Wesel, Telman van, Goldschmied und Kupferstecher von Wesel, lebte im 16. Jahrhundert, ist aber nach seinen Lebensverhältnis- sen unbekannt. Es finden sich von ihm Copien nach Dürer, wel- che mit T. W., T. M. W., oder mit dem Namen des Künstlers bezeichnet sind. Diesem letzteren fügte er Abbildungen von Süd- instrumenten bei. Seine Blätter sind selten, und gehören in die Zeit von 1520 — 30.
Adam und Eva unter dem Baume der Erkenntniss von Thie- ren umgeben, nach Dürer's Blatt von 1504. Mit T. W. be- zeichnet. Größe des Originals: H. 9 Z. 2 L., Br. 7 Z. 1 L.
Die Geburt Christi, nach Dürer's Blatt von 1504, aber ohn- t dessen Zeichen. Zwischen dem Wappenschild mit dem lü- fenden Hunde T. W. Auch mit Unterschrift: Dit: Hus: I: Got: Bekant — —, Telman: Op: Den: Dick: To: Wesel
Die Auferstehung Christi. Der Heiland erscheint mit der Fahne zum Staunen dreier Soldaten, während zwei Andere schlafen. Mit Instrumenten auf einen Täfelchen bezeichnet ohne Initialen und Namen. H. 2 Z. 7 L., Br. 1 Z. 10 L.
St. Georg zu Pferd nach links gegen den fliegenden Dr- chen anreitend. Rechts im Grunde kniet die Königstochter, und in der Ferne zeigt sich die Stadt. In der Mitte un- ten: T. v. W. (Telman zu Wesel). Diese Erklärung will
man geben, das Blatt scheint aber aus der Zeit des Mei- sters von zu seyn. H. 2 Z. 7 L., Br. 3 Z. 7 L.
St. Christoph mit dem Jesuskinde durch den Fluss schrei- tend. Links vorn hält ein Mann die Laterne, und auf dem Täfelchen stehen die Buchstaben T. W. Bartsch VI. 311. Jegt dieses Blatt einem anonymen Meister zu. H. 4 Z. 5 L., Br. 2 Z. 9 L.
Eine Versammlung von sechs Kriegsleuten, angeblich Scene aus Wilhelm Tell. Im Grunde sieht man einen See mit ei- nem Schiffe, Copie nach Dürer, mit T. M. W. bezeichnet. H. 4 Z. 11 L., Br. 5 Z. 5 L.
Wesely, s. Wessely.
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