Vickert oder Wielhli, A.

Vickert oder Wielhli, A., Zeichner und Goldschmied , war um 1655 in Augsburg tätig. Ph. Kilian stach in den genannten Jahren sein Bildniss nach J. de Peyer, gr. 4. Ein anderes Bildniss, ohne Namen des Stechers, rührt wahrscheinlich von ihm selbst her.

Georg, Maler von Speyer , scheint eine Reise in die Türkei unternommen zu haben. Es finden sich nämlich radirte Bildnisse von Sultan Mehemed, Muhammad III., und von den Pa- schas Ferat, Sinan und Zigala, welche von 1506 — 1603 bei Dom., Custos in 4. erschienen. Auf diesen Blättern steht: Georg Wick- gram Spirensis inv. oder pinxit.

C. van Mander kennt einen Jacob Wickram, welcher Schüler des Hans Bocksperger in Landshut war. Später kam er nach Ant- werpen, wo er Schüler des B. Spranger wurde, welchen er

nach Paris begleitete.

Schumann, Albert, Bildhauer zu Berlin , ist seit 1833 durch schöne Bildwerke in Holz und Marmor bekannt. Sie bestehen in Bildnis-

sen , Statuen und Basreliefs.

384: Wickmann, Carl J. — Widemann, Elias. Wickmann oder Wickman, Carl J., Medailleur , war vermuth- lich Bruder des Eisenschneiders Andreas Wickmann, da beide Helf- medailleurs in Stockholm waren. Carl Wickmann gehört zu den geschicktesten Meistern aus der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts. Im Jahre 1751 schnitt er eine schöne Medaille auf den Grafen N: ikitin Iwanowitsch Pannin. Von 1765 ist eine prächtige Schaumünze auf den Ober-Hofgerichts-Präsidenten Samuel Ackerhielm, Beach- tenswerth sind auch die Medaillen auf den Professor Olaus Rul- beck, den Ritter Toltje, und auf den Baron Carl Harleman, Carl J. Wickmann lebte noch 1797 in Stockholm, Auch ein Johann Gabriel Wickmann war um 1775 Medailleur, Sie stammen vielleicht alle aus Berlin, 18. Jahrhunderts in London thätig. Es finden sich punktirte Blatt- ter von ihm. Carl I. von England, nach A. van Dyck, kl. fol. bekannt: und trieb bis 1749 die Büchsenmacherei. In diesem Jahre gab ich zu Wien B. Schega Unterricht im Stempelschneiden, was d& Büchsenmacher so wohl gelang, dass er 1768 zum k. k. Hof- medailleur ernannt wurde. Er schnitt den Stempel zur Medaille 2# die Vermählung des Kaisers Joseph II. 1760, und wahrscheinlid ist auch die Krönungs-Auswurfsmedaille von demselben Jahre se® Werk. Dann haben wir von ihm eine Medaille mit dem Bildnist| des berühmten Arztes van Swieten (1750). Von 1767 ist eine Deni|f‘. münze mit dem Portraite der Kaiserin Maria Theresia, und 177 stellte er den Erzherzog Carl von Lothringen auf einer Medaillt dar. Starb um 1790. 17. Jahrhunderts thätig. Er scheint einige Zeit in Italien gelebt zu haben. Gandellini schreibt ihm das Titelblatt der Fisionow! del corpo umano 1637 zu. Er ist wahrscheinlich der von Fü—‘«h" erwähnte Daniel Widmann, welcher um 1620 in Hollar's Manier radirte, aber kein guter Zeichner war. Dann könnte er der Monc- grammist D W. bei Brulliot I, 1538 seyn. Dieses Monogramm steht auf Copien nach italienischen Stichen. Jahrhunderts in Diensten des Abtes Anton Ignaz von Ellwangel. Klauber stach das Bildniss dieses Abtes, 4. Olmütz), war um 1640 — 60 in Wien thätig, arbeitete aber 30© in Prag und Pressburg. Es finden sich viele Blätter von ihm, m°"} sirens Bildnisse, wovon aber die wenigsten von Belang sind. Dar- umter ist eine Folge von Portraiten österreichischer Hofbeamio? von 1649, und eine solche vun ungarischen Edelleuten 3652 Im

Idem. Joh. Caspar Widemann, Maler, stand in Diensten des Mark- grafen von Baden-Durlach, und machte sich um 1670 durch Bild- nisse bekannt. Ph. Kilian stach jenes des Markgrafen Friedrich von Baden, gr. fol., und der Herzogin Maria Dorothea Sophia von Württemberg, fol.

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