Wiese, Johann Friedrich

Wiese, Johann Friedrich, Maler und Kupferstecher, geboren zu Leipzig 1748, war daselbst Schüler von Oeser, und erhielt 1777 die Stelle eines Unterlehrers an der Akademie. Er malte Bildnisse und Genrestücke in der Weise seines Meisters. Dann finden sich radirte Blätter von ihm. Andere sind in Kreide - und Tuschmanier behandelt. Er starb zu Leipzig 1803, und H. V. Schnorr ward sein Nachfolger.

  1. Die Beschneidung Christi, nach einer Skizze von Hagedorn geätzt, und in Aquatinta übergangen 1777, qu. 4°.

  2. Drei Apostelköpfe, mit den Werkzeugen ihrer Meiter. In Lavirmanier, qu. 8°.

  3. Die zwei Wäschermädchen. J. H. Wiese sc. In Crayonmanier, und roth gedruckt, gr. 4°.

  4. Zwei Bauernmädchen beim Weidenbaum an der Mauer. In Röthelmanier, kl. fol.

  5. Eine halb liegende nackte Frau, vor welcher ein anderes Weib kniet. Leicht radirt 1760, qu. 4°.

  6. Die Schlittschuhfahrt bei Mondschein, nach Fery radirt und in Aquatinta übergangen, qu. 4°.

  7. Drei Schlafende in einer felsigen Landschaft. A. F. Oeser p. J. H. Wiese fecit aqua forti , qu. fol.

  8. Mehrere andere radirte Landschaften und Vignetten.

Vorsicht

Diese Seite wurde maschinell erstellt. Die Zuverlässigkeit der OCR ist durch die Qualität der Scans, der Software und des Workflows zwangsläufig beschränkt. Eine menschliche Korrektur und Redaktion fand nicht statt.

Das Ziel dieser Seite ist es, die gezeigten Resourcen einfach zugänglich zu machen. Für Zitate und eine direkte Nutzung sind sie nicht ausreichend. Hierfür ist notwendigerweise das originale Quellenmaterial hinzuzuziehen.

Der zugrundeliegende Scan ist hier zu finden https://archive.org/details/bub_gb_bly19Wlc3NgC