später liess sich Witthöft in Dresden nieder, wo er in den letzten Jahren ein Gallerie-Album in kleinem Formate herausgab. Der Stich ist elegant, in der Weise der modernen englischen Schule.

  1. Die Blüthe Griechenlands, nach Schinkel's Gemälde für den Verein der Kunstfreunde im preussischen Staate 1847 gesto- chen, qu. imp. fol.

Dieser treffliche Stahlstich kostet 5 Thl.

  1. Das Schloss Marienburg. Zweite Ansicht, im Auftrage des Königs von Preussen nach dem Gemälde von Prof. J. C. Schultz in Danzig in Kupfer gestochen , gr. fol.

  2. Der Saal im Schlosse zu Babelsberg, nach einer Zeichnung von Graeb in Stahl gestochen, gr. fol.

  3. Ausgeführte Radirungen nach Originalgemälden und Zeich- nungen deutscher Künstler. I. Heft. Leipzig , gr. qu. fol.

  1. Das Schloss am Rhein, nach C. F. Lessing. Hauptblatt, be- sonders schön und selten vor der Schrift.
  2. Abendlandschaft, nach L. Richter.
  3. Der umgeworfene Karren, nach H. Bürkel.
  1. Desselben geuannten Werkes III, Heft. Leipzig 1843, gr. qu. fol.
  1. Morgenlandschaft, nach L. Scheuren, Hauptblatt.
  2. Schloss in Tyrol, nach W. Pose,
  3. Die Kirche im Schnee, Bergkapelle nach E. Oehme. Jedes dieser Hefte kostet auf chinesisches Papier 4 Thl. — Es gibt auch Abdrücke vor der Schrift, welche aber selten vorkommen.
  1. Des Künstlers Erdenwallen. Ein Geiger vor der Bauernfa- milie, nach L. Richter, qu. fol.
  2. Auswahl der beliebtesten Bilder der Dresdner Gallerie, her- ausgegeben und gestochen unter Leitung von W. Wühst. Jedes Heft zu 6 Blätter. Leipzig 1844, f., roy. 4.

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