Vouet, Simon, Maler, geb. zu Paris 1592, war anfangs Schüler sei- nes Vaters Franz, eines mittelmässigen Künstlers. Sein Talent fand aber schnell Anerkennung, da er sich selbst jene Vortheile angeeignet hatte, welche damals einem Maler nothwendig waren. Er kam schon als Jüng- ling nach London , wo seine Porträite grossen Beifall fanden. Nach seiner Rückkehr begleitete er 1603 den französischen Gesandten nach Constantinopel, wo er bei der ersten Audienz die Züge des Sultan Achmet I. sich so tief einprägte, dass er ihn später zu Pa- ris in einem ähnlichen Bilde darstellen konnte. Vouet hielt sich aber in Constantinopel nicht lange auf, sondern kehrte über Ve- nedig wieder nach Frankreich zurück, wo er jetzt in der Erinner-
Zwar an Yizian, Tintoretto und P. Veronese 'mit neuem Muthe die Arbeit ging. Er suchte die Färbung des letzteren nachzub- men, und die Bildnisse, welche er von dieser Zeit: an malte, wır
- den nicht selten jenen eines P. Veronese gleich gehalten, obgleid er noch weit von der Kunst eines Meisters entfernt war. Im Jahr 1614 ging Vouet endlich nach Rom , um die Antike, Rafael's u Michelangelo's Werke zu studiren, hielt sich aber zuletzt doch nur an M. Valentin, und wurde durch diesen auf Carracci geleitet, welchen er in mehreren Werken nachahmte, ohne
Gründlichkeit der Zeichnung, strenge Charakteristik, und Wür heit der Färbung zu erstreben. Er begnügte sich, durch seine n gewöhnliche Leichtigkeit schöne Massen hinzuzaubern, und di einen gewissen Nimbus das Auge zu bestechen, welches bei ni* rer Betrachtung bald die Täuschung bemerkt. Indessen war Voü in Frankreich eine neue Erscheinung, und er hatte wirklich vi ere treffliche Bilder geliefert, besonders in der Weise des Ca raggio, und in der helleren Manier des G. Reni, bis er endl durch die vielen Aufträge zum manierirten Schnellmaler hernabi Watelet, Fiorillo, Gault de St. Germain u. a. tadeln ihn d#r slrcug, jedoch ohne die Verdienste zu misskennen, welche er wi lich besitzt. Er ist derjenige unter den französischen Künstln der zuerst mit Energie auf die Richtung der italienischen Ma" — vornehmlich des Carravaggio — eingegangen ist, und en# erkennungswürdiges Streben der französischen Kunst eingeda hat. Dieses Verdienst gebührt ihm vom historischen Standpu
aus, abgesehen von den Mängeln, welche seinen anderen Ze? nossen — Poussin ausgenommen — in noch höherem Grade z
ben, da sie die Zeichnung noch mehr vernachlässigten, die N unberücksichtiget liessen, und ihre Bilder häufig selbst in def* bung kraftlos und ohne Harmonie sind. Poussin .blieb aber su lien, indem Vouet's Herrschaft keinen Nebenbuhler gestattete /
da gegen bildete Vouet in Paris einige Künstler heran, w&
eitalter Ludwig XIV. glänzten. P. Mignard, M. Dorigth} rier, Testelin, Sul'resnoy, Ch. leBrun und E. le Sueur sa® ner, deren Ruhm weithin reichte. Vouet malte Anfangs in Rom nur Bildnisse, darunter !" der Prinzessin Isabella Appiana von Piombino, welches er in trage des Herzogs Paulo von Bracciano malte. Dieser Fürst schi ihn auch nach Genua, um seine Braut zu malen. In Genus Vouet 1621 auch mehrere Bildnisse der Familie Doria, und o cumo Reggio bestellte ein Altarbild für S. Ambrogio, welches C stus am Kreuze mit Maria und Johannes vorstellt, und vor & prani gerühmt wird. In der Kirche zu Loretto ist ein Abendn von ihm gemalt, nach Cochin eines der schönsten Bilder des sters. In dem Palaste des Prinzen della Rocca zu Neapel sah zwölf halbe Figuren von Engeln, so wie eine heil. Familie? zwei Bilder, welche Christus und Johannes als Kinder drtehth Auch in Rom hinterliess Vouet mehrere Gemälde, worunter d Himmelfahrt in der Capelle des Capitels von S. Pietro zu S Hauptwerken gehört. Für die St. Peterskirche malte er ein f ses Bild, welches die Heiligen Chryostomus, Franz von Asse ur Anton von Padua darstellt. Auch in römischen Gallerien sah Werke von ihm, und in verschiedenen Palästen Bildnisse. 0" verweilte mehrere Jahre in Rom, hoch geehrt von den G°"ä und den Künstlern der Stadt. Im Jahre 1624 wurde er a Stelle des Antiveduto della Grammatica zum Direktor der A"' mie von St. Luca ernannt, und er gedachte nach seiner
rathung mit Virginia de Vezzo für immer in Rom zu bleiben.
ihn Ludwig XIII. nach Paris berief. Er zauderte aber einige Zeit, kehrte aber 1627 ins Vaterland zurück. Der König empfing ihn liebevoll; und nahm sogleich Unterricht im Pastellmalen. Als Hof- maler genoss er eine Pension von 400 Liv., hatte aber überdiess freie Wohnung im Louvre.
Vouet wurde in Paris mit Bestellungen überhäuft. Der Car- dinal Richelieu liess viele Bilder für den Palais royal malen. In einer Gallerie sah man die Bildnisse berühmter Personen von Abt Suger an bis auf Catharina de' Medici. Für diese Gallerie arbei- teten aber auch Ph. de Champagne, J. d'Egmond und Poerson, und ihre Bildnisse hatten mehr historische Treue, da sie alte Bil- der zu Rathe zogen, während Vouet sein Original aus der Phantasie schöpfte. Dann malte er auch für verschiedene Kirchen, Klöster und Paläste. Zuletzt entwarf er nur die Skizzen, und seine Schü- ler führten die Bilder im Grossen aus, welche noch manierirter erscheinen, als die eigenhändigen Werke des Meisters aus der spä- teren Zeit. Er vernachlässigte jetzt das Studium der Natur, und malte heilige und profane Charaktere ohne Ausdruck alla Prima hin. Zu seinen Hauptwerken zählte man die Versuchung des heil. Anton in der Kirche der Congregation der Philippiner, die Marter des heil. Eustach in der Kirche des Heilgen, Christus am Kreuze in der Hauskapelle des Kanzlers P. Seguier, die Madonna als Be- schützerin des Jesuitenordens im Noviziate der Jesuiten, die Er- weckung eines Kindes durch St. Franz in einer Capelle der Mi- noriten u. s. w. Zu den Hauptwerken gehören auch die im Stiche bekannten Gemälde: Die von ihm gemalten Gallerien, Platonds etc. wurden mit der Zeit ihres Schmuckes beraubt, sind aber durch Stiche erhalten, wie die Bilder im Hötel Seguier, in den Schlössern zu Fontainebleau und Chilly, im Badezimmer der Kö- nigin etc. In der Gallerie des Louvre sieht man von ihm das Bild- niss Ludwigs XIII. in Rüstung mit dem Lorberkranze, wie sich Frankreich und Navarra unter seinen Schutz begeben. Dann ist daselbst ein grosses Gemälde, auf welchem französische Künstler vereiniget sind. Jener mit dem Zeichenbuch ist Vouet selbst. Den bekränzten Dichter hält man für Pierre Corneille, und der Mann mit dem Cirkel ist der Architekt Metezeau. Ferner ist im Louvre die Darstellung im Tempel, die Madonna mit Jesus und Johannes, die Grablegung und die römische Charitas. Auch in auswärtigen Gallerien findet man Werke von ihm. In Dresden ist ein grosses Bild, welches den heil. Ludwig vorstellt, wie der schwebende Engel eine Lorbeerkrone über seinem Haupte hält. Das k. Museum in Berlin bewahrt ein 9 F. 3 Z. hohes Gemälde, auf welchem sie knüend die Botschaft des Engels empfängt. In Schleissheim ist jetzt ein Gemälde zugestellt, welches in lebensgrossen Figuren die Vorbereitung zur Jagd der Diana schildert. Vulkan übergibt der Göttin den Köcher, der Silvan bereitet das Netz, und Cyclopen schmieden Waffen.
S. Vouet, der Kunsttyran, wie später Ch. le Brun, starb zu Paris 1641. In der Triumie der Gallerie zu Florenz ist sein ei- genhändiges Bildniss, welches Pazzi gestochen hat. Das von A. van Dyck gemalte Bildniss des Künstlers hat R. van Vuerst ge- stochen. O. Lioni stach 1625 sein Bildniss, und E. M. P. Elicia ein solches von 1627, nach Vouet's Zeichnung. F. Perrier, J. Morin, M. Vanne, Derochers stachen ebenfalls das Portrait dieses Meisters, fol. Zwei Medaillons haben wir von Bouthemy und Amideo. Dann hinter seinem Bildniss bei Perrault, Sandrart, Büllart, d'Argensville im Museo Fiorentino und in Chabert's Vie des peintres vor. In dem letzteren Werke ist eine Lithographie von Jourdy.
Orbanus VII. Barberinus Pont. max. C. Mellan sc., kl. fol.
Joannes Carolus Doria. M. L'Asne sc., 4,
Robert Stozzi. Id sc., 4,
Thomaso Riccardi. P. de Jode sc., 8
Eques Marinus, Poeta coronatus. P. Greuter sc. Oval, 8. Marcellus Jovanetus Asculanus. C. Mellan sc. Büste in Oval, 12.
Virginia de Vezzo Pittrice, die Gattin des Künstlers. C. Mel- lan sc. Büste in Oval, 12.
David als Sieger, halbe Figur, ohne Namen des Radirers (Mignard), fol.
Elias auf dem feurigen Wagen. F. Tortebat sc., gr. qu. fol. Abraham geht mit Isaac auf den Berg zum Opfer. F. Tortebat sc. 1605, gr. qu. fol. Jephta und seine Tochter. Tortebat sc., gr. qu. fol. Samson beim Feste von Delila verrathen. F. Tortebat sc., gr. qu. fol. Das Urtheil Salomons, reiche Composition, F. Tortebat sc., gr. qu. fol. Moses im Nil gefunden. Tortebat sc., gr. qu. fol.
Der Besuch der Königin von Saba bei Salomon, reiche Com- position, im Palaste Seguier zu Paris in Fresco gemalt, F. Cour- tois sc., gr. roy. qu. fol. B. Zach hat dieses Blatt copirt. Salome mit dem Haupte des Täufers. C. Mellan Gall. sc. Romae, 4. P. Loisy hat dieses Blatt gut copirt. Eine andere Copie ist ohne Namen.
Joseph im Traume vom Engel ermahnt, die Reinheit der Ma- ria nicht zu bezweifeln, Joseph quid dubitas? S. Vouet pinx. 1640, Dorigny se., fol.
Die Geburt Christi, mit vielen Engeln und Cherubim. S. Vouet hanc tabulam in Aede Urbana Soror, Carmelit. Paris. pinx. P. Daret sc. Paris 1653, gr. fol.
Die Copie dieses Blattes hat die Adresse: Antony Walter exe.
Die Anbetung der Hirten, F. Perrier sc., kl. fol.
Die Anbetung der Hirten, M. Kussell sc. Copie, fol.
Die Darstellung im Tempel, M. Dorigny sc., gr. fol. Die Darstellung im Tempel, lith. von Jourdy, nach der Zeich- nung zum Bilde im Louvre, fol. Die Anbetung der Könige, figurenreicher Fries, in 4 Blättern gestochen, S. Vouet pinx. Lutetiae Parisiorum in Sacello aedium etri Seguieris, M. Dorigny sc. 1638, gr. qu. imp. fol. Franc. Curti hat diese Darstellung copirt. Eine andere Copie ist von B. Zach in Augsburg. Die heil. Familie auf der Flucht. M. Dorigny sc., fol. Die Ruhe der heil. Familie auf der Rückkehr von Aegypten, S. Vouet — hanc tabellam in aede P. P. fuliensium Paris ad Ora- torium D. D. Acheres pinx. 1640. P. Daret sc., fol. Die Copie dieses Blattes hat nur drei Engel, während im Ori- ginal vier erscheinen.
Maria mit dem Kinde auf dem Schoosse, und eine Rose haltend, C. Mellan fec., 4, a.
Maria mit dem Kinde und Johannes, halbe Figuren. Besson sc., kl. 4.
Maria mit dem Kinde und Johannes. N. Poensc., fol.
Maria mit dem Kinde, halbe Figur in Raphael's Charakter, P. Daret sc., kl. fol.
Dieselbe Darstellung. M. Lasne sc., kl. fol.
Maria mit dem Kinde, halbe Figur in einer Rundung. F. Tortebat sc., kl. fol.
Maria mit dem Kinde einen Eichenzweig haltend, M. Dorigny sc., fol. Maria mit dem Kinde, Boulanger sc., kl. fol.
Der leidende Heiland. F. Tortebat del. exc. P. Daret caelavit 1652. kl. fol.
Die heilige Familie mit dem Schweisstuche, halbe Figur, C. David sc., f.
Eine verkleinerte Copie ist von J. Wagner,
Christus am Kreuz mit Maria, Johannes und Magdalena, Daret sc. 1638, gr. fol. Christus vom Kreuze abgenommen von den hl. Frauen betrauert. P. Daret sc., roy. fol. Er stach diese Darstellung zum zweiten Male von der Gegenseite: Et erit etc., roy. fol.
Die Kreuzabnehmung. N. Dorigny fec. 1637. fol.
Die Begräbniss Christi, M. Dorigny sc., fol.
Die Grablegung. J. G. Wolfgang sc., 8.°
Die Grablegung. P. Daret sc., roy. fol.
Der Leichnam des Herrn am Grabe, mit Maria, S. Vouet pinx. in Paltio regali, 1644. M. Dorigny sc., kl. qu. fol.
Der Leichnam Christi dem Schoosse der Maria gelehn't und von Magdalena und zwei Frauen unterstützt. Daret sc. 1630, gr. fol.
Eine Copie hat die Adresse: Alla Benignita del Sig. Carlo Zani —. Eine andere ist mit: G. B. G. f. bezeichnet, und eine dritte, kleine Copie ist von P. Landry gestochen.
Der Leichnam des Herrn am Grabe mit zwei Engeln und Mag- dalena. S. Vouet pinx. 1641, P. Daret sc., gr. fol. Die Befreiung des Petrus aus dem Gefängnisse. S. Vouet pinx. in Oratorio D. D. Petri Seguierii. M. Dorigny sc. 1638. gr. fol. Dieselbe Darstellung, A. Blooteling exc., fol.
Die Himmelfahrt der Maria. S. Vouet pinx. in Abbadia, vulgo dicta le Pont aux dames. M. Dorigny sc. 1640, gr. fol.
Die Himmelfahrt Maria, Hanc tabulam Anna Austriaca augu- st Galliarum Regina in precario suo pietatis monumentum con- secravit. M. Dorigny sc. 1647, gr. fol.
Die Madonna als Beschützerin des Jesuitenordens. M. Dor- igny sc., gr. fol.
Der heilige Franciscus am Altare, im Grunde rechts die Ordens- brüder. H. Audran fec. 1627, qu. fol.
Dem hl. Franciscus erscheint die Maria. Boulanger sc. 1655, fol.
Der Tod der heiligen Magdalena. F. Tortebat sc. 1666, gr. fol.
St. Franz de Paula in Extase auf Wolken, C. Mellan sc. fol.
Dieselbe Darstellung, Boulanger sc., fol.
Das Gastmahl des Königs Phineus. M. Dorigny sc. 1651, qu. 1. Der Tod der Dido. N. Dorigny sc. 1643, fol.
Die römische Charitas, halbe Figur. C. Mellan sc., 8. Lucretia, ganze Figur. C. Mellan sc., gr. fol.
Der Raub der Proserpina, M. Dorigny sc., fol.
Venus und Adonis. M. Dorigny sc. 1643, kl. fol. Die Toilette der Venus. M. Dorigny sc. 1651, fol. Venus und Mars. Ohne Namen des Stechers. Oval 1644. Die Zeit von Amor besiegt. M. Dorigny sc. 1646, fol. Bacchus und Ariadne, M. Dorigny sc. 1644, kl. fol.
Merkur und die Grazien. M. Dorigny sc. 1642, fol. Herkules und Omphale. M. Dorigny sc. 1643, kl. fol. Psyche im Begriffe den Amor zu erstochen. C. Mellan sc.
Folge von drei ovalen Blättern: Diana, Venus und Adonis. Mars und Venus. M. Dorigny sc. 1638, qu. 4. Die Fortuna von Venus zurückgehalten. M. Dorigny sc., kl. fol. Aurora und Cephalus. M. Dorigny sc. 1647, kl. fol. Galathea's Triumph. M. Dorigny sc. 1644. Oval 4.
Die Entführung der Europa. M. Dorigny sc., fol.
Apollo und Diana. F. Perrier sc., qu. 4.
Satyrn, welche einen Elephanten im Glase und dessen vergrößerten Schatten betrachten. Troschel sc., fol.
Folge der allegorischen Figuren der Klugheit und Gerechtigkeit, Stärke und Mäßigung, M. Dorigny sc. 1638, fol.
Die zwei Plafondbilder im Schlosse Chilly, nach Vouet's Cartons von F. Perrier gemalt. 1) Apollo auf dem Wagen mit Aurora und Zephyren. 2) Diana auf dem Wagen die Finsterniss verbreitend. M. Dorigny sc. 1638, gr. qu. fol.
Die Malereien in der Bibliothek des Hôtel Seguier zu Paris mit dem Titel: Porticus Bibliothecae illust. Seguieri Galliae — cecellarii M. D.C.XL. M. Dorigny sc., gr. fol. Dies ist das Blatt. 2) Götterversammlung im Olymp. 3) Antikes Opfer mit Statue der Gerechtigkeit. 4) Frankreich, als Justitia mit Kinder, gibt den Völkern Gesetze. 5) Apollo und die Musen.
Die Malereien im Vestibül einer Gallerie des Schlosses in Font- ainebleau, Folge von 6 Blättern, unter dem Titel: Porticus Re- ginae in arcis Fontis Bellaquae vestibulo Picturae et Ornatus, An- no DCXLIV. M. Dorigny sc., kl. fol.
- Jupiter auf Wolken. 2. Juno und Iris. 3. Neptun und Am- phitrite. 4. Ceres mit Kindern. 5. Phöbus auf dem Wagen.
M. Küssell hat diese Darstellungen copirt,
Folge von 6 Blättern mit mythologischen Darstellungen. M. Dorigny sc. 1651. H. 7 Z. Bg. — L. — 8 Z. — 5 L., Br. 72 — 5 L.
- Merkur bringt den Befehl zum Urtheil über die drei Göt- tinnen. 2. Psyche in den Olymp aufgenommen. 3. Die Kinder der Niobe. 4. Der Riesensturz. 5. Apollo besiegt den Python. 6. Apollo und Marsyas, 7. Jupiter und Phaeton. 8. Herkules besiegt die Hydra. 9. Der Friede und der Ueberfluss.
Livre de grotesques peintes dans le cabinet et bain de la Reyne Regente au Palais royal etc. M. Dorigny sc. 1648. 15 Blätter, kl. fol.
Eigenhändige Radirungen.
Robert-Dumesnil, P., gr. fr. V. 71, beschreibt nur ein radier- tes Blatt von diesem Meister, Nr. 1. Wir fügen ein zweites hinzu.
- Die heil. Familie in der Landschaft. Das Kind in den Ar- men der Mutter hält in der Linken zwei Kirschen, und greift mit der anderen nach dem Vogel, welchen Joseph hinreicht. Halbe Figuren. Im Rande: Siede in braccio a la madre il figlio Dio etc. St. Vouet jn. sculp. Cum pri- vilegio Regis 1603. H. 7 Z. 5 L., Br. 7 Z. 7 £
II. Vor der Jahrzahl.
III. Mit dieser. Bei Weigel 2 Th.
Diese Darstellung hat auch L. Perrier radirt. H. 7 Z. 4 L., Br. 6 Z. 1 L.
- Magdalena in der Wüste, Kniestück nach rechts. Sie hält das Crucifix in der Linken, und legt die Rechte auf das Buch. Im Rande vier lat. Verse, Amore — lambere. St. Vouet jn. — le Blond excud. C. P. R. H. 10 Z. 8 L., Br. 7 Z. 3 L.
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