Wahlbom, Maler, wurde 1810 zu Stockholm geboren, und Anfangs zum Bildhauer herangebildet, als welcher er ein bedeutendes Talent entwickelt hatte. Seine plastischen Werke sind gut modellirt, und bieten schöne Formen. Doch haben auch seine Malereien Verdienst. Er wählte mit Vorliebe starkbewegte Scenen, suchte aber das heftige Gefühl in theatralischen Stellungen und übertrie- bener Mimik darzustellen. Mehrere seiner Bilder sind der vater- ländischen Geschichte entlehnt, andere der Bibel. Ein schönes Gemälde von 1843 stellt die Gemahlin des Königs Gustav Adolph vor, wie sie vor dessen Leiche in Schmerz versinkt. Später malte er die Catharina Mansdatter (Gemahlin des Königs Erik XIV, ) in der Verbannung, und wählte die Scene, wie sie ihre Kinder wieder findet. Die Zahl seiner Effektbilder ist schon zu jener Zeit be- deutend, und sie sicherten ihm den Ruf eines der vorzüglichsten schwedischen Maler. Man setzt ihm nur Söderberg und Walden- berg an die Seite. Auch viele Zeichnungen findet man von ihm.
Nagler's Künstler-Lex. Bd., XX, 6
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