Winter, Abraham Hendrick, Maler und Radierer , geboren zu Amsterdam 1800, war Schüler von Wonder und C. van Hardenberg, übte aber die Kunst nur zu seinem Vergnügen. Doch gehören seine Landschaften mit Vieh zu den schönsten Erzeugnissen der belgischen Schule. Im Pavillon zu Harlem ist eine Landschaft mit Schafen, welche neben mehreren anderen Bildern seiner Hand dieses Lob bestätiget. Schon 1820 beehrte ihn die Künstlergesell- schaft in Harlem mit einem Preise, zunächst für die schönen Ra- dirungen, welche sich von ihm finden. Winter ist aber seit Jahren in Utrecht thätig.
Die Radirungen dieses trefflichen Künstlers bestehen in Vieh- stücken, Pferden, Kühen, Ziegen, Schafen, Hunden, Thierkö- pfen etc. Mit dem Zeichen und den Jahrzahlen 1820, 22, u. 24 seltene Blätter, welche nie in den Handel kamen, qu. fol., 4°,
Bei Weigel 21 Thl.
Dann finden wir ihm auch ein Bildniss des Gottesgelehrten Fried. Swetgius zugeschrieben, so wie folgende landschaftliche Blätter, welche am meisten Beachtung verdienen.
Folge von 6 Landschaften mit Figuren in ländlicher Beschäf- tigung zu jeder Jahreszeit, bezeichnet: A. Winter et H. Saftleven, in. fec. 12.
Diese Blätter nennt auch der Rigal'sche Catalog als die vier Jahreszeiten, mit zwei Landschaften: a. labourer etc. Die beiden letzteren Blätter sind wahrscheinlich Copien nach Nr. 18. und 26. des Werkes von C. Saftleven, und die Jahreszeiten solche nach Nr. 22 — 25. Was Rost darüber sagt, scheint unrichtig zu seyn. Er schreibt Nr. 1. einem Aeg. Winter, und die anderen Blätter dem Saftleven zu. Das Format soll nach seiner Angabe qu. 4. seyn.
Eine Folge von 6 Blättern mit Vorstellungen von Narren: A. Winter oder A. de Winter f; C. Dankerts exc. Leicht radirt, 4.
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