Wagner, Ferdinand, Maler, machte um 1836 seine Studien auf der Akademie in München, und lebte mehrere Jahre als ausüben- der Künstler daselbst. Er widmete sich Anfangs der Historienma- lerei, und führte auch einige Bilder in Oel aus. Unter diesen nennen wir das Gemälde mit Conradin, wie er in Hohenschwan- gau von seiner Mutter Abschied nimmt. Dieses Bild erwarb 1838 vielen Beifall, sowie im folgenden Jahre seine Landschaft mit ei- nem See, auf welchem zwei Mönche im Kahne fahren. Auf die- ses Gemälde folgten mehrere andere landschaftliche Darstellungen mit Staffage. Seinen Standpunkt fand er öfters im bayerischen Hochlande, und in Tyrol. Auf dem Kunstverein in München sah man mehrere Werke von seiner Hand. Im Verzeichnisse der Mit- glieder von 1848 erscheint er nicht mehr.
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