Wechter, Georg

Wechter, Georg, Maler und Radirer, war um 1570–1600 in Nürnberg thätig, und dann weiter in Bamberg , wo man noch 1650

Dieser Künstler bediente sich eines Monogramms und der Ini- tialen G, W. Die letzteren dürfen nicht mit jenen des Malers Gabriel Weyer und Gottfried Walls verwechselt werden.

M. Pregel stach nach ihm das Bildniss des Jacobus Bauer ab. Eyseneck, Bamberg und Würzburg . Editem legionis archistrategus etc. Augustia 1621. Oval 4.

Die radirten Blätter dieses Meisters sind selten.

  1. Ein Bauer, der sich am Fenster wärmet. Radirtes Blatt mit dem Zeichen G, W. und von Arabesken umgeben. 4.

  2. Ein Bauer mit Stock und Bündel. Radirtes Blatt mit dem Zeichen G, W. und von Arabesken umgeben. 4.

  3. Das Feierliche Leichenbegängniss des Bamberg-Würzburgi- schen Obersten Jakob Baur von Eiseneck durch Bamberg.

Dieses Blatt nennt M. von Reider in Jäck's Pantheon. Das Bildniss des Obersten hat, wie oben erwähnt, M. Pregel nach Wechter gestochen.

  1. Die Abbildung des Hügels mit dem Kreuz und Göchschloss. Für ein lateinisches Gedicht radirt. Von M. von Reider er- wähnt.

  2. Die Blätter zu dem Werke über die Wunder zu Marien- weiher 1630. Von M. von Reider erwähnt.

  3. Die Ansicht eines alten Schlosses (Ratzberg bei Erlangen). Im inneren Hofraume Pferde, Hunde, Pfauen etc. Nach Hans Bin 1621. H. 10 Z. 6 L., Br. 13 Z. 5 L.

Von Heller erwähnt, wie die beiden folgenden Werke.

  1. Die Stadt Windsheim mit Umgebung. Links oben ein Mann vor dem Crucifix, und das Stadtwappen, und rechts eine Tafel mit der Schrift: Soli Deo Gloria. Contrafactur der Reichs-Stat Windsheim durch Nicol. Scheller zu Ehren seinem lieben Vaterlandt 1576. In der Mitte unten die Buch- staben G, W. Brulliot II 1134 b. erklärt dieses radirte Blatt nicht als Wechter's Werk. H. 11 Z. 3 L., Br. 14 Z. 9 L.

  2. Folge von 30 Blättern mit Vorlagen von Gefässen für Gold- schmiede, unter dem Titel: 30 Stück zu verzeichnen für die Goldschmiede. Verfertigt Georg Wechter Maler 1579. Nürn- berg. Diese sehr seltenen Blätter sind mit den Buchstaben G, W. bezeichnet. Kl. 4. und Kl. Fol.

  3. Folge von 28 Blättern mit Verzierungen, unter dem Titel: Neues Grottesken-Buch allerley Franzzösischen Poesslein. Inventirt, Gradirt undt Verlegt durch Georg Wechtern, Bür- ger und Malern in Bamberg 1619. Andere Blätter sind mit

  1. W. bezeichnet, und darunter ist eine Arabeske mit acht geflügelten Genien von 1614. Sehr selten. H. 6 Z., Br. 5 Z.

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