Vries, Adrian de, Maler, wurde um 1600 geboren, und ist nicht mit dem Bildhauer Adrian de Vries zu verwechseln. Er malte Bildnisse, welche früher dem Letzteren zugeschrieben wurden. Seine Lebenszeit stellt ein Portrait in der Gallerie zu Gotha fest, welches früher als Werk des A. van Dyck galt. G. Rathgeber (Annalen der niederländischen Kunst, S. 124) fand aber bei nähe- rer Untersuchung folgende Bezeichnung: A. de Vries anno 1633. Der Künstler malte einen Greis (Aet. 72) in schwarzer Kleidung mit weißem Kragen, Brustbild auf Holz, welches in der Behand- lung einen Schüler v. Dyck's erkennen lässt. In der k. k. Gal- lerie zu Wien schrieb v. Mechel ein Bildniss dieses Meisters dem Bildhauer Ad. de Vries zu. Es stellt einen vornehmen Mann mit Stutzbart in den besten Jahren dar. Er sitzt im schwarzseidenen Kleide und lehnt den rechten Arm auf den Tisch. In der Samm- lung des Grafen F. de Robiano zu Brüssel war bis 1837 ebenfalls ein Bildniss von diesem de Vries, jenes eines schwarz gekleideten Mannes mit breitem Halskragen. Er trägt nach der Mode der Zeit Schnurr- und Knebelbart. Gregor Huret stach nach ihm das Bildniss des Jacques Boyceau Escuyer Sr. de la Baraudiere, fol.
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