Wink, Thomas Christian, Maler und Radierer, geboren zu Eich- städt 1738, war Anfangs Schüler seines Bruders Chrysostomus, und arbeitete dann fünf Jahre bei A. Schenkler in Eggenthal . Auch in Augsburg und Freising stand er in Credit, sowie bei J. M. Kaufmann in München , wo der Künstler seinen Ruf gründete, und churfürstlicher Hofmaler wurde. In der Gallerie zu Lustheim sind vier grosse Gemälde von ihm, welche die Jah- reszeiten vorstellen. Auch in der Gallerie zu München sah man ehedem zwei Bilder von ihm, Christus am Oelberge, und die Ver- treibung der Händler aus dem Tempel. Diese Gemälde sind schon lange zurückgestellt. Sechs andere Gemälde bestimmte er Chur- fürst Maximilian II. zu Vorbilder für Tapeten, welche die soge- nannten kölnischen Zimmer der Residenz in München zierten.
Nagler's Künstler-Lex. Bd. XXI. 34
— A Christus und die 12 Apostel, ganze Figuren. F Blättern, von J. Barra, J. und M. Sadeler gestoche cation an den Erzbischof Sigenius Berga von Prag . stellt die Marter der Apostel dar, kl. fol. „ lg: 12 St. Paul bei dem Juden Aquila, wo sC., qu. fol. Das apokalyptische Lamm von Heilig Das Leben der heil. Jungfrau, Folge ehrt. J. Sadeler sc. 1588. Hauptblatt, Die Gerechtigkeit und der Friede gori; clchen Figuren umgeben. Egb. Jea F, 101 5 Das dickleibige Ehepaar an de me huic pinxit Jod. v. Winghe —. xit Johannes Houlbein, In zwei Blä. C. pr. Ces., 1503, gr. qu. fol. G Musica, Bacchus, Amor. ?. Jo. Sadeler sc., gr. fol. Landschaft mit Amor, wo Paar abschiesst. R. Sadeler Es kommen Abdrücke Die Fama auf dem Gl. K Winghe, Jeremias van zu Brüssel 1537, war ler des F. Badens in 146. A storische Bilder, und den Ruf eines tüch rath zog ihn aber malen an, als er d mögen erschöpft Nach Sandr. gen berichtet. Wingrich, Christian Carl Wing beigelegt, und hatte die Wissenschaften in ihren Beschäf 1785 — 1815. Minerva. Christian Sein 1. ten im Rande: C. W. v. ihm ist jeder Drucke mit dem Monogramm, Leonard Gellert. auf dem Parnass von den neun Musen, Anv., et Sculp. Nr. 2, fol. Winhart, 3. Stufen des menschlichen Alters, in von 3 Gruppen. Im Rande: C. W., und Chr. J. et Sc. 1770, qu. fol. bei den 11. sieben Planeten, mythologische Figu ristian, Wink inv. et Sc., 1770, qu. fol. Allegorie: auf die Malerei. Sie sitzt, malt die Fortuna. Diese Gruppe ist und scheint Minerva. Unten nach links das M. kl. fol.
- Mit dem Zeichen.
- Mit dem Namen: Christian Wink inv. et
Im Jahre 1827 zeichnete der Hofmaler Vogel von Vogelstein ihr Bildniss. Dass sie auch belletristische Schriftstel- lerthum betrieben wir nur nebenbei.
Vorsicht
Diese Seite wurde maschinell erstellt. Die Zuverlässigkeit der OCR ist durch die Qualität der Scans, der Software und des Workflows zwangsläufig beschränkt. Eine menschliche Korrektur und Redaktion fand nicht statt.
Das Ziel dieser Seite ist es, die gezeigten Resourcen einfach zugänglich zu machen. Für Zitate und eine direkte Nutzung sind sie nicht ausreichend. Hierfür ist notwendigerweise das originale Quellenmaterial hinzuzuziehen.
Der zugrundeliegende Scan ist hier zu finden https://archive.org/details/bub_gb_bly19Wlc3NgC