Walch, Albert, Maler, wurde 1815 zu Augsburg geboren, und äußerte schon in frühen Jahren entschiedene Neigung zur Kunst, welche sein Vater, der Kunsthändler und Maler J. Walch nährte. Er besuchte die Kunstschule seiner Vaterstadt, und begab sich
dann zur weiteren Ausbildung nach München, wo damals Corne- lius das Gebiet der Malerei beherrschte, und seinen begabten Schü- ler eine eigenthümliche Richtung gegeben hatte. Auch Walch folgte derselben, und entwickelte in kurzer Zeit ein glückliches Talent. Er machte ernste historische Studien, und zeigte in meh- reren schönen Bildern seinen Beruf zum Künstler . Sie sind der heiligen oder profanen Geschichte entnommen, und wenn er auch das Gebiet des eigentlichen Genre betritt, so haben seine Darstel- lungen immer einen würdigen Charakter. Von München aus be- gab sich Walch nach etlichen Jahren wieder nach Augsburg, wo er neben einigen historischen Bildern auch mehrere Porträts malte. Eine Reihe von 108 Zeichnungen ist durch den Stahlstich bekannt, unter folgendem Titel: Bilder aus der biblischen Geschichte des alten und neuen Testaments. Mit Text für die Jugend bearbeitet. Augsburg 1843, 4. qu. 4. Im Jahre 1847 begab sich Walch nach Italien , um in Rom seine volle Künstlerweihe zu erlangen, und er lebt noch gegenwärtig (1851) in der genannten Stadt,
Vorsicht
Diese Seite wurde maschinell erstellt. Die Zuverlässigkeit der OCR ist durch die Qualität der Scans, der Software und des Workflows zwangsläufig beschränkt. Eine menschliche Korrektur und Redaktion fand nicht statt.
Das Ziel dieser Seite ist es, die gezeigten Resourcen einfach zugänglich zu machen. Für Zitate und eine direkte Nutzung sind sie nicht ausreichend. Hierfür ist notwendigerweise das originale Quellenmaterial hinzuzuziehen.
Der zugrundeliegende Scan ist hier zu finden https://archive.org/details/bub_gb_bly19Wlc3NgC