Voigt, Theresia

Voigt, Theresia, geborne Fioroni, Miniaturmalerin von Ber- lin, wurde 1830 die Gattin des obigen Künstlers. Sie begann die Kunstübung sehr früh unter der Leitung des del Frate, und belegnet Anfangs mit Vorliebe Arabesken. Hierauf malte sie in Gou- ache und bald auch in Oel, ohne irgend einen Meister nach- ziehen. Ihr erstes grösseres Oelbild, die Copie der Aufrichtung G. Reni, kam in den Besitz einer deutschen Fürstin. Die Fürstin, der Mutter, es möchte die Oelmalerei schädlich auf ihre Gesan undheit wirken, bestimmte sie aber bald, diese Technik zu ver- meiden und sich der Miniaturmalerei zuzuwenden, worin sie aus- gezeichnete leistet. Ihre Bildnisse sind zahlreich, und haben ausser der Aehnlichkeit ausserordentlichen Reiz der Farbe. Sie malte Bildnisse der königlich bayerischen Familie, und jene vieler höhern Herrschaften, welche in ihren Malereien niedliche artistische Schön- heit besitzen. Dann finden sich auch mehrere ausgezeichnete Bilder berühmter Malwerke von ihrer Hand. Wir nennen derselben:

Poesie nach C. Dolce, die Geliebte Tizian's (La bella di Tizian).

Nach eigener Composition ist ein schönes Miniaturbild der Sappho. Die Miniaturen dieser Künstlerin gehören zu den lieblichsten Erschei- nungen dieser Art,

Völkel, Anton, Porzellanmaler, war um 1834 — 38 in München tätig. Er copirte Bilder der k. Pinakothek auf Porzellanplatten,

Völkel, Gustav, M&ler, machte um seine Studien auf der Akademie in Berlin . Er malte historische Darstellungen, Genre- bilder und Landschaften,

Völkel, J. G. J., Maler, übte um 1806 in Berlin seine Kunst. Es finden sich landschaftliche Darstellungen von seiner Hand, sowohl in Oel, als in colorirten Zeichnungen.

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