Walch, Georg, Kupferstecher , war um 1630 — 1655 in Nürnberg , thätig, und hatte eine Kunsthandlung, in welcher Landkarten, Bild- nisse u. s. w. erschienen. Er selbst stach viele Blätter, wovon mehrere selten geworden sind.
Gustav Adolph mit dem Schwerte. Pro libertate, 1653. Im Hintergrunde Augsburg , fol.
Johann IV. Herzog von Anhalt , fol.
J. M. Dilherr, vor dem Crucifix knieend, 4.
Simon Grynaeus, 4. v
Johann Friedrich Behaim, Septemvir Norimb. — Kniestück, fol.
Naivste Abbildung der Kreuzigung Christi. G. Walch fec. P. Fürst exc., fol.
Der Heiland im Grabe, nach Ann. Carracci, 8.
Der arme Maler mit seiner Familie in der Stube. Mit der Umschrift: Wo Kriegsunfall hat die Oberhand etc. G. Walch fec. P. Fürst exc., fol.
Ein nacktes Mädchen vor der Staffelei Farbe reibend. Mit der Unterschrift: Von Jugend auf ein Maler sey etc. G. Walch fec. P. Fürst exc., fol.
Diese beiden Blätter beziehen sich auf den traurigen Zu- stand der Kunst im dreißigjährigen Krieg.
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