Wildes, Jacob de, Maler aus Friesland , war Zeitgenosse des Glas- malers Wybrand van Geest, für welchen Wilde Cartons malte. Er hatte den Ruf eines geschickten Künstlers. Später scheint er zu Amsterdam Rechnungsführer im Marine Depot geworden zu seyn, wie aus der Ausgabe des Gemmenwerkes von erhellt. Es ist uns indessen nicht ganz klar, ob er wirklich jener von Houbracken erwähnte Maler J. de Wilde ist, welcher mit W. van Geest zu- sammenkommt. Seine Tochter Maria radirte auf 50 Blättern die antiken Steine, welche der Vater besass. Sie erschienen unter fol- gendem Titel: Jacobi de Wilde gemmae antiquae. Amstelodami 1702, 4. Eine spätere Ausgabe wird wie folgt angezeigt: Signa an tiquum e museo Jacobi de Wilde, veterum poetarum carminibus il lustrata, et per Mariam Gliam aeri inscripta. Amstel. 1700. Auch eine Ausgabe von 1703 findet sich; Gemmae selectae antiquae ex museo Jacobi de Wilde (rei maritimae, quae Amstelodami curantur, a rationibus) quinquaginta tabulis, et per possessorem collectae, veterumque poetarum carminibus illustratae. Amst, sumptibus au- ctoris, 1703, 4.
Huber erklärt die Maria de Wilde als Tochter des obigen Franz, und somit hätte Letzterer die Steine besessen, was nach dem Titel des Werkes unrichtig ist. P. van der Beroe und F. Schenk haben das Bildniss dieses Künstlers gestochen.
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