Watzdorff, Heinrich August von

Watzdorff, Heinrich August von, Maler, geboren zu Greiz 1760, erhielt eine vornehme Erziehung, und bezog 1780 die Uni- versität in Leipzig . Nach zwei Jahren trat er als Lieutenant in ein sächsisches Regiment, nahm aber seine Pension. Er hatte schon als Knabe Sinn für Malerei, und auch als Offizier dieselbe gepflegt; jetzt aber machte er in Dresden unter Klengel ernst- liche Studien, und gelangte zu Ansehen. Watzdorff copirte mehrere Bilder von Potter, Ostade, Lingelbach und anderen Meistern. Dann malte er Landschaften und Thierstücke, besonders Pferde und Schlachten. Füssly behauptet, Rosenthal habe nach ihm eine Folge von Pferden, Postreitern u. s. w. gestochen; diese Blätter könnten aber auch nach Augustin Winkler gestochen seyn, da dieser sich eines ähnlichen Monogramms bediente, wie Watzdorff. Letzterer starb um 1815.

Dieser Künstler hat auch einige Landschaften mit Vieh radirt, welche mit den Buchstaben A. v. W. oder mit einem Monogramm bezeichnet sind, qu. 4.

Von einem Grafen Christian Heinrich von Watzdorff, dessen Güter der Graf Brühl confiscirte, haben wir zwei Radirungen. Auf einer dieser Blätter stellt einen bärtigen Mannskopf mit dem Lor- beerkranz, das andere einen ähnlichen ohne Bedeckung vor, qu. 4.

Das Bildniss des Vaters des Grafen hat M. B. (Bernigeroth ) nach seiner Zeichnung gestochen. Dieser Dilettant starb 1740. Un- ser Maler ist wahrscheinlich ein Nachkömmling.

Woudanus, s. Woudanus.

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