Willeborts [ Thomas » Maler, genannt Bosschaert

Willeborts [ Thomas » Maler, genannt Bosschaert, wurde 1615

‚heitsgefühl gerade nicht überwiegend ist. In den Kirchen zu Ant-

zu Berg-op-Zuom geboren, und offenbarte schon als Knabe ent ;

schiedene Anlage zur Kunst, Mit dem eigenhändigen Bildnisse kam er zu G. Seghers nach Antwerpen , und dieser Meister wit so erfreut Jarüber, dass er ihn sogleich in weiteren Unterricht

zyahm. Doch war van Dyck sein Vorbild, welches ihm auchis

Italien noch vorschwebte. In scinen Werken sind so viele Nach- klänge der Rubens'schen Schule, dass seine beiligen Familien \n der Karmeliterkirche zu Antwerpen und in St. Willebord für Bilder des Rubens genommen wurden. KRichtiger erklärt man ihn aber für einen tüchtigen Nachahmer des A. van Dyck, Bosschaert sieht ihm aber an Richtigkeit der Zeichnung 'nach. Die Extremitäten seiner Figuren sind ofter verzeichnet, und zu lang, in Composition und Färbung kommt er aber dem van Dyck'nahe. In den Köpfen seiner weiblichen Figuren herrschthäufig eine liebenswürdige Ser- timentalität, man findet aber auch Bilder, in welchen das Schönp- .

werpen, Düffel, Tangerloo, Brüssel etc. sind historische Darstel- lungen von seiner Hand. Auch in Gallerien und Privatsammluns-

en findet man Bilder von ihm, besunders. mythologische Scepen.

n der Gallerie des k, Museums in Berlin ist ein ziemlich grosse und schönes Bild der Vermählung der hl. Catharina im Styie va Dyck's, Im Belvedere zu Wien ist ein Gemälde mit lebensgrossen Fıguren, Diana vorstellend, wıe ihre Nymphen die Beute der Jagi vor ihr ausbreiten. Die Thiere sind (1000) von J. Fyt Fe.m.jnlt‚ die Figuren von Willebort. Auf dem Stiche von J. Maenn! heisi indessen. der Maler Abraham Willebort. Ein solcher Meister ist nicht bekannt. Ein zweites Gemälde dieser Gallerie stellt den Elias in der Wüste dar, welchem der Engel Brod reicht. Die Gallerie in Schleissheim bewahrt ebenfalls zwei Bilder von ihm, darunter eine heil. Familie mit lebensgrossen Figuren, In der Ca lerie Orleans war ein Gemälde mit‘' dem Tode des Adonis, eine !e bensgrosse Gestalt,

Bosschaert wurde 1640 Direktor der Akademie in Antwerpen,

und starb daeelbst 1659. i

Das Bildniss des Künstlers. C. Waumans fecit, fol. Jacobus Ruelants. P. Pontius sc., fol.

Peter de Jode, von letzterem selbst gestochen, fol. Ernst Graf von Ysenburg. P. de Jode sc., 8.

St. Gregor im Buche lesend. Th. Willborts pinx. T. van Kessel sc., gr. 4.

Die gegenseitige Copie ist bezeichnet: Pietro Paulo Rubens Inventor.

Maria mit dem Kinde auf dem Schoosse, welches der kleine Johannes umarmt. F. van Steen sc., fol.

Die heil. Familie mit Johannes, geschabt von V. Green, fol.

Diana mit ihren Nymphen, reiches Bild im Belvedere. J. Maennl fec. Seltenes Schwarzkunstblatt, s. gr. qu. fol.

Dieses Blatt ist bezeichnet: Abrahamus Willemarts figuris pin- xit et Johannes Fyt Animalia.

Mars und Venus, nach dem Bilde der Gallerie des Baron von Brabeck in Söder von Gebhardt punkirt und in Farben ausge-

Villemain 5. Willemin,

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