Wals, Gottfried

Wals, Gottfried, Landschaftsmaler aus Cöln , blühte um 1640 in Italien, und wird von Fiorillo nach Soprani irrig Georg Vals ge- nannt. Er war in Rom Schüler des Agostino Tassi , unter des- sen Leitung damals Claude Lorrain stand. Seine Landschaften haben einige Aehnlichkeit mit den Bildern von A. Elzheimer, und sind sehr fleissig ausgeführt, da er gewöhnlich kleines Format wählte. Sie sind in Italien zerstreut, daher kommt die Seltenheit seiner Werke in Deutschland . Der Vicekönig von Neapel beschenkte ihn mit einer einträglichen Verwaltungsstelle. Auf Gemälden die- ses Meisters stehen die Buchstaben G. W., welche auch auf Ga- briel Weyer gedeutet werden. Letzterer war indessen Historien- maler, und wenn daher diese Buchstaben auf Landschaften vor- kommen, muss man dem G. Wals seinen Theil sichern. Brulliot II. 1136. nennt unter Gabriel Weyer eine radirte Landschaft im einer Rundung in 4., welche mit G. W. bezeichnet ist. Auf der Höhe am Wasser sieht man Baumgruppen, und links den Theil eines italienischen Gebäudes. Vorn in Mitte des Blattes stehen die Buchstaben G. W. Dieses Blatt ist aller Wahrscheinlichkeit nach von G. Wals, nicht von G. Weyer,

Wals kam beim Erdbeben in Neapel um,

Vorsicht

Diese Seite wurde maschinell erstellt. Die Zuverlässigkeit der OCR ist durch die Qualität der Scans, der Software und des Workflows zwangsläufig beschränkt. Eine menschliche Korrektur und Redaktion fand nicht statt.

Das Ziel dieser Seite ist es, die gezeigten Resourcen einfach zugänglich zu machen. Für Zitate und eine direkte Nutzung sind sie nicht ausreichend. Hierfür ist notwendigerweise das originale Quellenmaterial hinzuzuziehen.

Der zugrundeliegende Scan ist hier zu finden https://archive.org/details/bub_gb_bly19Wlc3NgC