Wiser, Johann Anton, Bildhauer von Brixen , ist durch schöne Elfenbeinarbeiten bekannt. Starb 1758 im 68. Jahre. Nach einem F. X. Wiser stach Prestel das Bild der heil. The- resia in Tuschmanier, fol.
aber dann in gleicher Eigenschaft nach München berufen, wo er zugleich Lehrer der Zeichnkunst am churfürstlichen Gymnasium war. Der k. Hofmedailleur Jos. Losch in München war sein Schü- ler. Starb 1790.
Wir haben von diesem Künstler eine Folge von 12 Blättern mit Bildnissen alter churbayerischer Fürsten nach Gemälden, wel- che im Collegium der Jesuiten zu Amberg waren. Es befinden sich auf jedem Blatte 2, 3 und 5 Kniestücke in Form von Friesen. Nr. 1 — 11 sind von ihm selbst radirt und gestochen, Nr. 12 von G. M. Weissenhahn nach einer Oelcopie der Johanna Wisgerin, Schwester des Künstlers, qu. 4. Weissenhahn stach noch ein drei- zehntes Blatt mit dem Bildniss des Churfürsten Friedrich V. von der Pfalz, ebenfalls nach einem Bilde in Bamberg .
Wisger stach auch sein eigenes Bildniss in Aquatinta . Er hält einen Stock im Arme. Der Kopf ist in Profil mit Bedeckung.
Man darf diesen Künstler nicht mit Johann Wisger aus Mainz verwechseln. Dieser radirte kleine Heiligenbilder,
Rakotsch, Thaddäus, Bildhauer, geboren zu Prag 1753, war Schüler seines Vaters, und stand in Dresden bei Langbein in Con- dition. Im Jahre 1775 wurde er Medailleur der Eisengiesserei des Grafen Einsiedel in Mückenberg, wo er zugleich auch die Guss- werke leitete. Zum Hofbildhauer in Dresden ernannt, führte er verschiedene Büsten in Marmor und Erz, Basreliefs und Gruppen in Stein aus. Eine solche ist über dem Portale des Marcolinischen Hauses. Capieux stach nach ihm ein Monument, fol.
Dieser Künstler starb zu Dresden 1784.
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