Wart, Derk Antonij van'de

Wart, Derk Antonij van'de, Zeichner und Maler, wurde zu Amsterdam geboren, und ist von einem van de Wart zu unter- scheiden, welcher um 1776 Professor der Zeichenkunst an der Uni- versität in Loewen war. Derk van de Wart genoss den Unter- richt von Jakob Kuijper, und erhielt mehrere Preise der Akademie in Amsterdam . Er malte Portraite in Miniatur und Oel, so wie Landschaften , welche meistens Ansichten aus Geldern enthalten. Dann war de Wart auch Musiker und Dichter . Im Jahre 1815 liess sich dieser Künstler in Nijmegen nieder, wo er noch Vorstand der Maatschappy Tot Nut van't Algemeen war. Dieses Institut ist von ihm gegründet,

Eigenhändige Radirungen.

  1. Holländische Landschaft mit Figuren, links der Meister zeichnend. Van de Wart fec, 1785, qu. 4.

Dieses geistreich radirte Blatt ist von der Seite des Ori- ginals copirt.

.2) Schäfer und Schäferinnen „bei einer Fontaine. Van der Wärt fec., qu. 4. i Es gibt Aetzdrücke. 3) Das Panorama von Nijmegen vom Belvedere aus, 8 radirte Blätter, gr. qu. fol, q& ä z Wartel, Genevieve Angelique, geborne Pages, Malerin , wurde 1700 zu Nantes geboren, und in Paris von Aincourt unterrichtet, Sie malte Bildnisse in Oel und Miniatur . Auch schöne Miniatur- malereien nach neueren französischen Meistern findet man von ihrer Hand. Warner, Johann, Maler, wurde um 1790 in Prag geboren, und an der Akademie daselbst von Bergler unterrichtet. Er widmete sich mit Eifer der Historienmalerei , und wählte seinen Stoff aus den heiligen Geschicht Böhmens, welche der Maler A. Machek in 72 lithogra- phirten Blättern herausgab (Prag 1824), sind Compositionen von ihm und anderen Künstlern Prags. Er hat die Blätter selbst litho- graphirt, qu. fol. Watenthal, Maler, arbeitete um 1708 in Dresden. Er copirte da- mals drei Landschaften von Ruysdael, und eine solche von Klen- gel, wie Füssly jun. angibt. Wir kennen auch einen Watmüller, welcher mit dem schwedischen Hofmaler Wertmüller (1708) in Be- rührung kommen könnte. W'atwick, John, Maler zu London, wurde um 1770 geboren, und zum Landschafter herangebildet. Er zierte seine landschaftlichen Ansichten mit Figuren und Thieren. Dann befasste er sich auch früh mit der Lithographie. Blätter in Kreidemanier von ihm und an- deren Meistern sind in folgendem Werke: Specimens of Polvauto- graphy, consisting of impressions taken from original drawings, London 1803, fol.; Er ist wahrscheinlich der Vater des Malers R. Warwick. Von diesem sind Stahlstiche in dem Werke: Belgium and Nassau. Lon- don (um 1836), 8. Dann lebt in London auch ein Medailleur Namens Warwick, Waser, Anna, Malerin, wurde 1679 zu Zürich geboren, und genoss den Unterricht des jüngeren Joseph Werner in Bern. Sie copirte schon als Mädchen von dreizehn Jahren ein Bild der Flora des- selben mit so großer Geschicklichkeit, dass man das junge Talent bewunderte. Ihre lieblichen Bilder erregten auch in der Folge un- getheilten Beifall, besonders jene in Miniatur. Sie malte meistens zarte Landschaften mit Nymphen und Schäfern. Solche idyllische Bilder gingen ins Ausland, und wurden theuer bezahlt. Auch Zeichnungen finden sich von ihrer Hand. Sie sind mit Silber- stift, in Tusch, mit der Feder und in Rothstein zart behandelt. Starb 1713. Das Bildniss dieser Künstlerin findet man bei Füssly, Schwei- zer Künstler II. 224, und bei Descamps IV. 202. W'ag 9 J. Kupferstecher, war ein Zeitgenosse von Baudouin. Er stach Landschaften nach diesem Meister, die mit den Initialen J. W. oder mit seinem Namen bezeichnet sind. Wir kennen von ihm die Ansicht der Schlossruine von Teylingen, qu. 4, rkunden und der Vaterlandsgeschichte. In der Ge-

  1. St. Dometrius, Metropolitan von Rostow (Dmitri Rostowski), nach Rotari mit G. F. Schmidt gestochen 1750. Sehr schö nes und seltenes Blatt, gr. fol,

  2. Iwan Pamfilow Duchovnik Protoicrei, Beichtvater der Ka serin Elisabeth, nach eigener Zeichnung, kl. fol,

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