Villanueva, D. Juan, Bildhauer, wurde 1681 zu Pola de Siera in Asturien geboren, und von Antonio Borja unterrichtet, bis er nach
D. Juan de, Architekt, wurde um 1740 zu Madrid geboren, und mit seinem Bruder Diego an der Akademie S. Fer- nando zum Künstler herangebildet. Beide stehen im Wendepunkte der Zeit zum besseren Geschmacke in der Baukunst, indem da- mals die Architekten Stuart und Revett durch die Publikation der attischen und jonischen Monumente den begabteren Geistern einen mächtigen Vorschub gaben, und unterschieden lehrten, was ächte griechische Kunst und römische Nachahmung aus der Kaiserzeit sei. Die beiden Villanueva hatten ebenfalls Italien besucht, und in Rom Studien nach antiken Werken gemacht, und die Resul- tate derselben legten sie dann in Madrid durch zahlreiche Pläne und Modelle dar, welche im Style die Mitte zwischen römischer und griechischer Weise hatten, und den Anfang einer besseren Periode in Spanien verkündeten; D. Diego starb um 1785, D. Juan behauptete aber noch lange seinen Ruf. Er war erster Ar- chitekt des Königs, als welcher er alle Staatsbauten leitete. Dann bekleidete er auch die Stelle eines General-Direktors der k. Aka- demie in Madrid. Als Mitglied der Jury für Prüfung von Kunst- entwürfen und einschlägigen artistischen Werken machte er öfters eine überwiegende Ansicht geltend, die wenigstens bei der Prüfung des Werkes von Diego Sanchez Sarabia nicht unpartheiisch war. Sarabia fand die Approbation der Jury nicht, und sah sich lange hingehalten, so dass er zuletzt den römischen Theil nicht publici- ren konnte. D. Juan Villanueva starb zu Madrid 1800.
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