Vispré, T, X. Maler und Kupferstecher , geb. zu Paris um 1730, machte sich durch Bildnisse bekannt, malte auch Blumen, Früchte und Stillleben in Pastell und Oel. Er arbeitete mehrere Jahre in Paris , und ging dann nach London , wo der Künstler um starb. Man findet von Vispré mehrere Bildnisse in Punctir- und schwarzer Manier. Auch andere Meister haben nach ihm gesto- chen, wie Ficquet das Bildniss des Malers C. Eisen, Cathelin jenes des Gabriel Meusnier de Querlon, Graf Caylus die Tochter der Herodias mit dem Haupte des Täufers, etc. Von ihm selbst gearbeitet erwähnen wir:
- Ludwig XV. König von Frankreich, in schwarzer Manier, fol.
- Louis Philippe von Orleans (Égalité) in schwarzer Manier, fol.
- Chevalier d'Eon, in derselben Manier, fol.
- Marie Henriette, Tochter Ludwigs XV., nach J. E. Liotard in schwarzer Manier, fol.
- Henriette de France, zweite Tochter Ludwigs XV., von J. M. Nattier als Element des Feuers dargestellt. In schwarzer Manier, fol.
- Bacchus, nach C. Eisen in Schabmanier, kl. fol.
C. Visscher hatte als Portraitmaler Ruf. W. J. Delfft stach
nach ihm das Bildniss des Prinzen Wilhelm I. von Oranien; gr. fol. C. van Queboorn stach daselbe Bildniss. Sein eigenes Bild- niss. kommt in der Portraitsammlung von H. Hondius vor. Er zeichnet vor der Staffelei, kl. fol.
Vorsicht
Diese Seite wurde maschinell erstellt. Die Zuverlässigkeit der OCR ist durch die Qualität der Scans, der Software und des Workflows zwangsläufig beschränkt. Eine menschliche Korrektur und Redaktion fand nicht statt.
Das Ziel dieser Seite ist es, die gezeigten Resourcen einfach zugänglich zu machen. Für Zitate und eine direkte Nutzung sind sie nicht ausreichend. Hierfür ist notwendigerweise das originale Quellenmaterial hinzuzuziehen.
Der zugrundeliegende Scan ist hier zu finden https://archive.org/details/bub_gb_QbZVVTX7ctMC/