Villoldo, Juan de

Villoldo, Juan de, Maler von Toledo , Vetter und Schüler des obigen Meisters, gehört zu den besten spanischen Künstlern, welche in der Periode des Uebergangs von der gothischen zur neueren Manier lebten. Er zeigt grosse Empfänglichkeit für den Fortschritt zum Naturgemässen. Seine Umrisse sind bestimmt, und die Fri- sche der Farben ist zu bewundern. Im Jahre 1508 malte er im Auftrage des Capitels der Cathedrale von Toledo die Tafeln des Altares der Capilla muzárabe in der genannten Kirche, wobei ihm Franc. de Amberes als Gehülfe zur Seite stand. Sie vollendeten das Werk 1510, und in den nächst folgenden Jahren malte Vil- loldo noch viele andere Bilder, welche jetzt unbekannt, oder un- tergegangen sind. Im Jahre 1547 befand sich der Künstler in Valladolid , wo er den Auftrag erhielt, die von dem Bischofe von Plasencia, D. Gutierre de Carbajal, restaurirte Capelle an der Pfarrkirche S. Andres in Madrid mit Gemälden zu verzieren. Diese Bilder sind noch vorhanden, und liefern Beweise, dass sich Vil- loldo als Maler verständig zu bewegen wusste. C. Bermudez fand im Archive der bischöflichen Capelle den Contrakt vor, wel- chen der Künstler am 12. August 1547 mit Cristobal de Escobar abschloss, und er gibt auch die bedeutenden Summen an, welche ihm der Bischof zusicherte. Auf der Epistelseite sieht man elf Tafeln zwischen jonischen Säulen. Sieben Darstellungen sind dem alten Testamente entnommen, und beginnen mit dem Tode Abels, die vier anderen Bilder fühıen in das neue Testament ein, und

  1. Brustbild eines Ordensgeistlichen, in Rembrandt's Manier,

Nach E. Delacroix, 4. 2) Brustbild einer Nonne, nach demselben, 1844, kl. fol.

Radirungen.

  1. Eugene Delacroix. Se ipse del. 1847. F. Vallot fec. Radirt und Aquatinta, kl. fol.
  2. R. P. Bonington, Maler, Se ipse del. F. Vallot fec. Radirt und Aquatinta, kl. fol.
  3. Paysanne Vénitienne. Ein junges Weib mit dem Kruge. Mit der kalten Nadel gearbeitet, und selten, 8.
  4. Ein singender Mann mit der Zither. Grave d'après le ta- bleau original de B. E. Murillo qui se trouve au Musée de Naples, par Frédéric Villot 1847, fol.

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