Williams, Samuel, Thomas, Mary Ann und Robert Folkestone, Formschneider zu London, gehören zu den berühmtesten Künstlern ihres Faches. Die ersten drei sind Geschwister, und hatten den berühmten Bewick zum Meister, welchen sie aber im Allgemeinen übertroffen haben. Es gibt kaum ein illustriertes Werk, für welches diese Künstler nicht Blätter geliefert haben. Samuel widmete sich auch der Malerei , und arbeitete viel nach eigener Composition. Zu seinen früheren Blättern gehören jene in den Antiquities of the English Cities by J. Britton. London 1820. In diesem Werke sind auch Blätter von Thomas Williams. Zu seinen besten Blättern nach eigener Composition gehören jene in Scott's Bibel (Scripture Illustrations), London by Seele 1834 f. Dann nennen wir die Illustrationen in The Solace of Song: Short Poems. Nach Zeichnungen von W. Harvey mit O. Smith, W. Green und W. H. Powis geschnitten. London 1838, 8. Auch in »The Seven Ages of Shakespear.« London 1840, roy. 4., sind Blätter von ihm, und zwar nach Zeichnungen der berühmtesten englischen Maler der neueren Schule. Einer besonderen Erwähnung verdienen auch die Blätter in Gray's Elegy written in a country-yard, nach Zeichnungen von J. Martin. Im Jahre 1841 erschien eine illustrierte Ausgabe von Bernardin de St. Pierre's Paul und Virginie in englischer Uebersetzung von Helen Maria Williams, und die Blätter der Gebrüder Williams gehören zu den schönsten des Werkes, gr. 8. Sie kommen auch in der französischen und deutschen Ausgabe vor. Die illustrierte Ausgabe der Corinna par la Baronne de Staël-Holstein. Paris 1841, gr. 8. enthält ebenfalls viele Blätter von den Williams, so wie Lockhart's Book of the British Ballads, der Cid von Herder, wovon 1838 bei Cotta eine Prachtausgabe erschien, P. M. Laurent's Geschichte Napo-
In allen diesen Werken sind auch Blätter von Mary Ann und Thomas, von welchem wir noch jene in »The thousand and one Nights.« London, C. Knight 1841, gr. 8., in »the Beggar's daugh- ter of Bendall Green,« by Percy, London 1832, 8., in The poe- tical Works of O. Goldsmith, by Bolton. London 1840, in »The Choice Examples of Art Workmanship selected from the Exhibition of Ancient and Mediaeval Art« — by Th. de la Motte, London 1851, roy. 8., u. s. w. erwähnen.
In diesen Werken kommen ganze Folgen von Blättern dieser Künstler vor, doch finden sich noch viele einzelne Blätter, welche zu den Meisterwerken des modernen Formschnittes gehören, wie der landschaftliche Titel zum Book of Beauty, 1840 nach der Zeich- nung von Warren von Th. Williams geschnitten. Auch in den englischen Almanachen, Keepsakes, etc. kommen solche Blätter vor. Die Werke der Williams sind ausserordentlich mannichfaltig, indem sie das ganze Gebiet der malerischen Darstellung umfassen,
Von einem Robert Folkestone Williams ist folgendes Werk bekannt: _ _ An hist. sketch on the art of sculpture in wood, from the ear- liest period to the present time; with notices of the most remar- kable sculptural works in the same material etc. London 1835, 8.
Dieser Schriftsteller gehört wahrscheinlich zur oben erwähnten Familie.
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