Vivien, Joseph, Maler, geb. zu Lyon 1657, war Schüler Le Brun, und ein gefeierter Künstler. Er malte eine Menge Bildnisse in Pastell , theilweise allegorische beiwerken, um dargestellten Personen einen historischen Charakter zu verleihen. Durch ihn kam die Pastellmalerei zu grossem Ansehen, da sie Kraft der Farben mit den Oelbildern wetteiferte, welche aber allmälig der geschwunden ist. Die Bilder in Oel machen den geringern Theil seiner Werke aus. In Notre Dame zu Paris ist ein genanntes Gemälde von , welches die Anbetung der heiligen Drei Könige vorstellt, überdies finden sich nur wenige Bildnisse in Oel von ihm, und die verblichenen Pastellgemälde müssen die Kupferstiche ersetzen, welche theilweise von den berühmtesten Künstlern der maliger Zeit herrühren. Der König von Frankreich erbaute ihm eine Wohnung im Louvre ein, wo er alle Mitglieder des Hofes malte, so wie andere Fürsten. Im Jahre 1701 öffnete ihm die französische Akademie ihre Thore, wobei er die Bildnisse derselben
Henr. Franc. Agnesseau, Galliar. Cancell. gest. von J. Daulle 1761. Oval, fol.; Clemens August von Bayern, Bischof von Münster, gest. von Joan. Fried. Marg von Bebenburg, kölnischer Kanzler, gest. von J. Audran 1712, 8.; Le veritable portrait du Rev. Pere Nic. Barre, halbe Figur auf dem Todtenbette, C. Simonneau sc., gr. qu. fol. Joan. Paul Bignon, Abbas St. Quintini etc. G. Audran sc., gr. fol.; Franc. Girardon, Sculptor et Statuarius, P. Drevet sc. s. gr. fol. Andreas Hameau Sorbonnae Doctor etc. G. Edelink sc. Oval fol. Jules Hardouin Mansart, Architekt, gest. von Edelink, fol. Nicol. de Blampignon, gest. von Edelink 1702, fol. | Corn. van Cleve, Sculpteur du Roy, gest. von F. Poilly, fol.
Vorsicht
Diese Seite wurde maschinell erstellt. Die Zuverlässigkeit der OCR ist durch die Qualität der Scans, der Software und des Workflows zwangsläufig beschränkt. Eine menschliche Korrektur und Redaktion fand nicht statt.
Das Ziel dieser Seite ist es, die gezeigten Resourcen einfach zugänglich zu machen. Für Zitate und eine direkte Nutzung sind sie nicht ausreichend. Hierfür ist notwendigerweise das originale Quellenmaterial hinzuzuziehen.
Der zugrundeliegende Scan ist hier zu finden https://archive.org/details/bub_gb_QbZVVTX7ctMC/