Winkel, Philipp van den

Winkel, Philipp van den, Maler, war um 1450 in Brügge thä- tig. Seine Werke sind die Masse alter Bildhauerarbeiten, worüber Böhm 896

Eigenhändige Radirungen.

Die Blätter dieses Meisters sind nicht häufig, haben aber viel Interesse,

  1. Ein männlicher Kopf, Carrikatur nach L. da Vinci. Copie nach W. Hollar, und mit C. W. F. bezeichnet, fol. 12.

  2. Die Himmelfahrt der Maria, reicher Entwurf zu dem Altarbild in der Kirche zu Scheyern. Die Heilige wird in den Himmel aufgenommen, und unten stehen die Apostel und die heil. Frauen. Schönes Blatt, mit C. W. (verkehrt) bezeichnet. Hoch fol.

Im Winkler'schen Cataloge wird diese Radirung irrig einem bayerischen Hofmaler Carl Wink beigelegt.

  1. Die Künste und Wissenschaften in ihren Beschäftigungen unter dem Schutze der Minerva. Christian Wink inv. et sculp. Mon. Links unten: im Rande C. W. verkehrt. Nr. 3., fol.

Im ersten Drucke mit dem Monogramm, dann mit der Jahrzahl .

  1. Apollo auf dem Parnass von den neun Musen umgeben. Ch. Wink Inv. et Sculp. Nr. 2, fol.

  2. Die vier Stufen des menschlichen Alters, in vier gut geordneten Gruppen. Im Rande: C. W. und Christian Wink inv. et sc. 1770, qu. fol.

  3. Die sieben Planeten, mythologische Figuren mit Attributen. Christian Wink inv. et sc. 1770, qu. fol.

  4. Allegorie auf die Malerei. Sie sitzt vor der Staffelei und malt die Fortuna. Diese Gruppe ist von allegorischen Figuren und von Genien umgeben, und oben in Wolken erscheint Minerva. Unten nach links das Monogramm W C, kl. fol.

I. Mit dem Zeichen.

II. Mit dem Namen: Christian Wink inv. et sculp. Mon.

Dieser Künstler starb um 1785.

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