Weller, David Friedrich, Maler, geboren zu Kirchberg 1759, war Anfangs an der Porzellan-Manufaktur in Meissen beschäfti- get, und malte Bildnisse und historische Darstellungen auf Por- zellan. Später verließ er diese Anstalt, um in Dresden sein Heil zu suchen. Er malte Bildnisse in Pastell , konnte sich aber nur kümmerlich nähren, obgleich er ein sehr geschickter Künstler war. Besonderen Beifall fanden seine Blumenstücke in Gouache , wurden aber erst nach seinem Tode gesucht. Für Weller kam Alles zu spät, auch das Patent eines sächsischen Hofmalers. Er rang be- reits mit dem Tode, als junger Mann von 20 Jahren. C. A. Brum- mer stach nach ihm 1709 das Bildniss des Bürgermeisters Hart- mann zu Görlitz, oval 8.
Nagler's. Künstler-Lex. Bd. XXI. 18
Weller verlebte als badischer Hofmaler eine Reihe von Jahren in Rom , und wurde dann Gallerie-Direktor in Mannheim .
Eine italienische Familie am Sonntagsmorgen, nach einem berühmten Bilde von Leon Noel für den Mannheimer Kunstverein 1834 lithographirt, qu. fol.
Die Italienerin mit ihrem Kinde am Gefängnisse ihres Mannes, lith. von Remy, gr. fol.
Der römische Gefangene, das obige Bild, von G. R. Ward in Mezzotinto gestochen 1838, gr. fol.
Der Gefangene, lith. von L. Noel für den Mannheimer Kunstverein 1835, gr. fol.
Der kleine Musikant, lith. von Schuppan, kl. fol.
Eine Bäuerin aus Brannenburg im bayerischen Hochlande bei ihrem schlafenden Kinde, lithographirt von F. Hanfstängel für den sächsischen Kunstverein 1838, roy. fol.
Italienische Caravane, nach dem Gemälde in der Privatsamm- lung des Königs Ludwig, lith. für die Abbildungen vorzüglicher neuer Gemälde aus dieser Gallerie, von Piloty und Löhle, Mün- chen 1842, roy. fol.,
Ein wandernder Mönch von einer Familie in Albano bewir- thet, lith. für Hohe's Neue Malerwerke aus München, roy. fol.,
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