Wehrbrun, Emaniel a. oder E. Wehr- a Wehrbrun, -
Kupferstecher, war um 1632 — 50 in Cöln thätig. Merlo (Kunst und Künstler in Cöln ) glaubt, Wehrbrun sei ein Geistlicher des Stiftes St. Gereon gewesen, weil ihn Gelen in einer handschrift- lichen Dedication von 16499 Confrater nennt. Dieser Gelen war Stiftsgeistlicher, und Wehrbrun zierte die Schriften desselben mit Kupfern. Seine Blätter sind sehr zart ausgeführt, haben aber kein allgemeines Interesse. Merlo zählt eine bedeutende Anzahl auf, meistens Titelblätter. Wir wählen folgende Stiche aus:
Ferdinand Churfürst von Cöln. Oval mit Umschrift: Fer- dinando D. G. Archiepiscopo Coloniensi, Principi Electori, Vtriusque Bavariae Duci etc. Unter der Randlinie: Dicat et Consecrat ipsis natalibus suae Serenissimae — Emanuel a Wehrbrun — 1638. Schönes Blatt, kl. 4.
Maximilianus Henricus Alberti, IV. F. Vtriusque Bavariae Dux, Brustbild in Oval, kl. 8. Gehört zu Supplex Colonia, Per R. D. Aegidium Gelenium. Coloniae 1630.
Hermannus Otto Comes Nassovicus. Junger Mann mit zwei Löwen zwischen Säulen, 1641. Auf der Kehrseite lateinische Verse, fol.
Jacobus Merlo Horstius, S. Th. Lic. Pastor B. V. Mariae —. Brustbild in Oval, ohne Wehrbrun's Namen, 12. Gehört zu Veri et phi sacerdotis Idea, seu Vita R. D. Merlo-Horstii. Col. 1645.
Waltherus Heinricus a Streveersdorff Novesiensis S. S. Theol, ßoctolr, in Universitate Col. Professor —, Brustbild in Oval,
fol. ;
S. Philippus Benitius Florentinus, Ord. Serv. . Brust- bild mit Dedication, 8.
Henricus a Schultheiss. J. V. D. Principis Electoris Col. Con» siliarius. Brustbild in Oval, 4. ;
Die gewöhnlichen Abdrücke haben auf der Rückseite den Titel: Eine ausführliche Instruction wie in Inquisition Sa- chen des Lasters der Zauberei gegen die Zauberer — zu procediren. Durch H. von Schultheis. Cöln 1634.
Q9) Das Titelblatt zu Mons Calvariae, durch Aegidium Alberi- num aufs treuliest verteutschen Mit kleinen Darstellungen aus der Passion. Ohne Namen, 4.
- Das Wappen des Kurfürsten Anselm Casimir von Mainz, in einem ovalen Blätterkranz. Zu einem Werke von Duns Scotus. Col. 1635, fol.
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