Volterrano, Pietro

Volterrano, Pietro, Maler, stand um 1490 in Diensten des Pap- stes Alexander VI. Vasari erwähnt seiner im Leben des B. Peruzzi.

Bletes, Felipe, Bildhauer , war gegen Ende des 16. Jahrhunderts in Tarragona thätig. Sein Werk sind die Basreliefs in Bronze an der Thüre der Sakristei in der Cathedrale daselbst..

Olitolo, Andrea, Maler, geboren zu Verona 1643, war Schü- ler von J. Locatelli. Er malte Bildnisse und historische Darstel- lungen, welche Lanzi gelehrt, eher frostig findet. Sein eigenhän- diges Bildniss war in der Gallerie zu Leopoldskron. Er lebte noch .

Sein Sohn Lorenzo malte ebenfalls historische Darstellungen, Olti, Orazio da, s. O. Ferrari.

Olti, Nicola da, Maler zu Genua , hatte zu Anfang des 15. Jahrhunderts Ruf, Soprani nennt in der Kirche delle Vigne zu Genua eine Tafel von , welche in mehreren Abtheilungen die Geschichte der Verkündigung Mariä vorstellt. Er rühmt die schö- nen Köpfe, die Draperie und die fleissige Vollendung. Man kennt jetzt kein Werk mehr von ihm.

Oltz, Johann Michael, Maler und Radirer, geboren zu Nörd- lingen 1784, fand schon als Knabe grosses Vergnügen am Zeich- nen, so dass er jeden Papierstreifen, und selbst Wände mit seinen Versuchen füllte. Sein Vater, ein Schullehrer, gab dafür

Im Jahre 1824 zog der Künstler nach Augsburg , wohin ihn der Kunsthändler Wilhelm berief; Hier arbeitete er seine Kräh- winkliaden aus, welche radirt und colorirt erschienen, und vielen Beifall fanden. Der gewaltsame Tod des Verlegers bewog ihn aber 1827 wieder zur Rückkehr nach Nördlingen, wo er auch in grös- ster Thätigkeit sich befindet. Er trat zunächst mit vielen Kunst- handlungen in Verbindung, für welche er Zeichnungen ausführte, welche grösstentheils von anderer Hand gestochen und lithogra- phirt, und nicht selten leichtfertig behandelt sind, und missver- standen wurden. Es sind dies Darstellungen aus der Zeitgeschichte, Volksscenen, Bilderbogen, Blätter für Jugend- und Volkschriften etc. Das magere Honorar zwang ihn freilich öfter zu flüchtiger Arbeit, aber selbst aus diesen, und aus den unvollkommen gege- benen besseren Arbeiten leuchtet immer das Talent hervor. Eine Menge von seinen Zeichnungen aus der Geschichte ist in einem Werke, welches unter dem Titel „Bildersaal" von 1839 in Stuttgart erschien, von Knuth auf Stein radirt. Auch zur Ausgabe von Tausend und einer Nacht, Stuttgart bei Erhard, liefer er 1847 eine Anzahl von Zeichnungen. Ein schön ausge- stattetes Werk mit grossen historischen Vignetten und Randzeich- nungen von Voltz erschien von 1846 an unter folgendem Titel: Die Sonn- und Festtäglichen Evangelien des protestantischen Kir- chenjahres, mit Stahlstichen (von Lenzin-Müller und Raab) illu- striert nach Zeichnungen von Johann Voltz. Nürnberg, bei Klin- ger, kl. fol. Dieses Werk enthält 62 Blätter,

Inzwischen der oben genannten Arbeiten lieferte aber der Künstler noch mehrere andere Werke. Er malte kleine Bilder in Oel und Aquarell. Eine grosse Tuschzeichnung aus der letzte- ren Zeit stellt den Tod des Gustav Adolph dar. Für drei Kirchen im Ries malte er Altarbilder. In jener zu Eiminggen ist das Abend- mahl des Herrn, zu Nördlingen eine Kreuzabnehmung und in Mölhingen der Heiland, wie er die Kleinen zu sich ruft. Auch Bildnisse malte der Künstler. Jenes der Königin Pauline von Würt- temberg ist von Fleischmann gestochen, fol.

Voltz, Johann Friedrich.

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