Waxschlunger, Johann Paul

Waxschlunger, Johann Paul, Maler, soll nach der früheren An- nahme um 1720 in Regensburg gearbeitet haben, und in Bamberg gestorben seyn. Diese Nachricht verbreiteten v. Mannlich, Li- powsky, Jäck u. s. w., die alten Zunftakten geben aber näheren Aufschluss. Waxschlunger erhielt 1709 in München das Meister- recht, bildete mehrere Schüler, und starb daselbst 1724. Er war Schüler seines Vaters J. G. Waxschlunger, und malte wie dieser Landschaften mit Thieren, besonders Jagden auf Eber und Hirsche, und dann auch todtes Wild und Geflügel, Blumen- und Frucht- stücke. Im k. Schlosse zu Nymphenburg und in den Schlössern des Hofgartens daselbst sah man mehrere Jagdstücke von ihm. An- dere Bilder sind in der k. Gallerie zu Schleissheim, worunter aber einige dem Franz Waxschlunger angehören dürften. Dieser bis- her nicht genannte Künstler malte Blumen und Früchte, und starb um in Bamberg, in Folge der Misshandlungen von Seite preus- sischer Werber. Engelhard hat sein Bildniss gemalt. Paul Wax- schlunger ist zu den besten Künstlern seiner Zeit zu zählen, und steht in artistischer Hinsicht über seinem Vater. Wir verdanken ihm eine Folge von 4 geistreich radirten Blät- tern, welche todtes Wild von Hunden bewacht vorstellen, qu., fol. Im ersten Drucke vor der Adresse von Christoph Weigel. S. oben J. G. Waxschlunger,

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