Weibel, Fidelis, Maler von Chrudim in Böhmen , schnitzte schon als Knabe sehr schön in Holz, widmete aber dann
seine ganze Aufmerksamkeit der Malerei zugewandt; er besuchte die Akademie in Wien , ließ sich aber nach einigen Jahren zu Löbnitz nieder. In dem Bidschower und Chrudimer Kreise sind viele schöne Bilder von ihm zu finden, sowohl religiöse Darstellungen, als Landschaften. Starb um 1800. J. Berka stach nach ihm ein Ecce homo, und F. Motyczka die Ansicht des Schlosses Altenburg mit der Aussicht von Ko- Weibel, Salomon, Maler und Kupferstecher von Bern , ist durch viele Schweizer Prospekte bekannt, meistens in Aquatinta und braun gedruckt. Diese Blätter erschienen bei H. Keller (Füssly et Comp. ) in Zürich . Starb um 1824. Unter seinen vielen Werken nennen wir folgende:
Principes de Dessin d'apres nature pour le paysage, d'une maniere sure et facile, dessins et gravés par lui, Paris 1805 ff. 24 Blätter, qu. fol. Im Jahre 1810 erschien eine neue Auflage,
Vue generale de le cime des Alpes depuis Neuchatel, d'apres F. Osterwald. 4 colorierte Blätter, qu. fol.
Vues de l'Oberland Bernois. 20 Blätter, gr. 4.
Eine ähnliche Folge, 15 Blätter mit einer Reisekarte, gr. qu. fol.
Vues du Lac de Geneve, 12 Blätter, qu. fol.
Verschiedene Ansichten aus dem Canton Bern, Schwyz, Waadt , Wallis, aus Savoyen etc. Weichseln, Johann Georg, Maler, geboren zu Wien 1745, war Schüler von Meytens, und machte sich durch zahlreiche Bildnisse bekannt. Er malte den Kaiser Joseph II., die Kaiserin Maria Theresia, die Königin von Neapel, den Großherzog von Toskana, den Marschall Grafen von Haddik, und viele andere hohe Personen und Notabilitäten. Starb zu Wien 1788. Josephus Secundus Romanorum Imperator —, grosse Büste, J. G. Haid sc. Viennae 1770. Schwarzkunstschrift, s. gr. fol. Prinz Carl von Lichtenstein, John sc. fol. Graf von Haddik, General. J. C. Mansfeld sc. , fol. General Lacy. Mansfeld sc. fol. Weichinger, Johann, Medailleur, stand um 1765 — 1770 in Diensten des Herzogs von Zweibrücken. Er fertigte 1789 eine Huldigungsmedaille wegen Ausrottung des Wildprets, und eine Denkmedaille mit den Bildnissen des Pr. G. Carl August und seiner Gemahlin. Vgl. Streber, S. 23. Weichmann, Martin, Kupferstecher, lebte in der zweiten Hälfte des 16. Jahrhunderts, wahrscheinlich in München, wo auch der folgende Künstler thätig war. Christ und Malpe schreiben ihm ein aus M. W. bestehendes Monogramm zu, und letzterer behauptet, seine Andachtsblätter seyen nur des Alters wegen geschätzt. Vgl. auch Georg Weichmann.
Die heil. Jungfrau mit dem Kinde auf dem Schoß und dem Johannes zur Seite, auf Wolken sieht man drei Engel. Mit dem Monogramm W. M., oder J. W. M., 12.
Die heil. Jungfrau, welche das Kind betrachtet. Dabei ist der kl. Johannes. Dieses radirte und mit dem Stichel vollendete Blättchen kennt auch Bartsch VI, Pref. VII., und
Der Besuch der heil. Jungfrau bei Elisabeth. Mit dem Mo- nogramm . 12.
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