Werner oder Wörner, Hans, Bildhauer zu München , ist uns aus den Zunftakten bekannt. Im Jahre 1568 nahm er den Andreas Weinhart in die Lehre. Ausser den plastischen Arbeiten fertigte er auch historische Zeichnungen, die mit dem Monogramm J. W. bezeichnet sind. Allein auch Hans Weyher bediente sich eines solchen Zeichens,
Dieser Werner hatte einen Sohn, Namens Johann oder Anton Johann. Letzterer war Maler, und ist wahrscheinlich der Mono- grammist A. W. F. 15902 bei Brulliot I. 305.
Diesen Werner genannten Monogrammisten legt Nicolai (Rei- hen etc. VI, 525) die Emailmalereien einer Monstranz in der k. Hofkapelle zu München bei. Sie sollen mit dem Monogramme und der Jahrzahl 1592 bezeichnet seyn. Die Existenz beider Künst- ler fanden wir in den Zunftakten bestätigt.
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