Vlamynck, Pieter Jan de, Zeichner und Kupferstecher , geb. zu Brügge 1705, genoss den Unterricht des berühmten Malers Odevaere, welchen der junge Künstler auch als Wohlthäter verehrte.
Er zeichnete mehrere Gemälde des Meisters, und erhob sich dadurch über die gewöhnlichen Stecher, die sich häufig einer fremden Zeichnung zum Stiche bedienen. Im Jahre 1820 erhielt er mit dem Stiche nach Odevaere's Narcissus den Preis der Ausstellung in Gent , und beim Concurse um den ersten Preis des Holländischen Instituts überreichte er einen Abdruck der Platte nach Odevaere's Phaedra. Dieses Blatt erhielt das Lob der Jury, der Preis aber wurde keinem der Bewerber zuerkannt. Vlamynck erhielt aber durch den Minister des Unterrichts eine Pension, um in Paris unterdein seine Studien fortsetzen zu können. Hier begann er
Wilhelm I. König der Niederlande, stehend in ganzer Fi- gure, nach J. Odevaere gestochen, roy. fol.
Die Bildnisse des Königs und der Königin von Belgien , auf Stein gezeichnet, fol.
Rafael Sanzio da Urbino, schön gestochen; in der Ausstel- lung zu Brüssel mit der goldenen Medaille beehrt, fol.
Rembrandt van Ryn, schön gestochen, fol.
Einige Künstlerbildnisse in der Gallerie d'artistes Bruggeois ou biographie concise des Peintres, Sculpteurs etc. de Bru- ges, par Octave Delepierre, Bruges 1840, 8.
Die heil. Jungfrau mit dem Kinde, nach Hemling lith., fol.
Die Himmelfahrt Mariä, nach dem grossen Bilde von Ru- bens. Er begann den Stich 1853, arbeitete aber in den fol- genden Jahren nicht ununterbrochen, s. gr. roy. fol.
Raphael da Urbino presente par Bramante au Pape Jules II., reiche Composition von J. D. Odevaere. Hauptblatt von grosser Eleganz des Stiches, s. gr. roy. qu. fol.
Narcissus, der sich in der Quelle beschaut, nach Odevaere, Preisblatt von 1820, fol.
Phaedra entdeckt dem Theseus ihr Verbrechen, nach Ode- vaere, qu. fol.
Prinz Moriz in der Schlacht von Nieuport 1600, nach dem Bilde Odevaere's im Palaste der Generalstaaten in Brüssel, gr. qu. fol.
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